Vorschau

 

Oberliga Baden-Württemberg, Saison 2021/22:

 

Sa., 25.09.21, 14:30h
FFC – SV Oberachern

SV Oberachern:
Gegründet: 1928
1934: Meister der Kreisklasse
1950: Meister der Kreisklasse
1951: Aufstieg in die zweite Amateurliga
1966: Aufstieg in A-Klasse (heutige Bezirksliga)
1982: Aufstieg in Kreisliga A
1992: Meister der Kreisliga A, Aufstieg in die Bezirksliga
1994: Aufstieg in die Landesliga
1996: Meister der Bezirksliga, Aufstieg in die Landesliga
1996: Endspiel im Südbadischen Verbandspokal
2004: Meister der Kreisliga A, Aufstieg in die Bezirksliga
2005: Meister der Bezirksliga, Aufstieg in die Landesliga
2005: Bezirkspokalsieger
2009: Aufstieg in die Verbandsliga Südbaden
2012: Vizemeister der Verbandsliga
2013: Meister der Verbandsliga und Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg
2015: Meister der Verbandsliga und direkter Wiederaufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg

Wir haben uns zu einem ernstzunehmen Gegner in der Oberliga entwickelt…“.
Der 1928 gegründete SV Oberachern kickte noch 2003 in der Kreisliga A um Punkte. Doch dann begann der sportliche Aufstieg des SVO. Bereits 2009 spielte man erstmals in der Verbandsliga Südbaden. 2013 feierte der SVO die Meisterschaft in der Verbandsliga und fand sich erstmals in der Oberliga-Baden-Württemberg wieder. Es folgte der sofortige Abstieg, doch nur eine Spielzeit später gelang erneut der direkte Aufstieg in die Oberliga. Seit 2015 ist der SVO nun ein fester Bestandteil der Oberliga Baden-Württemberg. In der Saison 2019/20 spielte Oberachern eine überraschend gute Rolle und landete bei Abbruch der Saison auf dem 6. Tabellenplatz. Da wäre am Ende durchaus mehr drin gewesen, wenn man die Saison hätte durchspielen können: „Wir waren absolut im Flow, daher herrschte etwas Enttäuschung im Team. Als Realist weiß ich, dass es schwer geworden wäre, vielleicht hätten wir noch am Relegationsplatz (Rang zwei) schnuppern können. Ich vermute, dass ein Platzierung zwischen zwei und vier rausgesprungen wäre. Entscheidend ist für mich allerdings, dass wir uns zu einem ernstzunehmenden Gegner in der Oberliga entwickelt haben“, so Trainer Marc Lerandy in einem Interview in der BZ nach Saisonende. Im Vorjahr lief es dann nach zahlreichen Abgängen nicht mehr so gut, stand man bei Saisonabbruch mit 10 Punkten auf dem 17. Tabellenplatz. 

Die Vorzeichen für diese Spielzeit standen nicht so gut für den SVO, denn es gab zahlreiche Veränderungen im Kader. Aus finanziellen Gründen musste man den Gürtel enger schnallen und der Etat wurde halbiert. Daher hatten etliche Leistungsträger sich anderen Vereinen angeschlossen. „Es wird eine extrem schwierige Runde“, so Trainer Lerandy, der den SVO bereits seit 2017 betreut. Doch die Saison begann mit der ersten Überraschung. Der SVO holte gegen Titelanwärter SGV Freiberg ein hochverdientes Remis. Es folgten zwei weitere Heimspiele gegen Reutlingen (1:4) und die TSG Backnang (1:3), die man jeweils deutlich verlor. Nach der 1:5-Pleite beim FV Ravensburg am vierten Spieltag fand sich der SVO auf dem vorletzten Tabellenplatz wieder. Die Pessimisten, die den SVO zu einem der Absteiger zählten, schienen Recht zu behalten. Daher ging man im Derby gegen den FC 08 Villingen als klarer Außenseiter ins Spiel, zumal die „Nullachter“ als einer der Titelanwärter ins Waldseestadion anreisten. Doch der FC08 musste bei seinem „Angstgegner“ erneut die Segel streichen und kassierte eine 2:3-Niederlage. Nach einer knappen 0:1-Niederlage in Linx stand gegen den 1. FC Rielasingen-Arlen erneut ein südbadisches Derby an. Nach einer furiosen ersten Hälfte mit hohem Tempofußball, als man bereits mit 3:0 führte, feierte der SVO letztlich einen hochverdienten 3:1-Sieg und verließ erstmals die direkten Abstiegsplätze. „Gegen die bisher beste Abwehr der Liga haben wir drei Tore geschossen. Die ganze Mannschaft hat richtig geil gespielt“, so Fabian Himmel vom Trainerteam nach dem Heimsieg. Zuletzt kassierte der SVO in Neckarsulm eine knappe 0:1-Niederlage. Der Siegtreffer der Sport-Union fiel dabei erst kurz vor dem Abpfiff. Am letzten Spieltag empfing man den 1. CfR Pforzheim, dem man mit 2:3 Toren unterlag. 

Nach nun neun Spieltagen hat der SVO 7 Punkte auf der Habenseite und will im südbadischen Derby beim FFC unbedingt punkten. Jedoch war der SVO bisher in der Fremde wenig erfolgreich und ging in den bisher drei Auswärtsbegegnungen (1:8 Tore) jeweils als Verlierer vom Platz Doch natürlich wollen die Rotjacken einen direkten Konkurrenten auf Abstand halten und den ersten Heimsieg einfahren. Dann könnte man den Vorsprung auf dem SVO auf sechs Zähler ausbauen und hätte noch das Nachholspiel gegen den FV Lörrach-Brombach in der Hinterhand. Dabei darf man jedoch den SVO auf keinen Fall unterschätzen, denn wer gegen Villingen gewinnt und Freiberg an den Rand einer Niederlage bringt, kann an einem guten Tag jede Elf der Liga in arge Bedrängnis bringen…

Zwischen den beiden südbadischen Vereinen gab es bisher fünf Punktspiele: In der Verbandsligaspielzeit 2012/13, in der Oberliga 2015/16 sowie in der Saison 2019/20, als der FFC in Oberachern mit 0:3 unterlag. In Oberachern holte der FFC aus den drei Spielen immerhin vier Punkte, während man beide Heimspiele verlor. Es ist also mal an der Zeit, auch zu Hause endlich gegen den SVO zu punkten… 

Bilanz aus Sicht des FFC:
5 Spiele, 1 Sieg, 1 Remis, 3 Niederlagen (6:9 Tore) 

Erfolgreichster Torschütze:
FFC: 
Hassan Mourad (4 Tore)

SVO: Nico Huber (5 Tore)

Erzielte Tore:
FFC: 12 (Schnitt: 1,50)

SVO: 12 (Schnitt: 1,33)

Gegentore:
FFC:
 12 (Schnitt:1,50)

SVO: 21 (Schnitt: 2,33)

Höchster Saisonsieg:
FFC:
 2:1 (A) Spfr. Dorfmerkingen

SVO: 3:1 (H) 1. FC Rielasingen-Arlen

Höchste Saisonniederlage:
FFC: 
2:3 (H) Sport-Union Neckarsulm
SVO:
 1:5 (A) FV Ravensburg 


 

SV Oberachern                      Sp. S U N Tore Punkte
Gesamt: 9 2 1 6 12:21 7
Heim: 6 2 1 3 11:14 7
Ausw.: 3 0 0 3 1:7 0

 

 

Sa., 02.10.21, 14:00h
SV Stuttgarter Kickers – FFC

Stuttgarter Kickers                       Sp. S U N Tore Punkte
Gesamt: 5 3 1 1 5:2 10
Heim: 3 1 1 1 1:1 4
Ausw.: 2 2 0 0 4:1 6