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Freiburger FC

Niederlage beim SV Linx

Beim SV Linx unterlag der FFC letztlich mit 2:3 Toren. Der SV Linx führte bereits mit 3:0, ehe der FFC noch mal zurück in die Partie fand. Doch zu mehr als den Toren von Adriano Spoth und Nicolas Garcia Stein reichte es letztlich nicht.

FFC unterliegt im Derby beim SV Linx mit 2:3 Toren.
Im Südbadischen Derby musste der FFC beim SV Linx antreten. Die Partie begann verhalten und beide Teams gingen zunächst kein großes Risiko ein. Der FFC war die spielerisch bessere Mannschaft, während der SV Linx griffiger in den Zweikämpfen war. Ansonsten neutralisierten sich beide Teams im Mittelfeld und die Fans sahen wenige Torraumszenen. Nach 25 Minuten der erste Höhepunkt der Partie: Nach einem Laufduell zwischen Anthony Mbem-Som Nyamsi und dem ballführenden Maximilian Sepp kam dieser im Strafraum zu Fall. Der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt und SVL-Torjäger Adrian Vollmer verwandelte sicher zur 1:0-Führung der Gastgeber. Der FFC hatte sich von diesem Rückschlag noch gar nicht richtig erholt, als es bereits zwei Minuten danach erneut klingelte. Maximilian Sepp erhöhte mit einer herrlichen Direktabnahme zum 2:0 für die Linxer Mannschaft. Kurz vor der Pause hatte Alexander Martinelli die erste Gelegenheit der Rotjacken, doch der Linxer Keeper Sinan Süme hatte keine Probleme, die Kugel abzuwehren. So ging man bei einem eigentlich typischen 0:0-Spiel mit einem 0:2-Rückstand in die Kabinen. Als kurz nach der Pause Nathan Recht herrlich freigespielt wurde und das 3:0 markierte, schien die Partie gelaufen. Drei Torschüsse der Heimelf – drei Treffer. Effektiver kann man es nicht machen, wobei FFC-Keeper Benedict Martens bei allen Toren absolut chancenlos war. Überraschenderweise brach der FFC nun nach dem klaren Rückstand nicht in sich zusammen, sondern zeigte nun ein ganz anderes Gesicht, als in der ersten Halbzeit, wo man doch ziemlich enttäuschte. Plötzlich gewann man die Zweikämpfe und zog sein Spiel auf. Der SV Linx wurde nun in der eigenen Hälfte förmlich eingeschnürt. In der 57. Minute verkürzte Adriano Spoth, der nach seiner Einwechslung noch mal für viel Wirbel sorgte, zum 1:3. Zehn Minuten später flog der Linxer Joel Joseph mit der Ampelkarte vom Platz, wodurch der Druck der Gäste noch größer wurde. In der 78. Spielminute gelang Nicolas Garcia-Stein per Handelfmeter das 2:3 und die FFC-Fans hofften wieder wie in Pforzheim oder zuletzt gegen Göppingen auf eine erfolgreiche Aufholjagd ihrer Elf. Tatsächlich drückte der FFC mit viel Elan auf den Ausgleich und holte am Ende ein Eckenverhältnis von 8:1 für sich heraus. Jonas Preußler hätte fast das 3:3 erzielt, doch SVL-Keeper Süme reagierte stark und bewahrte sein Team vor dem Ausgleich (88.). In der Nachspielzeit hatte Neven Ivancic dann die letzte Gelegenheit der Partie, doch auch diesmal konnte der Linxer Schlussmann nicht bezwungen werden (90+2.). So blieb es letztlich beim 3:2-Sieg des SV Linx, der aus Freiburger Sicht völlig unnötig war. An diesem Tag hatte man die Partie in der ersten Halbzeit aus der Hand gegeben und konnte auch mit einer wirklich sehr überzeugenden zweiten Hälfte letztlich das Spiel nicht mehr drehen… (Bericht: Matthias Renner)

FFC-Trainer Joschua Moser-Fendel: 
“Nicht die bessere Mannschaft hat gewonnen, sondern die cleverere. Wir hatten viel Ballbesitz, konnten aber nicht zahlreiche Torchancen rausspielen.”

10.10.20: SV Linx – Freiburger FC 3:2 (2:0)
FFC:
 Martens Polzer, Garcia Stein, Fries (46. Spoth), Bohro, Moser (58. Allgaier), Amrhein (79. Ivancic), Anlicker (58. Preußler), Martinelli, Bernauer, Mbem-Som Nyamsi; Tore: 1:0 (26.) Vollmer (FE), 2:0 (28.) Sepp, 3:0 (49.) Recht, 3:1 (57.) Spoth, 3:2 (78.) Garcia Stein (HE); Gelb-Rot:Joseph (68./SVL), Spoth (88./FFC); Zuschauer:320;Schiedsrichter:Manuel Digeser (Rottenburg)

Neuzugang Pedro Allgaier kam in der zweiten Hälfte zum Einsatz
(Foto: Matthias Renner)
Ausrutscher des FFC beim SV Linx.
(Foto_ Matthias Renner)
Kevin Bernauer setzt sich in dieser Szene durch.
(Foto_ Matthias Renner)