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Freiburger FC

Pressemitteilung:

Offizielle Stellungnahme/Pressemitteilung zum Missbrauchsprozess am Freiburger Landgericht.
Der Freiburger FC
ist zutiefst betroffen, geschockt und fassungslos über die Tatsache, dass gegen einen ehemaligen Jugendtrainer des Vereins wegen des Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs Anklage erhoben wurde.
Während der Tätigkeit dieses Trainers beim Freiburger FC gab es von Seiten der Eltern, Spieler und Trainer nie den geringsten Hinweis oder Verdacht, noch irgendwelche Beschwerden oder Anschuldigungen. Umso größer ist unsere Anteilnahme bei betroffenen Spielern und Eltern.
Wir haben dieses Thema bisher bereits mit allen Verantwortlichen im Verein vertieft bearbeitet und unsere fachlich hervorragend ausgebildeten Trainer in diesen Bereichen geschult. Wir werden zukünftig noch sensibilisierter dieses Feld der Prävention im Kontext sexueller Gewalt und Missbrauch in unserer Trainer-, Eltern- und Spielerbegleitung bearbeiten und fest in unserem Gesamtkonzept implementieren. So gibt es seit 2019 den DFB- Handlungsleitfaden für Prävention und Intervention „Verhaltenskodex Kinderschutz im Verein“ als verbindliche Grundlage unserer Vereinsarbeit und muss von jedem Trainer immer vor einer neuen Saison unterschrieben werden. Ebenso ist ein aktuelles erweitertes polizeiliches Führungszeugnis Voraussetzung für eine Tätigkeit im Verein.
Über diese Maßnahmen hinaus möchten wir zukünftig noch vertiefter, bewusster und nachhaltiger dieses komplexe Feld bearbeiten und auch unsere Spieler durch vielfältige Persönlichkeitsentwicklungs-Aktivitäten auch neben dem Platz stärken.
Mit großer Anteilnahme
der Vorstand und das gesamte Team des Freiburger FC