Klubgeschichte

Klubgeschichte

Sportlicher Rückblick

1897 Gründung des FFC
1898 Süddeutscher Meister
1907 Süddeutscher Meister und Deutscher Meister (3:1 im Finale über Viktoria 89 Berlin)
1908 Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft (FFC – FC Stuttgarter Kickers 2:5)
1908 FFC nimmt an Internationalem Turnier in Turin teil!
1916 Oberrheingaumeister
1920 Kreismeister
1924 Der FFC bezwingt die damalige europäische Spitzenmannschaft West Ham United mit 5:2 Toren!
1930 Badischer Meister (nach 4:2 über den Karlsruher FV)
1933 Mitglied der Gauliga
1935 FFC erreicht das Halbfinale des DFB-Pokales (damals Tschammer- Pokal). In Dortmunder Stadion “Rote Erde” empfing der FC Schalke 04 den FFC. Zwar ging der FFC durch Heini Peters mit 1:0 in Führung, doch am Ende siegten die Schalken “Knappen” mit den damaligen Stars Szepan, Poertgen und Kuzorra vor über 32.000 Zuschauern mit 6:2 Toren.
1938 Vorschlußrunde um den deutschen Vereinspokal nach einem 3:1 über den amtierenden Deutschen Meister Hannover 96
1949 Meister der Zonenliga Süd (unter dem Namen „Fortuna Freiburg“)
1950-1956 Zweite Süddeutsche Liga
1956 Meister der Zweiten Süddeutschen Liga (vor dem FC Bayern München und dem FC Singen) – damit Aufstieg in die Oberliga Süd, die damals höchste Klasse
1957-1963 Zweite Süddeutsche Liga
1963-1974 Regionalliga Süd
1964: Gerd Müller, der “Bomber der Nation”, erzielt ausgerechnet gegen den FFC sein erstes Tor für die Bayern!
1966 FFC erreicht Achtelfinale im DFB-Pokal.Mit 1:3 Toren unterliegt FFC dem Karlsruher SC.
1969 Vizemeister der Regionalliga Süd – damit spielte der FFC um den Aufstieg in die Bundesliga. Im Mösle verfolgten 65.000 Zuschauer die vier Aufstiegsspiele (VfB Lübeck, SV Alsenborn, RW Oberhausen und Hertha Zehlendorf)! Die Entscheidung über den Aufstieg fiel im letzten Spiel dieser Gruppe. RW Oberhausen und der FFC trennten sich vor 35.000 Fans mit einem torlosen Remis. Aufgrund des besseren Torverhältnisses steigt Oberhausen in die Bundesliga auf.
1972 FFC bezwingt im Hinspiel im DFB-Pokal vor gut 20.000 begeisterten Zuschauern den Deutschen Meister Bor. Mönchengladbach mit 3:1 Toren. Im Rückspiel hat der FFC gegen die Top-Mannschaft keine Chance und verliert 1:7…
1974 Abstieg in die erste Amateurliga Südbaden
1974-1977 Erste Amateurliga Südbaden
1977 Südbadischer Meister: Der FFC nahm an der Aufstiegsrunde zur 2.Liga teil. Der SSV Ulm 1846, SSV Reutlingen und der SV Neckargerach hatten sich ebenfalls qualifiziert. Mit 12:0 Punkten belegte der FFC den ersten Platz und stieg in die 2. Liga auf.
1977-1981 Zweite Bundesliga, Gruppe Süd
1978: Am 21.September verfolgten über 18.000 (!) Zuschauer im Mösle-Stadion das Freundschaftsspiel zwischen dem FFC und Cosmos New York. Bei Cosmos spielten damals u.a. “Kaiser” Franz Beckenbauer,Giorgio Chinaglia und Charlos Alberto.
1981 Der FFC beendet die Saison 1980/81mit dem 10. Patz und qualifiziert sich damit für die neugegründete Eingleisige Zweite Bundesliga.
1981-1982 Eingleisige Zweite Bundesliga
1982 FFC erreicht das Achtelfinale des DFB-Pokales. Im Mösle-Stadion verfolgen 21.000 Zuschauer die Partie gegen den FC Bayern München. Am Ende siegten die Bayern klar mit 3:0 Toren.
1982 Abstieg in die Oberliga Baden-Württemberg
1982-1990 Oberliga-Baden-Württemberg
1984 Meister der Oberliga Baden-Württemberg: In der Aufstiegsrunde zur 2.Liga scheiterte der FFC an dem FC Homburg und dem VfR Bürstadt.
1985 Der FFC richtet zum ersten Mal das inzwischen bundesweit bekannte Karl-Heinz Bente-Turnier in Bahlingen am Kaiserstuhl aus. Seit 1985 findet diese Turnier jedes Jahr in Bahlingen statt. Namhafte Profivereine aus dem In- und Ausland (u.a. Bor. Dortmund, 1.FC Kaiserslautern, VfB Stuttgart, Bor. Mönchengladbach, 1.FC Köln, Roter Stern Belgrad, SC Freiburg und Leeds United) traten schon in diesem Turnier auf.
1986 Vizemeister der Oberliga Baden-Württemberg
1988 Vizemeister der Oberliga Baden-Württemberg
1990 Abstieg in die Verbandsliga Südbaden
1991 Meister der Verbandsliga Südbaden und Aufstieg in die Oberliga
1991 Südbadischer Pokalsieger: Der FFC qualifizierte sich dadurch für den DFB-Vereinspokal und erreichte als Oberliaaufsteiger das Achtelfinale dieses Wettbewerbes! Erst der spätere Deutsche Meister VfB Stuttgart konnte vor 13.000 Zuschauern den Siegeszug des FFC im Pokal stoppen.
1992 Südbadischer Pokalsieger
1991-1994 Oberliga Baden-Württemberg
1994 Abstieg in die Verbandsliga Südbaden
1995 Nach dem Abstieg in die Verbandsliga belegte der FFC hinter Pfullendorf und Bahlingen den dritten Platz.
1996 Auch in dieser Saison stand der FFC auf dem undankbaren 3 Platz.
1997 Der FFC feiert seinen 100. Geburtstag und zählt damit zu einem der ältesten Fußballvereine in der Bundesrepublik Deutschland. Die Saison wird mit einem enttäuschenden 10. Tabellenplatz beendet.
1998 Mit 56:36 Toren und 50 Punkten landete der FFC auf dem 6. Tabellenplatz.
1999 Mit 29 Punkten erreicht der FFC in der Saison 1998/99 nur den 13. Tabellenplatz und muß in die Landesliga absteigen. Auch finanziell hatte der Traditionsverein eine schwere Spielzeit hinter sich, denn im Frühjahr stand der FFC vor dem Konkurs. In einer Mitgliederversammlung wurde jedoch eine Spendenaktion ins Leben gerufen, um durch einen Vergleich die Verbindlichkeiten abzubauen. Mit den Gläubigern konnte eine Einigung erzielt werden.
2000 Mit einer völlig neuformierten Mannschaft spielt der in der Spielzeit 1999/2000 FFC bis zum vorletzten Spieltag um die Meisterschaft der Landesliga mit. Am Ende wird der FFC Vizemeister und qualifiziert sich für die Relegationssrunde zur Verbandsliga. Nach zwei Siegen über den SV Immendingen 3:2 und beim SV Oberkirch 4:1 schafft der FFC überraschend schnell die Rückkehr in die Verbandsliga.Gleichzeitig räumt der FFC das Mösle und zieht zum FC BW-Wiehre Freiburg.
2007: In dem Jahr feierte der FFC sein 110jähriges Jubiläum und „110 Jahre Deutsche Meister. Zu diesem Anlass fanden zahleiche Veranstaltungen statt (u.a. Spiel gegen Victoria Berlin).
2008: Der FFC landet mit 53 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz.
2009: Mit 33 Punkten reicht es nur für Platz 13 – ein Abstiegsplatz…
2010: In der Landesliga belegte der FFC am Ende den  3. Platz.
2011: Mit 68 Punkten (91:37 Tore!) belegt der FFC wieder Platz 3.
2012: Aufsteig in die Verbandsliga! Der FFC wird Vizemeister der Landesliga und setzt sich in der Aufstiegsrunde gegen den FC Radolfzell (2:2) und SC Offenburg (5:1) durch.
2014: Meister der Verbandsliga und Aufstieg in Oberliga 
2014-2016: Oberliga-Baden-Württemberg. 42 Punkte und Platz 13 von 18 Mannschaften reichen am Ende nicht zum Ligaerhalt.  
2017 FFC wird Vizemeister der Verbandsliga und qualifiziert sich für die Aufstiegsrunde zur Oberliga.
2018 Erneut wird der FFC mit 80 Punkten Vizemeister der Verbandsliga und spielt erneut um Den Aufstieg in die Oberliga.
2019 Zum dritten Mal in Folge wird der FFC Verbandsligavizemeister und setzt sich in den Aufstiegsspielen gegen Fortuna Heddesheim und den FSV Hollenbach durch und kehr in die Oberliga Baden-Württemberg zurück. Der FFC konnte in insg. 34 Pflichtspielen 84 von 102 möglichen Punkten (Torverhältnis von 105:31) erbeuten.   
2020 Die Saison wurde wegen Corona vorzeitig abgebrochen. Der FFC beendet die Saison 2019/20 als bester Aufsteiger mit 31 Punkten auf dem 8. Tabellenplatz. 
2021 wurde Saison nach 12 Spieltagen wegen Corona abgebrochen und nicht gewertet. Der FFC stand im Endspiel um den Südbadischen Vereinspokal und unterlag dem FC 08 Villingen, der damit in die erste Runde im DFB-Pokal einzog.
2022 Mit 47 Punkten beendet der FFC die Saison auf dem 14. Tabellenplatz.
2023 Mit nur 18 Punkten beendet der FFC die Saison auf dem letzten Tabelleplatz und muss in die Verbandsliga Südbaden absteigen.  

Die FFC-Führungsspitze seit Gründung

Die FFC-Führungsspitze in der über 100jährigen Vereinsgeschichte:

Die Vorsitzenden:
Dr. med. Ernst Schottelius (1897)
Dr. med. Joe Manning (1898)
Harri Liefmann (1899)
Hermann Bodenweber (1900)
Robert Hefner (1901-1906)
Dr. Julius Kaiser (1907)
Bernhard Wildmann (1908)
Eugen Banzhaf (1909)
Eugen Kraus (1910)
Josef Seilnacht (1911-1912)
Alfred Frey (1913 – 1915)
Eugen Banzhaf (1915 – 1919)
Robert Böhm (1920)
Dr. Otto Fehrenbach (1921)
Prof. Emil Schmidt (1922 – 1925)
Robert Böhm (1925 – 1926)
Rudolf Stigler (1927)
Dr. med. Hans Hobert (1928 – 1931)
Hans Fuchs (1932 – 1935)
Dr. med. Bernhard Villinger (1936 – 1944)
Max H. Willy (1945)
Dr. med. Werner Arnold (1946)
Josef Köbele (1947)
Adolf Heer (1948 – 1950)
Hans Hanker (1951 – 1953)
Dr. Ernst Mickel (1954)
Hans Hanker (1955 – 1960)
Helmut Ehren (1960 – 1962)
Dr. Adolf Hoffmann (1962 – 1964)
Alfons Gutgsell (1964 – 1970)
Prof. Dr. Hugo Steim (1971 – 1975)
Rolf Jankovsky (1975 – 1980)
Dieter Renner (1980 – 1982)
Franz Burkart (1982)
Kurt Letzter (1982 – 1987)
Elmar Schmidt (1987)
Prof. Dr. Hugo Steim (1988 – 1990)
Horst Betz (1990 – 1996)
Hans Böddicker (1996 – 1998)
Karl-Heinz Ruf (1998 – 2000)
Peter Oberholzner (13.01.2000 bis Juni 2004)
Rolf Disch (Juni 2004 bis Dez. 2006)
Nino Lombardo (Dez. 2006 bis 27.2.2009)
Dr. Jean-Jacques Suhas (28.02.09 bis 10.12. 2023)
Andreas Eckert (seit 10.12.2023)

Die Präsidenten:
1922 – 1925 Emil Schmidt
1955 – 1960 Hans Hanker
1960 – 1975 Philipp Ernst
1975 – 2001 Prof. Dr. Hugo Steim
Okt. 2001 – 27.02.2009 Elmar Schmidt
Seit 28.02.2009 Marita Hennemann

Die Ehrenpräsidenten:
Joseph Glaser
Philipp Ernst Prof.
Dr. Hugo Steim
Elmar Schmid

Die drei A-Nationalspieler des FFC

Drei FFC-Spieler standen im Team der Deutschen-Nationalmannschaft:

Prof. Dr. Joseph Glaser
Er trug fünfmal das Trikot der Nationalmannschaft: 1909 gegen England
und gegen die Schweiz. 1912 gegen Belgien und 1912 gegen die Schweiz
und Rußland. Das Spiel gegen Rußland fand beim olympischen Fußballturnier in Stockholm statt und endete mit einem sensationellen 16:0-Sieg der Deutschen Mannschaft. Dr. Joseph Glaser war in drei der fünf Länderspiele der Mannschaftskapitän der Deutschen Mannschaft. Der unvergessene Dr. Joseph Glaser stand auch in der FFC-Elf, die 1907 die Deutsche Meisterschaft gewann.

Heiner Mechling
Heiner Mechling spielte 1912 und 1913 jeweils gegen die Schweiz für das Deutsche Team. Als 19jähriger konnte er in seinem ersten Länderspiel in St. Gallen ein Tor für Deutschland erzielen. Der 1. Weltkrieg verhinderte weitere Einsätze im Nationalteam…

Dr. Ernst Bantle
Dr. Ernst Bantle spielte 1924 in der Nationalmannschaft gegen Ungarn. Es sollte der einzige Einsatz im Nationalteam bleiben.

Die Rekordspieler des FFC

Top-Zehn Spielerrangliste nach Einsätzen in Pflichtspielen:

Platz 1
Dieter Derigs, 432 Spiele im Zeitraum von 1972 bis 1976
Platz 2
Karl-Heinz Bente, 409 Spiele im Zeitraum von 1962 bis 1979
Platz 3
Karl-Heinz Schulz, 329 Spiele im Zeitraum von 1974 bis 1994
Platz 4
Dieter Steinwarz, 325 Spiele im Zeitraum von 1969 bis 1980
Platz 5
Theo Ketterer, 309 Spiele im Zeitraum von 1946 bis 1962
Die Einsatzzahlen von Theo Ketterer sind höher, genaue Zahl ist nicht ermittelbar, da von 1946 bis 1950 keine genaue Statistik vorliegt.
Platz 6
Elias Reinhardt, 293 Spiele im Zeitraum von 2009 bis 2020
Platz 7
Fritz Treuheit, 292 Spiele im Zeitraum von 1966 bis 1977
Platz 8
Kevin Senftleber, 289 Spiele im Zeitraum von 2009 bis 2020
Platz 9
Rainer Däschner, 280 Spiele im Zeitraum von 1954 bis 1968
Platz 10
Martin Krieg, 272 Spiele im Zeitraum von 1990 bis 1999

Die Torschützenkönige seit 1976

1976/77 Hans-Peter Widmann 1.Amateurliga Südbaden (22)
1977/78 Karl-Heinz Mießmer 2. Bundesliga, Süd (13)
1978/79 Karl-Heinz Bührer 2. Bundesliga, Süd (14)
1979/80 Werner Seubert 2. Bundesliga, Süd (12)
1980/81 Paul Linz 2. Bundesliga, Süd (22)
1981/82 Paul Linz 2. Bundesliga (14)
1982/83 Reiner Zürn Oberliga Baden-Württemberg (13)
1983/84 Dieter Derigs und Henry Schüler Oberliga Baden-Württemberg (9)
1984/85 Joachim Heinke Oberliga Baden-Württemberg (12)
1985/86 Ralf Todzi Oberliga Baden-Württemberg (14)
1986/87 Henry Schüler Oberliga Baden-Württemberg (10)
1987/88 Michael Winkler Oberliga Baden-Württemberg (14)
1988/89 Holger Janz Oberliga Baden-Württemberg (25)
1989/90 Roland Wernet Oberliga Baden-Württemberg (11)
1990/91 Roland Wernet Verbandsliga Südbaden (28)
1991/92 Christian Streich Oberliga Baden-Württemberg (13)
1992/93 Christian Streich und Michael Renner Oberliga BW (9)
1993/94 Thomas Schweizer Oberliga Baden-Württemberg (7)
1994/95 Thierry Tkaczuk Verbandsliga Südbaden (13)
1995/96 Achim Hausen Verbandsliga Südbaden (10)
1996/97 Nino d`Ambrosio Verbansliga Südbaden (8)
1997/98 Paulo Azevedo Verbandsliga Südbaden (14)
1998/99 Christian Reith Verbandsliga Südbaden (8)
1999/00 Thomas Schweizer Landesliga Südbaden (9)
2000/01 Michael Renner Verbandsliga Südbaden (11)
2001/02 Avdyl Berisha Verbandsliga Südbaden (11)
2002/03 Christopher Breymann Verbandsliga Südbaden (22)
2003/04 Ewald Beskid Verbandsliga Südbaden (18)
2004/05 Alexander Christ Verbandsliga Südbaden (23)
2005/06 Daniel Blanco Carvalho Verbandsliga Südbaden (18)
2006/07 Florian Kneuker Verbandsliga Südbaden (7)
2007/08 Florian Kneuker Verbandsliga Südbaden (19)
2008/09 Rino Saggiomo, Verbandsliga Südbaden (9)
2009/10 Giuliano Reinhardt, Landesliga Südbaden, (14)
2010/11 Nino Tumminaro, Landesliga Südbaden, (23)
2011/12 Nino Tumminaro, Landesliga Südbaden, (15)
2012/13 Michael Respondek, Verbandsliga Südbaden, (10)
2013/14 Erik Uetz, Verbandsliga Südbaden, (15)
2014/15 Marco Senftleber, Oberliga Baden-Württemberg, (12)
2015/16 Ridje Sprich, Oberliga Baden-Württemberg, (17)
2016/17 Mike Enderle, Verbandsliga Südbaden, (32)
2017/18 Marco Senftleber, Verbandsliga Südbaden, 35 Tore – damit erfolgreichster Torjäger seit über 50 Jahren!
2018/19 Marco Senftleber, Verbandsliga Südbaden, (34)
2019/20 Alexander Martinelli, Oberliga Baden-Württemberg, 4 Tore (vorzeitiger Saisonabbruch wegen Covid 19)
2020/21 Nicolas Garcia Stein und Adriano Spoth, Oberliga Baden-Württemberg, je 3 Tore (vorzeitiger Saisonabbruch wegen Covid 19)
2021/22 Hassan Mourad. Oberliga Baden-Württemberg, (18)
2022/23 David Tritschler, Oberliga BAden-Württemberg, (12)
2023/24 Ali Ibrahim, Verbandsliga Südbaden, (17)
2024/25 Lukas Dämpfle (6)

Die FFC-Trainer seit 1950

1950/51 Hans Roggow (Spielertrainer), Andreas Munkert
1951/53 Dany Nagy Molnar (ehemaliger ungarischer Nationalspieler)
1953/54 Hans Büchner (herausragende Spielerpersönlichkeit des FFC früherer Jahre), Hans Wendlandt
1954/57 Hans Wendlandt
1957/58 Emil Melcher
1958/60 Hans Büchner mit Prof. Waldemar Gerschler
1960/61 Günter Brust
1961/64 Hans Wendlandt
1964/66 Vladimir Beara (früherer Torhüter der jugoslawischen Nationalelf; bei der WM 1954 die „Katze“ genannt)
1966/68 Fred Hoffmann
1968/69 Bernd Oles
1969/70 Bernd Oles, Fritz Langner
1970/71 Hans Pilz
1971/72 Hans Wendlandt
1972/73 Hans Wendlandt, Werner Bickelhaupt, Wolf-Dieter Siebert
1973/74 Hans Hipp, Rudi Reitmeyer
1974/75 Guyla Lorant (bei der WM 1954 ungarischer Nationalspieler), Wolf-Dieter Siebert
1975/76 Wolf-Dieter Siebert
1976/78 Georg Gawliczek
1978/79 Norbert Wagner, Milovan Beljin
1979/80 Anton Rudinsky (ehemaliger jugoslawischer Nationalspieler), Bernd Hoss
1980/81 Bernd Hoss
1981/82 Horst Heese, Rainer Melzig, Hans Linsenmaier (ehemaliger FFC-Spieler)
1982/83 Hans Linsenmaier
1983/85 Lutz Hangartner
1985/88 Uli Bruder (ehemaliger FFC-Spieler)
1988/89 Werner Nickel, Peter Helde, Walter Güntner
1989/90 Walter Güntner, Michael Lamek, Uwe Ehret
1990/93 Uwe Ehret
1993/94 Stefan Majewski (ehemaliger polnischer Nationalspieler und Profi beim 1,FC Kaiserslautern), Karl-Heinz Schulz, Uwe Ehret
1994/95 Uwe Ehret, Achim Hausen (Spielertrainer)
1995/96 Thomas Hess
1996/97 Thomas Hess, Achim Hausen (Spielertrainer),
Hans Linsenmaier, Jürgen Marek (ehemaliger FFC-Spieler und Bundesligaprofi – u.a. Bayern München)
1997/98 Jürgen Marek
1998/99 Norbert Wagner, Achim Hausen (Spielertrainer)
1999/00 Thomas Rieger
2000/01 Jochen Schütz, Thomas Schweizer (Spielertrainer)
Januar 2001 bis April 2008 Maximilian Heidenreich (ehemaliger Bundesligaprofi – u.a. Hannover 96, SC Freiburg)
April 2008 – Juni 2008 Richard Dura
01.07.2008 bis 20.04.09 Kurt Schwald
April 2009 – Juni 2009 Richard Dura
01.07.2009 – 30.09.2019 Ralf Eckert
01.10.2019 Joschua Moser-Fendel
01.07.2021 – 28.02.2022 Joschua Moser-Fendel und Luca Murdolo
01.03.2022 – 30.06.2022 Joschua Moser-Fendel und Aurelio Martins
01.06.2022 – 30.06.2023 Benjamin Pfahler
01.07.2023 – 11.09.2024 Jan Ernst
ab 12.09.2024 – Mohamed Daoudi

FFC im DFB-Pokal

1935 wurde der DFB-Pokal (damals noch Tschammer-Pokal) erstmals ausgetragen. Der FFC feierte mit dem Erreichen des Halbfinales gleich im ersten Jahr seinen größten sportlichen Erfolg in diesem Wettbewerb. Gegner im Halbfinale der Elf von Professor Dr. Glaser war damals der FC Schalke 04. Vor über 32.000 Zuschauern im Dortmunder Stadion “Rote Erde” siegten die “Knappen” dank der überragenden Szepan, Poertgen und Kuzorra mit 6:2 Toren.1938 FFC besiegt in der 1. Schlussrunde vor 8.000 begeisterten Fans den frischgebackenen Deutschen Meister Hannover 96. 1966, 1982 und 1992 (als Oberligist!) konnte der FFC immerhin bis ins Achtelfinale vorstossen. Anbei die Spielergebnisse und Aufstellungen (soweit bekannt) der Spiele des Freiburger FC im DFB-Pokal – bzw. Süddeutschen Vereinspokales!

1935:
Gaugruppe Niederrhein/Mittelrhein Südwest/Baden
1. Hauptrunde: FC 08 Villingen – Freiburger FC 0:1
2. Hauptrunde: Freiburger FC – FC Rastatt 04 4:1
Der FFC war damit für die 1. Schlussrunde qualifiziert.
1. Schlussrunde: FV Bretten – Freiburger FC 1:3 (1:1)
Tore: 1:0 (17.), 1:1 (42.) Peters, 1:2 (60.) Seßler, 1:3 Büttner (87. Foulelfmeter); Zuschauer: 3.000
2. Schlussrunde: Freiburger FC – SV Feuerbach 3:0 (0:0)
Tore: 1:0 (47.) Seßler, 2:0 (48.) Seßler, 3:0 (80.) Peters; Zuschauer: 1.500
Achtelfinale: Spvgg. Fürth – Freiburger FC 2:3 (1:1)
Fürth: Wenz; Zeiss, Schwender,Hecht, Emmert, Krauß II, Worst, Krauß I, Becher, Leupold II, Frank; FFC: Müller I, Mandler, Kassel, Keller, Heck, Zeltner, Reinecke, Seßler, Peters, Büchner, Koßmann; Tore: 0:1 (11.) Schwender (Eigentor), 1:1 (41.) Leupold II, 2:1 (70.) Leupold II (Handelfmeter), 2:2 (84.) Peters, 2:3 (88.) Büchner; Zuschauer: 1.000
Viertelfinale: Freiburger FC – 1. FC Hanau 93 2:1 (0:0)
FFC: Müller I, Mandler, Kassel, Keller, Heck, Zeltner, Müller II, Seßler, Peters, Büchner, Koßmann; Haunau: Sonnrein, Schramm, Brandenburg, Reinhardt, Weißenborn, Klinger, Thurn, Willführ, Kerz, Mondorf, Schmidt; Tore: 1:0 (55.) Seßler (Foulelfmeter), 2:0 (65.) Peters, 2:1 (80.) Kerz; Zuschauer: 4.000
Halbfinale: FC Schalke 04 – Freiburger FC 6:2 (3:1)
Schalke: Mellage, Bornemann, Schweißfurth, Tibulski, Nattkämper, Gellesch, Kalwitzki, Szepan, Poertgen, Kuzorra, Urban; FFC: Müller I, Mandler, Kassel, Keller, Heck, Zeltner, Roser, Seßler, Peters, Büchner, Koßmann; Tore: 0:1 (8.) Peters (Foulelfmeter), 1:1 (20.) Szepan (Handelfmeter), 2:1 (35.) Kuzorra, 3:1 (43.) Kuzorra, 4:1 (65.) Poertgen, 5:1 (80.) Szepan, 5:2 (84.) Koßmann, 6:2 (85.) Kuzorra (Handelfmeter), Zuschauer: 32.000 in Dortmund!, Schiedsrichter: Broden (Duisburg)

1936:
Gaugruppe Südwest/Baden/Württemberg:
1. Hauptrunde: Freiburger FC – Spfr. Freiburg n.V. 1:1, 3:0
2. Hauptrunde: Freiburger FC – FC Gutach 4:1
3. Hauptrunde: VfR Konstanz – Freiburger FC 3:4
Der FFC war damit für die 1. Schlussrunde qualifiziert.
1. Schlussrunde: Freiburger FC – Kickers Offenbach 2:0 (1:0)
Tore: 1:0 (35.) Koßmann, 2:0 (78.) Koßmann; Zuschauer: 3.000
2. Schlussrunde: 1. SSV Ulm – Freiburger FC 3:0 (3:0)
SSV: Braun, Wachter, Henner, Zell, Picard, Mohn I, Aubele, Tröger, Rasel, Steck, Maisch; FFC: Müller I, Zeltner, Keller, Hoch, Lehmann, Büchner, Rosner, Müller III, Peters, Koßmann; Tore: 1:0 (6.) Rasel, 2:0 (10.) Tröger, 3:0 (37.) Aubele; Schiedsrichter: Höchner (Augsburg), Zuschauer: 2.000

1937:
Gaugruppe Südwest/Baden/Württemberg:
1. Hauptrunde: FFC kampflos weiter
2. Hauptrunde: FC Wolfach – Freiburger FC 2:7
3. Hauptrunde: 1.FC Rheinfelden – Freiburger FC 1:2
Der FFC war damit für die 1. Schlussrunde qualifiziert.
1. Schlussrunde: Freiburger FC – VfR Wormatia Worms 1:3 (1:0)
Tore: 1:0 (34.) Haas, 1:1 (49.) Eckert, 1:2 (66.) Lehr, 1:3 (76.) Hoffmann; Zuschauer: 1.500

1938:
Gaugruppe Südwest/Baden/Württemberg:
1. Hauptrunde: FV Brombach – Freiburger FC 1:11
2. Hauptrunde: SV Weil – Freiburger FC 4:9
Ergänzungsspiel: Kehler FV – Freiburger FC n.V. 2:3
3. Hauptrunde: VfR Schwenningen – Freiburger FC n.V. 2:3
Der FFC war damit für die 1. Schlussrunde qualifiziert.
1. Schlussrunde: Freiburger FC – Hannover 96 3:1 (2:0)
FFC: Ringleb, Keller, Zeltner, Heck, Lehmann, Büchner, Röser, Beha, Koßmann, Haas, Bauer; Hannover: Pritzer, Petzold, Sievert, Männer, Deike, Jacobs, R. Meng, Lay, E. Meng, Pöhler, Malecki; Tore: 1:0 (16.) Koßmann, 2:0 (26.) Beha, 2:1 (58) Männer, 3:1 (79.) Beha; SR: Weingärtner (Offenbach); Zuschauer: 8.000
2. Schlussrunde: TSV München 1860 – Freiburger FC 3:1 (1:0)
1860: Scheithe, Neumeier, Schmeiser, K. Jenda, Nerz, Maierthaler, Bergmaier, L. Janda, Gäßler, Krumm, Wölfl; FFC: Geminati, Keller, Zeltner, Flöhl, Lehmann, Reich, Röser, Beha, Koßmann, Haas, Bauer; Tore: 1:0 (7.) Gäßler, 1:1 (51.) Beha, 2:1 (68.) L. Janda, 3:1 (74.) K. Janda; SR: Stadelmaier (Stuttgart); Z: 8.000

1939:
Gaugruppe Hessen/Südwest/Baden:
1. Hauptrunde: Freilos 2. Hauptrunde: FC Singen 04 – Freiburger FC 4:2

1940:
Gaugruppe Hessen/Südwest/Baden:
1. Hauptrunde: Freilos 2. Hauptrunde: VfB Waldshut – Freiburger FC 2:1

1941:
Gaugruppe Südwest/Baden/Elsaß/Württemberg:
1. Hauptrunde: FV Emmendingen 03 – Freiburger FC 0:6
2. Hauptrunde: Freiburger FC – SC Schlettstadt 3:0
3. Hauptrunde: FC Schweighausen – Freiburger FC 4:0

1942:
Gaugruppe Baden/Elsaß/Württemberg:
1. Hauptrunde: Freiburger FC – FV Lahr 2:1
2. Hauptrunde: FC 08 Villingen – Freiburger FC 4:2

1943:
Sportgau Baden:
Freiburger FC – 1. FC Rheinfelden (Rheinfelden kampflos weiter)

1944:
Sportgau Baden:
Achtelfinale: Freiburger FC – FC Kickers Freiburg 10:1
Viertelfinale: Freiburger FC – FC Donaueschingen 8:3
Halbfinale: VfB Mühlburg – Freiburger FC 2:1

1945 – 1952 wird der Pokal nicht ausgetragen!

1952/1953:
Süddeutscher Pokal:
Die sechs Teilnehmer aus dem Südens wurden in diesem Jahr per Gruppenspiele mit Hin- und Rückspielen ermittelt. Der jeweils Gruppenerste ist für den DFB-Pokal qualifiziert.
Gruppe 3: 1. FC Pforzheim – Freiburger FC 1:0, 0:0 Offenburger FV – Freiburger FC 0:4, 0:3 Freiburger FC – FC Singen 04 1:0, 1:4 Freiburger FC – VfB Mühlburg 4:1, 2:3 ASV Durlach – Freiburger FC 1:0, 1:6
Mit 21:11 Toren und 11:9 Punkten landet der FFC hinter dem VfB Mühlburg und dem 1. FC Pforzheim am Ende auf dem 3. Platz und ist nicht für den DFB-Pokal qualifiziert.

1953/1954:
Süddeutscher Pokal:
1. Runde: SV Schopfheim – Freiburger FC 0:10
2. Runde: Freiburger FC – VfR Mannheim 1:5

1956/1957:
Süddeutscher Pokal:
1. Runde: VfL Neustadt – Freiburger FC 2:1

1957/1958:
Süddeutscher Pokal:
1. Runde: Kehler FV – Freiburger FC 0:4
2. Runde: FC Rastatt 04 – Freiburger FC 2:1

1958/1959:
Süddeutscher Pokal:
1. Runde: SV Rhodiaceta Freiburg – Freiburger FC 2:7
2. Runde: Freiburger FC – VfB Stuttgart 0:2

1959/1960:
Süddeutscher Pokal:
1. Runde: FV Zell – Freiburger FC n.V. 3:6 (3:3)
2. Runde: Freiburger FC – Stuttgarter Kickers n.V. 1:0
3. Runde: Freiburger FC – Eintracht Frankfurt 2:3
FFC: Wüst, Spreter, Palm, Breithaupt, Geesmann, E. Vogel, Busch, Bürgert, Lebefromm, D. Ehret, Schukraft, Frankfurt: Loy, Küber, Höfer, Weilbächer, Schymik, Pfaff, Kreß, Lindner, Stein, Solz, Meier Tore: FFC: Lebefromm, Burgert – Frankfurt: Weil­bächer, Solz, Stein – Zuschauer: 10000

1960/1961:
Süddeutscher Pokal:
1. Runde: SV Ettenheim – Freiburger FC 0:4
2. Runde: Freiburger FC – SSV Reutlingen 5:4
3. Runde: SV Waldhof – Freiburger FC 1:0

1961/1962:
Süddeutscher Pokal:
1. Runde: FC Grenzach – Freiburger FC 2:5
2. Runde: Freiburger FC – SV Waldhof 1:2

1962/1963:
Süddeutscher Pokal:
1. Runde: SC Freiburg – Freiburger FC 0:7
2. Runde: FC 08 Villingen – Freiburger FC 0:2
3. Runde: Freiburger FC – VfB Stuttgart 1:0
4. Runde: TSV 1860 München – Freiburger FC 3:1 (0:0)
1860: Radenkovic, Wagner, Steiner, Zeiser, Reich, Auernhammer, Heiß, Kohlars, Brunnenmeier, Küppers, Anzill: FFC: Kunter, Spreter, Höge, Wilkening, Breithaupt, Haas, Holland, Hinkelmann, Poklitar, Bente, Däschner; Tore: 1:0 (73.) Brunnenmeier, 2:0 (78.) Zeiser, 2:1 (83.) Holland, 3:1 (83.) Küppers; Z: 8.000.

1963/1964:
Süddeutscher Pokal:
1. Runde: Freiburger FC – 1.FC Pforzheim 0:1

1964/1965:
Süddeutscher Pokal:
1. Runde: FC Konstanz – Freiburger FC n.V. 3:6
2. Runde: Freiburger FC – VfR Mannheim 3:1
3. Runde: KSV Hessen Kassel – Freiburger FC 2:1 (0:0)
KSV: Loweg, Istel, Liebich, Alt, Dittel, Paproth, Schade, Bente, Kuster, Becker, Weygandt; FFC: Kunter, Spreter, Breithaupt, Däschner, Romeike, Papec, Wille, Trapp, Anzill, Wilkening, Holland; Tore: 0:1 (64.) Wille (Handelfmeter), 1:1 (72.) Schade, 2:1 (75.) Kuster (FE); SR: Scheuring (Schweinfurth); Z: 3.500

1965/1966:
Süddeutscher Pokal:
1. Runde: FC Konstanz – Freiburger FC n.V. 1:3
2. Runde: Freiburger FC – SV Darmstadt 98 4:1
3. Runde: Freiburger FC – SV Waldhof 5:4 (1:0)
FFC: Schandelmeyer, Spreter, Biermann, Vogel, Romeike, Becker, Haas, Papec, Anzill, Jendrosch, Däschner; SVW: Kretzler, Preis, Behnke, Burger, Höfig, Lederer, Kiß, Zipperer, Sinn, Träutlein, Schmitt; Tore: 1:0 (23.) Haas, 2:0 (47.) Jendrosch, 2:1 (61.) Zipperer, 2:2 (65.) Träutlein, 2:3 (66.) Zipperer, 2:4 (69.) Schmitt, 3:4 (70.) Jendrosch, 4:4 (71.) Anzill, 5:4 (78.) Haas; SR: Nützel (Neustadt/Aisch); Zuschauer: 2.000

FFC damit für 1. DFB-Pokalrunde qualifiziert!

1.Hauprunde DFB-Pokal: Freiburger FC – Alemannia Aachen 4:3 (2:2)
FFC: Djuric, Nold, Biermann, Vogel, Breithaupt, Becker, Haas, Papec, Anzill, Däschner, Klier; Aachen: Prokop, Krisp, Nievelstein, Martinelli, Thelen, Breuer, Klostermann, Gronen, Hoffmann, Glenski, Sell; Tore: 0:1 (23.) Gronen, 1:1 (30.) Anzill (FE), 2:1 (33.) Anzill, 2:2 (43.) Hoffmann, 2:3 (66.) Klostermann, 3:3 (71.) Däschner, 4:3 (80.) Anzill; SR: O. Fritz (Ludwigshafen); Z: 8.000
Achtelfinale DFB-Pokal: Freiburger FC – Karlsruher SC 1:3 (1:2)
FFC: Djuric, Nold, Biermann, Vogel, Breithaupt, Becker, Haas, Papec, Anzill, Däschner, Klier; KSC: Wolf, Koßmann, Dürrschnabel, Marx, Rauh, Dobat, Berking, Crawatzo, Wild, Zaczyk, Kentschke; Tore: 0:1 (14.) Wild, 1:1 (31.) Haas (FE), 1:2 (44.) Kentschke, 1:3 (84.) Kentschke; SR: Conrad (Saarbrücken); Z: 15.000

1966/1967:
Süddeutscher Pokal:
1. Runde: Freilos
2. Runde: Stuttgarter Kickers – Freiburger FC 3:0

1967/1968:
Süddeutscher Pokal:
1. Runde: Freilos
2. Runde: FC 08 Villingen – Freiburger FC 3:1

1968/1969:
Süddeutscher Pokal:
1. Runde: VfL Neckarau – Freiburger FC n.V. 1:2 (1:1)
2. Runde: FC Singen 04 – Freiburger FC 1:2
3. Runde: Freiburger FC – Schwaben Augsburg n.V. 0:0
4. Runde: FC Schweinfurt 05 – Freiburger FC 2:0 (2:0)
Schweinfurt: H. Kirsch, Fuchs, Metzger, Buß, Krämer, Brunnhuber, Dachlauer, Höller (65. Kessler), Hohnhausen, Rinas, Linz; FFC: Djuric, Streich, Fröhlich, Wilkening, Biermann, Bente, Dospial, Treuheit, Siebert, Mießmer, Anzill (70. von de Fenn); Tore: 1:0 (25.) Wilkening (Eigentor), 2:0 (42.) Dachlauer (Foulelfmeter); Zuschauer: 3.000; SR: Steigele (Grickenhausen).

Entscheidungsspiel um den dritten Südvertreter:
Freiburger FC – Stuttgarter Kickers 3:1 (1:1)
FFC: Djuric, Gensheimer, Treuheit, Billmann, Biermann, Streich, Schneider, Dospial, Siebert, Fröhlich (80. Militz), Anzill; Stuttgart: Gräter, Schäffler, Steeb, Böhringer, Dienelt, Schurr (70. Garhofer), Schmeil, Fürther, Schiek, Eisenhardt, Weixler; Tore: 1:0 (23.) Siebert, 1:1 (43.) Schiek, 2:1 (74.) Anzill, 3:1 (80.) Anzill (Foulelfmeter); Zuscheuer: 5.000; SR: Riegg (Ausgsburg).

FFC damit für 1. DFB-Pokalrunde qualifiziert!

1. Hauptrunde im DFB-Pokal: Freiburger FC – 1.FC Kaiserslautern 0:1 (0:0)
FFC: Djuric, Streich, Breithaupt, Billmann, Biermann, Treuheit, Dospial, B. Schneider, Siebert, Fröhlich, Anzill; 1.FCK: Stabel, Koppenhöfer, Schwager, Diehl, Rehhagel, Geisert, Friedrich, Rumor (84. G. Schneider), Hasebrink, Windhausen, Kentschke; Tor: 0:1 (82.) Windhausen; SR: Hennig (Duisburg), Zuschauer: 15.000

1969/1970:
Süddeutscher Pokal:
1. Runde: FV Lörrach – Freiburger FC 2:5
2. Runde: FC 08 Villingen – Freiburger FC 3:1

1970/1971:
Süddeutscher Pokal:
1. Runde: SV Göppingen – Freiburger FC 3:0

1971/1972:
Süddeutscher Pokal:
1. Runde: FC Singen 04 – Freiburger FC 1:2
2. Runde: Freiburger FC – SSV Reutlingen 3:2
3. Runde: Freiburger FC – FC Bayern Hof 2:0 (0:0)
FFC: Birkenmeier, Streich (71. Siebert), Schneider, Krivokuca, Windsberger, Steinwarz, Bente, van de Fenn, Hofmeister, Mießmer, Linsenmaier; Hof: Kirch, Siebert, Fichtner, Stark, Peterzelka, Achatz, Zapf, Schuster, Lippert, Breuer, Detsch; Tore: 1:0 (62.) Bente (FE), 2:0 Bente (71.); Rot: Krivokuca (FFC/76).SR: Dreher (Darmstadt); Zuschauer: 4.000

FFC damit für 1. DFB-Pokalrunde qualifiziert!

1. Hauptrunde im DFB-Pokal:
Freiburger FC – Hamburger FV 1:2 (0:0)
FFC: Heß, Streich, Schneider, Dospial, Windsperger, Steinwarz (79. Treuheit), Bente, van de Fenn, Linsenmaier, Mießmer, Hofmeister (77. Siebert); HSV: Özcan, Sandmann, Ripp, W. Schulz, Kaltz, Zaczyk (27. Memering), Winkler, Hellfritz, Björnmose, Seeler, Volkert; Tore: 0:1 (66.) Seeler, 0:2 (83.) Björnmose, 1:2 (86.) Siebert; SR: Fuchs (Neunkirchen); Zuschauer: 15.000
Hamburger SV – Freiburger FC 2:2 (0:2)
HSV: Özcan, Winkler, Hellfritz, W. Schulz, Memering, Björnmose, Lübeke (46. Kaltz), Hönig, Dörfel, Seeler, Volkert; FFC: Birkenmeier, Streich, Schneider, Dospial, Windsperger, van de Fenn, Steinwarz, Bente, Siebert (80. Treuheit), Mießmer, Linsenmaier; Tore: 0:1 (19.) Mießmer, 0:2 (23.) Mießmer, 1:2 (57.) Björnmose, 2:2 (74.) Seeler; SR: Zuchantke (Berlin); Zuschauer: 6.000

1972/1973:
Süddeutscher Pokal:
1. Runde: VfR Mannheim – Freiburger FC 1:3
2. Runde: Freiburger FC – SSV Reutlingen 4:0
3. Runde: Freiburger FC – FC Bayern Hof n.V. 3:2
4. Runde: Spvgg. Bayreuth – Freiburger FC 3:0 (0:0)
Bayreuth: Pradt, Rauh, Kaul, Lucas, Klinkisch, Horn, Schäffner, Böhni, Größler, Dvorak, Rother; FFC: Armbrust, Treuheit (46. Streich), Dospial, Krivokuca, Schnitzer, Bonse, Gensitz, van de Fenn, Rentschler, Bente, Derigs; Tore: 1:0 (50.) Rother, 2:0 (61.) Dvorak, 3:0 (65.) Böhni; SR: Wohlfahrt (Maintal); Z:1.900
Ausscheidungsspiel um 3. Südteilnehmer: Freiburger FC – Karlsruher SC 2:1 (2:1)
FFC: Armbrust, Streich, Treuheit, Dospial, Krivokuca, Schneider, Rentschler, van de Fenn (62. Bonse), Maciossek, Bente, Matic (73. Derigs); KSC: Keßler, Franke, Ulrich, Fuchs, Wild, Platz, Vogel (70. Grimm), Adler (53. Trenkel), Fritsche, Faltermaier, G. Becker; Tore: 1:0 (38.) Matic, 2:0 (39.) Krivokuca (FE), 2:1 (40.) HE); SR: Pfleiderer (Heilbronn); Zuschauer: 1.200

FFC damit für 1. DFB-Pokalrunde qualifiziert!

1. Hauptrunde im DFB-Pokal:
Freiburger FC – Bor. Mönchengladbach 3:1 (1:1)
FFC: Klaus, Streich, Schneider, Krivokuca, Linsenmaier, Dospial, Bente, van de Fenn, Gensitz (58. Treuheit), Schnitzer, Matic; Gladbach: Schrage, Bonhof, Surau, Wittkamp, Bleidick, Vogts, Kulik, Danner, Rupp, Heynckes, Jensen; Tore: 0:1 (22.) Wittkamp, 1:1 (37.) Schnitzer, 2:1 (77.) Treuheit, 3:1 (86.) van de Fenn; SR: Meuser (Ingelheim); Zuschauer: 20.000 Bor. Mönchengladbach – Freiburger FC 7:1 (3:1)
Gladbach: Kleff, Bonhof, Surau, Wittkamp, Danner, Vogts, Netzer, Wimmer (85. Jensen), Rupp, Heynckes, Kulik (23. Bleidick); FFC: Klaus, Streich, Schneider, Krivokuca, Steinwarz, Dospial, Bente, van de Fenn, Gensitz (46. Treuheit), Schnitzer, Matic (65. Fröhlich); Tore: 1:0 (5.) Netzer, 1:1 (7.) Matic, 2:1 (20.) Heynckes, 3:1 (38.) Netzer, 4:1 (55.) Heynckes, 5:1 (65.) Heynckes, 6:1 (71.) Netzer (FE), 7:1 (85.) Rupp; SR: Engel (Reimsbach), Zuschauer: 10.000

1973/1974: Süddeutscher Pokal:
1. Runde: VfB Eppingen – Freiburger FC n.V. 2:4
2. Runde: Freiburger FC – SV Chio Waldhof Mannheim n. V. 2:5

1975/1976:
In der Spielzeit 75/76 musste der Amateurligist FFC in der 1. Hauptrunde bei Westfalia Herne (damals 2. Liga) antreten. Da die beiden Torhüter verletzungsbedingt nicht eingesetzt werden konnten, musste Feldspieler Hans Linsenmaier das Tor hüten. “Linse” konnte in seiner ungewohnten Rolle überzeugen und fast eine Stunde sein Tor sauber halten. Am Ende setzte sich jedoch der Zweitligist
1. Hauptrunde im DFB-Pokal:
Westfalia Herne – Freiburger FC 3:1 (0:1)
Herne: Matuschak, Pureber, Gelhaus, Deus, Cordes, Kerkemeier (62. Girrbach), Ochmann, Ptaczynski, Abel, Etterich, Konrad; FFC: Linsenmaier, Steinwarz, Lang, Küchlin, Treuheit, Derigs, Bühler (74. Belhady), Fus, Charly Schulz, Wissler (84. R. Schulz), Matic; Tore: 0:1 (10.) Steinwarz, 1:1 (59.) Konrad, 2:1 (63.) Konrad, 3:1 (72.) Cordes (FE); SR: Bartnick (Recklingshausen), Zuschauer: 2.000

1977/1978:
1. Hauptrunde im DFB-Pokal: BV 08 Lüttringhausen – Freiburger FC 1:2 (1:0)
BV08: Hild, Bung, Schell (13. Hess), Flanhard, Schröder, Pirsig (13. Böttgen), Maulshagen, Nattermann, Stachel, Hörning, Kowalski; FFC: Birkenmeier, Metzler (46. Widmann), Schnitzer, Bruder, Steinwarz, Vogtmann, Marek, Mießmer, Hug (78. Stobeck), Bente, Derigs; Tore: 1:0 (2.) Kowalski, 1:1 (58.) Marek, 1:2 (75.) Hug; SR: Milkert (Dortmund); Zuschauer: 4.000
2. Hauptrunde im DFB-Pokal: Warendorfer SU – Freiburger FC 1:4 (1:2)
Warendorf: Kilimann, Helfenbein, Möhring (39. Nickenig), Benefader, Rieskamp, Hammer, Kula, Döhring (59. Reh), Dehmel, Krohne, Bauer: FFC: Birkenmeier, Metzler, Schnitzer, Steinwarz, Bruder, Schulz, Mießmer (79. Marek), Löffler, Hug, Bente, Derigs; Tore: 1:0 (14.) Bauer, 1:1 (23.) Derigs, 1:2 (31.) Bruder, 1:3 (73.) Löffler, 1:4 (90.) Hug; SR: Ehner (Bonn); Zuschauer: 2.000
3. Hauptrunde im DFB-Pokal: Freiburger FC – VfL Bochum 2:6 (0:4)
FFC: Birkenmeier (46. Bischoff), Vogtmann, Bruder, Steinwarz, Schnitzer, Schulz, Bente, Stobeck, Derigs, Mießmer, Widmann (80. Marek); VfL: Scholz, Herget, Tenhagen, Franke, Lameck, Holz, Trimhold, Bast (46. Pochstein), Woelk (68. Fromm), Schwemmle, Eggert; Tore: 0:1 (14.) Schwemmle, 0:2 (21.) Bast, 0:3 (34.) Bast, 0:4 (37.) Schwemmle, 1:4 (58.) Derigs, 1:5 (59.) Schwemmle, 1:6 (71.) Holz, 2:6 (81.) Bruder; SR: Michel (Augsburg), Zuschauer: 10.000

1978/1979
1. Hauptrunde im DFB-Pokal: Freiburger FC – Spvgg. Neckarelz 6:1 (2:0)
FFC: Birkenmeier, Mießmer, Bruder, Steinwarz, Karvouniaris, Schulz, Bente (75. Vogtmann), Metzler, Widmann, Hug (46. Bührer), Derigs; Neckarelz: Sredanovic, Ruschek, Galm, Keil, Manhertz, Becker, Alber (46. Schäfer), Gerber (46. Wann), Mack, Prodkalicki, Spohrer; Tore: 1:0 (5.) Bruder, 2:0 (35.) Widmann, 2:1 (54) Prodkalicki, 3:1 (55.) Bruder, 4:1 (78.) Bührer, 5:1 (82.) Widmann, 6:1 (85.) Widmann; SR: Ulm (Saulgau); Zuschauer: 750
2. Hauptrunde im DFB-Pokal: Freiburger FC – 1.FC Bocholt n.V. 2:2 (2:2, 1:0)
FFC: Birkenmeier, Schnitzer, Bruder, Steinwarz (60. Karvouniaris), Vogtmann, Derigs, Bente, Ettmayer, Metzler, Hug, Stobeck (82. Löffler); Bocholt: Kieselmann, Stieber, Roeloffzen, Philipp, Franke, Montelett, Schmeick, Albrecht (77. Krause), Müller, Nabrotzki, Steigerwald (65. Keuken); Tore: 1:0 (19.) Bente (FE), 1:1 (51.) Schmeinck (FE), 2:1 (58.) Bente (FE), 2:2 (87.) Roeloffzen; SR: Walz (Waiblingen); Z: 1.200
Wiederholungsspiel: 1. FC Bocholt – Freiburger FC n.V. 3:2 (2:2, 0:1)
Bocholt: Kieselmann, Franke, Roeloffzen, Philipp, Stieber, Hansel (53. Krause), Albrecht, Montelett, Müller, Nabrotzki, Steigerwald (64. Keuken); FFC: Birkenmeier, Vogtmann, Bruder, Karvouniaris, Derigs, Schulz, Hug, Metzler, Stobeck, Bente (56. Ettmayer), Mießmer (73. Widmann); Tore: 0:1 (29.) Mießmer, 1:1 (52.) Müller, 2:1 (65.) Franke, 2:2 (89.) Hug, 3:2 (106.) Müller; SR: Möller (Bochum), Zuschauer: 7.000

1979/1980:
1. Hauptrunde im DFB-Pokal: Freiburger FC – 1.FC Saarbrücken 2:1 (0:1)
FFC: Armbrust, Zahn, Bruder, Steinwarz, Metzler, Schulz, Ettmayer, Vogtmann, Wilhelmi, Marek (46. Braun), Seubert; 1.FCS: Ferner, Eickels, Schmitt, W. Müller, E. Traser, G. Müller (77. Künkel), Denz, H. Traser (15. Unger), Schmidt, Heck, Hoffmann; Tore: 0:1 (21.) Unger, 1:1 (65.) Seubert, 2:1 (73.) Ettmayer; SR: Clajus (Karlsruhe); Zuschauer: 3.000
2. Hauptrunde im DFB-Pokal: Freiburger FC – Eintracht Frankfurt 1:4 (0:1)
FFC: Bischoff, Zahn, Bruder, Steinwarz, Vogtmann, Schulz, Ettmayer, Wilhelmi, Hug (65. Marek), Seubert, Braun; Eintracht: Funk, Müller, Neuberger, Körbel (76. Lottermann), Nachtweih, Nickel, Hölzenbein, Lorant, Grabowski, Borchers (46. Karger), Cha; Tore: 0:1 (9.) Lorant, 0:2 (59.) Karger, 0:3 (70.) Hölzenbein, 0:4 (71.) Nickel, 1:4 (80.) Seibert; SR: Joos (Stuttgart); Zuschauer: 12.000

1980/1981: 1. Hauptrunde im DFB-Pokal: Freibuger FC – VfB Bottrop 3:1 (1:0)
FFC: Armbrust, Schneider, Oettle, Kuntze, Zahn (80. Obermann), Schulz, Marek, Ettmayer (80. Lay), Harforth, Linz, Braun; Bottrop: Hannig, Wittebrock, Witkowski, U. Mikolajczak, Konarski, Krob, Neumann, K. Mikolajczak (65. Kristl), Radon, Meseck, Andreadakis (46. Lucius); Tore: 1:0 (43.) Linz, 2:0 (69.) Schulz, 3:0 (71.) Marek, 3:1 (85.) Meseck (HE), SR: Jupe (Mühltal); Zuschauer: 1.000
2. Hauptrunde im DFB-Pokal: 1.FC Saarbrücken – Freiburger FC n.V. 2:2 (1:1, 0:1)
1.FCS: Collmann, Marcinkowski (46. Emmerich), Schmitt, W. Müller, E. Traser, Brehme, Denz, Fischer, Malek, (74. List), Hanschitz, H. Traser; FFC: Armbrust, Schneider, Zahn, Kuntze, Derigs, Löffler, Mießmer, Ettmayer, Harforth (67. Lay), Linz, Poulsen (106. Schnitzer); Tore: 0:1 (12.) Mießmer, 1:1 (47.) Denz, 2:1 (96.) H. Traser, 2:2 (105.) Kuntze; SR: Linn (Altendietz); Zuschauer: 2.500.
Wiederholungsspiel: Freiburger FC – 1.FC Saarbrücken 3:1 (0:1)
FFC: Armbrust, Marek, Oettle, Kuntze, Derigs, Lay, Schulz (46. Schneider), Löffler, Harforth, Linz, Poulsen (46. Mießmer); 1.FCS: Heider, E. Traser, Schmitt, W. Müller, Brehme, Denz, Emmerich, Fischer (70. Marcinkowski), Hanschitz, List (64. Philippe), H. Traser; Tore: 0:1 (15.) List, 1:1 (53.) Harforth, 2:1 (55.) Harforth, 3:1 (72.) Kuntze; SR: R. Walz (Waiblingen); Zuschauer: 800.
3. Hauptrunde im DFB-Pokal: Alemannia Aachen – Freiburger FC 5:2 (2:0)
Aachen: Dramsch, Montanes, Rühle, Grabotin, Schipper, Thomas, Sinnigen, Clute-Simon, Wolf, Runge (84. Folta), Bertrams (69. Kehr); FFC: Armbrust: Mießmer, Zahn, Kuntze, Derigs, Lay (46. Ettmayer), Schulz, Linz, Marek, Harforth, Poulsen; Tore: 1:0 (6.) Runge, 2:0 (27.) Bertrams, 3:0 (54.) Thomas, 4:0 (55.) Clute-Simon, 4:1 (60.) Ettmayer, 5:1 (74.) Clute-Simon, 5:2 (90.) Marek; SR: Heitmann (Drentwede), Zuschauer: 6.000

1981/1982: 1. Hauptrunde im DFB-Pokal: Freiburger FC – TS Woltmershausen 4:0 (2:0)
FFC: Dotzauer, Lay, Faß, Derigs, Klausmann, Respondek (15. Bühler), Schulz, Löffler (46. Braun), Schwehr, Linz, Obermüller; TSW: Meyer, Buckmann, Roth, Leschke (24. Schnakenberg), Ehlers, Buckermann, Jamin, Lampe, Zanft, Haselberg (68. Bruns), Deppe; Tore: 1:0 (17.) Linz, 2:0 (20.) Schwehr, 3:0 (64.) Braun, 4:0 (72.) Faß; SR: Schlegel (Attenweiler); Zuschauer: 1.300 2. Hauptrunde im DFB-Pokal: Freiburger FC – TUS Celle 5:1 (2:1)
FFC: Dotzauer, Lay, Faß, Oettle, Klausmann,. Respondek, Schulz (70. Löffler), Derigs (70. Braun), Schwehr, Linz, Obermüller; Celle: Ritter, Giehr, Becker, Arndt, Diederichsen, Engel, Hasselbruch, Heindorff, Sombeck (67. Curland), Zerr, Nikolajew; Tore: 1:0 (11.) Schulz, 1:1 (18.) Zerr, 2:1 (42.) Schwehr, 3:1 (63.) Schwehr, 4:1 (73.) Respondek, 5:1 (83.) Lay; SR: Schäfer (Ketsch); Zuschauer: 1.124
3. Hauptrunde im DFB-Pokal: Freiburger FC – KSV Holstein Kiel 2:0 (1:0)
FFC: Dotzauer, Lay, Faß, Kuntze, Klausmann, Respondek, Schulz, Derigs, Schwehr, Linz (84. Obermann), Obermüller; KSV: Köpke, Gerulat (65. Andresen), Stelzer, Cryns, Ernemann, Wendlandt, D. Tönsfeldt, Kovacs (65. Sistek), Vuchelich, Möller, Jochimiak; Tore: 1:0 (6.) Schwehr, 2:0 (54.) Kuntze; SR: Strigel (Horb); Zuschauer: 1.200
Achtelfinale im DFB-Pokal: Freiburger FC – FC Bayern München 0:3 (0:1)
FFC: Dotzauer, Konschal, Faß, Kuntze, Klausmann, Schwehr (58. Löffler), Lay, Respondek, Derigs, Linz, Obermüller (58. Braun); FCB: Junghans, Weiner, Beierlorzer, Augenthaler, Horsmann, Dremmler, Kraus, Breitner, Dürnberger, Hoeneß, Rummenigge; Tore: 0:1 (28.) Dremmler, 0:2 (54.) Hoeneß, 0:3 (79.) Rummenigge; SR: Brückner (Darmstadt); Zuschauer: 21.000

1982/1983: 1. Hauptrunde im DFB-Pokal: Freiburger FC – RW Lüdenscheidt n.V. 1:1 (1:1, 0:0)
FFC: Dotzauer, Klausmann, Faß, Oettle, Schneider, Respondek, Schüler, Braun (78. Zürn), Derigs (71. Löffler), Schwehr, Brämer; RWL: Wegner, Oehler, Wischniewski, Kasprzik, Becker, Brede, Raabe (46. Dinter), Kornacker, Alfes, Schrage, Rademacher (58. Paar); Tore: 1:0 (47.) Brämer, 1:1 (67.) Schrage; SR: Schraivogel (Biberach); Zuschauer: 681
Wiederholungsspiel: RW Lüdenscheidt – Freiburger FC 2:1 (0:0)
RWL: Wegner, Oehler, Wischniewski, Kasprzik, Becker, Paar, Raabe (38. Rademacher), Kornacker (81. Labahn), Alfes, Petkovic, Schrage; FFC: Emmler, Klausmann, Faß, Oettle, Schneider, Linsenmeier (71. Schwehr), Schüler, Derigs, Löffler, Zürn, Braun (74. Turunen); Tore: 1:0 (57.) Rademacher, 2:0 (83.) Petkovic, 2:1 (84.) Löffler; SR: Holste (Mülheim); Zuschauer: 2.700

1991/1992: 1. Hauptrunde im DFB-Pokal: Freiburger FC – Chemnitzer FC 3:1 (1:0)
FFC: Hohlbaum, Schulz, Krieg, Ljubuncic, Staib (75. Wormuth), Schuler, Becker, Streich, Endress, Winkler (65. Klemenz), Wernet; CFC: Hiemann, Barsikow, Bittermann, Illing, Keller, Köhler, Ziffert (71. Seifert), Torunarigha, Bliss, Renn (55. Mehlhorn); Tore: 1:0 (40.) Wernet, 2:0 (71.) Klemenz, 2:1 (80.) Barsikow, 3:1 (88.) Klemenz; SR: Bertsch (Eschelbronn); Zuschauer: 2.100 2. Hauptrunde im DFB Pokal: Freiburger FC – Karlsruher SC Amat. 3:2 (1:0)
FFC: Hartenbach, Schulz, Krieg, Ljubuncic, Schuler, Staib, Becker, Streich, Grgic, Klemenz (72. Majewski), Winkler (58. Wernet); KSC: Walter, Wittwer, Rapp, Franze (46. Kritter), M. Jung, Külbag, Merx, Dürr, P. Jung, Streichsbier, Krebs (70. Brakert); Tore: 1:0 (23.) Winkler, 2:0 (48.) Winkler, 2:1 (60.) Wittwer, 3:1 (76.) Schuler, 3:2 (78.) Dürr; SR: Matheis (Rodalben); Zuschauer: 1.100
3. Hauptrunde im DFB-Pokal: Freiburger FC – SV RW Hasborn 1:0 (1:0)
FFC: Hartenbach, Hahn, Krieg, Ljubuncic, Bachmann, Staib, Becker, Streich (71. Schuler), Grgic, Wernet, Jäger (67. Winkler); SVR: Heckmann, Pesch, Schnitzler, Holz, Brachmann, Priehm, Scherschel, Zöhler (67. Kallenborn), Scholl (46. Jost), Hoff, Schäfer; Tor: 1:0 (35.) Wernet; SR: Hammer (Calmbach); Z: 1.200
Achtelfinale des DFB-Pokales: Freiburger FC – VfB Stuttgart 1:6 (1:4)
FFC: Hartenbach, Schulz, Krieg, Majewski, Bachmann, Jäger (66. Staib), Becker, Streich, Schuler, Wernet (78. Morant), Klemenz; VfB: Immel, Dubajic, Schäfer U. Schneider, Buck (59. Kramny), Buchwald (75. Kienle), Gaudino, Strehmel, Frontzeck, Kastl, Walter; Tore: 0:1 (7.) Walter, 1:1 (16.) Wernet, 1:2 (39.) Walter, 1:4 (43.) Kastl, 1:5 (74.) Walter, 1:6 (80.) Kastl; SR: Leimert (Ludwigshafen); Zuschauer: 12.500

1992/1993: 1. Hauptrunde im DFB-Pokal – Freilos
2. Hauptrunde im DFB-Pokal: Freiburger FC – FSV Mainz 05 0:3 (0:1)
FFC: Ehreiser, Streich, Kupfner (65. Ljubuncic), Klemenz, Bachmann, Staib, Schuler, Schulz, Arnold (58. Renner), Endress, Wernet; FSV: Kuhnert, Müller, Schäfer, Herzberger, Wagner, Schuhmacher (75. Kischka), Zampach, Hayer, Lopes, Buvac, Klopp (70. Becker); Tore: 0:1 (40.) Hayer, 0:2 (64.) Buvac, 0:3 (81.) Wagner; SR: Fückel (Karlsruhe), Zuschauer: 1.000

1897 - Gründungsjahr des FFC

Felix Hunn: Mitbegründer des FFC – Vater der Deutschen Meisterschaft
1907 wurde der FFC bekanntlich Deutscher Meister. Einen großen Anteil an diesem größten Erfolg in der Vereinsgeschichte hatte Felix Hunn. In den Vereinsnachrichten des FFC (Nr.11/12 von 1962) wurden die Verdienste vonFelix Hunn ausführlich gewürdigt. Wir wollen Ihnen diesen interessanten Artikel, der vor fast 40 Jahren erschien, nicht vorenthalten. “Im Jahr 1878 erblickte Felix Hunn als “urchiger Wiehremer” in der Nägeleseestrasse das Licht der Welt. Erziehung und Unterricht vermittelten dem quicklebendigen Jungen die Lessingschule, später die Oberrealschule (Rotteckgymnasium), die er 1897 nach erfolgreich bestandenem Abitur verließ. In der Berufswahl stehend, entschied er sich für den mathematisch – naturwissenschaftlichen Zweig des höheren Lehrfachs. Die Liebe zu seinem FFC veranlasste ihn, die Studentenjahre ununterbrochen an der Freiburger Almamater zu verbringen. Nach der Staatsprüfung im Jahre 1901 begann die dienstliche Laufbahn an seiner alten, ihm lieb gewordenen Oberrealschule, und in die ersten Jahre seiner Lehrtätigkeit fällt nun das einmalige, vorbildliche Wirken im Dienste des Fußballs, im Dienste des FFC, das 1907 seine Krönung fand und ihm selbst mit vollem Recht den Ehrentitel des “Vater der Deutschen Meisterschaft” eingetragen hat.
Wie kamen Felix und seine Kameraden zum Fußball? Im Jahre 1889, als Felix elf Lenze zählte, wurde in der Dreisamstrasse in den Häusern Nr.1 bis 5 eine englische Kadettenanstalt eröffnet, in der 40 bis 50 Engländer im Alter von 16 bis 20 Jahren untergebracht waren. In dem Erziehungsprogramm der Anstalt spielte der Sport (in der Hauptsache Hockey und Fußball) als eines der Hauptfächer eine gewichtige Rolle. Täglich nach dem five o`clock tea zogen die Kadetten im Sportdress und Laufschritt hinaus zum Sportplatz an der Schwarzwaldstrasse, der unterhalb der heutigen Stadthalle gelegen war und von der Freiburger Jugend – genau wie in Karlsruhe – der “Engländer” getauft wurde. Als eifriger Besucher standen am Spielfeldrand, staunten und lernten Felix und seine Kameraden – darunter sein Bruder Hermann, der geistige Inspirator Ernst Helbling, Otto Forster, Bernhard Wildmann, Albert Müller-, alle aus der Nägeleseestrasse.

Die Jugend von damals stürzte sich ebenso wie die Jugend von heute auf das Neue, das soviel Anziehungskraft ausstrahlte und für den Spielbetrieb ungeheure Reize in sich barg. Bald war ein Häuflein von 22 “Aufrechten” im “Mättleclub” fest zusammengefügt. Das “Mättle”, das Eldorado der Fußballjagden, war auf einem öden Gelände zwischen der hinteren Nägelesee- und Sternwaldstrasse gelegen. Dirigiert und kommandiert wurde die Schar von dem Dioskurenpaar Felix Hunn und Ernst Helbling. Felixens Stärke lag in der unwiderstehlichen Fähigkeit, sich Geltung zu verschaffen, die er mit scharfer Kommandostimme und einer unversehens in Aktion tretenden Schlagkraft der vorderen Extremitäten unter Beweis stellte. Widerspruch wurde nicht geduldet. Er musste auf der Stelle gebrochen werden. Manche Backpfeife entzündete himmlisches Feuer und ließ englische Chöre im Ohr erklingen. Der Erfolg stand immer auf seiner Seite. Felix war unumschränkter Herrscher des Mättle. Ernst Helbling dagegen spielte die Rolle des Spiritus Rector, der die geistigen Fäden spann und in der Hand hielt. Von ihm wurde Felix, der Oberrealschüler und angehender Kenner der englischen Sprache, des öfteren in die Dreisamstrasse abkommandiert, um sich dort im englischen Regeltext und in den Geheimnissen des Fußballs unterweisen zu lassen. Was er dort gehört und in sich aufgenommen hatte, gab er getreulich und mit heiligem Eifer weiter und sorgte rücksichtslos dafür, dass die Lehren befolgt wurden. “Der Ball darf nicht getrieben, sondern muss rechtzeitig abgespielt werden”, – “Wer schneller startet, ist vor dem anderen am Ball. So wird das Spiel schneller und der Gegner früher müde”, – “Gewinnen kann nur, wer Tore schießt. Schießen muss jeder können, und aus jeder Lage”. Wehe! Dreimal Wehe!!!, wenn der Eckball hinter dem Tor landete. Über die eiserne Einhaltung dieser Grundprinzipien des Fußballs wachte Felix Hunn wie ein Cerberus. So wie er auf dem Mättle herrschte, waltete er dann auch später im FFC und schmiedete auf diese Weise in den Jahren 1902 bis 1907 eine blutjunge Mannschaft zurecht, der dann im Jahre 1907 der große Wurf gelang. Im Jahre 1893 wurden auf Veranlassung der Direktoren Bender (Gymnasium) und Rebmann (Oberrealschule) die Schülervereine FVFG (FV Freiburger Gymnasium) und FVFO (FV Freiburger Oberrealschule) gegründet in der Absicht, die Jugend unter Kontrolle zu haben. Es war den Schülern streng verboten, in irgendeinem Verein der Stadt Mitglied zu sein. Direktor Rebmann erkannte auch schon die erzieherische Bedeutung und rief den Verein für Volks- und Jugendspiele ins Leben. Er veranlasste gleichzeitig die Stiftung eines Wanderpreises, der dem Spielverkehr zwischen Gymnasium und Oberrealschule Auftrieb verlieh, und um den die beiden Anstalten alljährlich im Hin- und Rückspiel kämpften. FVFG und FVFO sind die Wiege des FFC geworden.

Im Jahre 1897 verließ eine Reihe von Fußballern – darunter auch Felix Hunn – mit dem Abitur die Höhere Schule. Die Liebe zum Fußball hielt sie in den ersten Semestern ihres Hochschulstudiums noch in Freiburg zusammen. Der FFC wurde in die Taufe gehoben. Die erste Mannschaft war außerordentlich stark. Felix Hunn, Ernst Schottelius, Liefmann, Karding, Manning, Wagner, Hermann Geiss, Haller, Schilling, Burkhart und Butz stehen in bester Erinnerung. Schon im Gründungsjahr wurde die Süddeutsche Meisterschaft errungen. In der Folgezeit aber zerstreuten sich die Mitglieder der Mannschaft dem Zuge des Studiums an anderen Universitäten folgend in alle Winde. Die Spielstärke sank auf den Nullpunkt und dem Club drohte um die Jahrhundertwende die Auflösung. In dieser trostlosen Zeit war es nun Felix Hunn, der mit seinem Freund Ernst Helbling zusammen sich daran machte, das sinkende Schiff ans rettende Ufer zu ziehen. Wie schon erwähnt, hatte Felix im Jahre 1902 nach erfolgreicher Staatsprüfung seine erste Anstellung im Lehrerberuf an der Oberrealschule gefunden. Dem jungen Lehrer fiel es nicht schwer, die Jungen zu begeistern und sich um sich zu scharen. Am Gymnasium wirkte Heinrich Rösch, der als ausgezeichneter Turnlehrer ebenfalls am Spielfeldrand des “Engländer” die Begeisterung für das neue Spiel gewonnen hatte, in der gleichen Weise. In den beiden Schulen wuchsen Talente heran. Aus ihnen formierte Felix eine neue Mannschaft für den FFC, während Helbling in dieser Aufbauzeit die Jugend betreute. Anfangs waren naturgemäß keine Lorbeeren zu ernten. In den Meisterschaftsspielen des Süddeutschen Fußballverbandes schied der FFC immer frühzeitig aus, bekam aber dafür Gelegenheit, einen sehr regen und gewinnbringenden Spielbetrieb mit den Vereinen in der benachbarten Schweiz zu unterhalten. Überall gab die erste Mannschaft ihre Visitenkarte an, festigte in zahlreichen Kämpfen ihre Spielstärke und vermehrte Ruhm und Ansehen des FFC. Bekannt und gefürchtet, gleichermaßen bei Freund und Feind, war Felix Hunn, der große Repräsentant des FFC, der Mann mit dem roten Spitzbart und der leicht aufkommenden Glatze. Mit weithin schallender Stimme dirigierte er seine Mannen während der Schlacht. Er war ein Meister des Fußballs und Spezialist für Kopfballtore aus Eckbällen (Wobei nach einer alten Überlieferung jedes Mal ein Haar sein Haupt verließ!). Darum dreimal Wehe, wehe, wenn der Eckball hinter dem Tor landete! Er war Meister des Wortes nicht nur auf dem grünen Rasen, sondern auch am grünen Tisch und in der Tafelrunde beim gemeinsamen Hock und Umtrunk nach beendetem “Match”. Disziplin ist die Mutter der Einigkeit, so lautete seine Devise, und Einigkeit macht stark. Felix hat in den Jahren 1902/07 diese Einigkeit geschaffen und bewahrt; er hat die Mannschaft zur Reife gebracht und wird als “Vater der Deutschen Meisterschaft” fortleben, solange der FFC besteht…” Jgl

FFC-Gründungsgeschichte von Gründungsmitglied Dr. E. Karding!
FFC-Gründungsmitglied Dr. E. Karding hinterließ dem FFC die Gründungsgeschichte des FFC:

“So fingen wir an! Es waren vierzehn junge Leute, die am 17. Dezember 1897 im “Allgaier“zusammen kamen. Zusammengetrommelt hatte uns Ernst Schottelius, der vorher schon den Fußballclub im Gymnasium geleitet hatte; “der Ernst“, wie wir ihn nannten, wurde der erste “Kapitän“ des FFC und im nächsten Jahre der des neu gegründeten Verbandes Süddeutscher Fußballvereine. Er starb 1935. Dass die einstigen Gymnasiasten und Oberrealschüler auch nach dem Abitur weiterspielten, verdankten wir den jungen Engländern des Instituts von Mr. Adams, die jeden Mittwoch und Samstag beim Waldsee spielten und froh waren, wenn eine Anzahl Deutscher die 22 voll machten. Die Engländer waren in Freiburg, um Deutsch zu lernen. In Wirklichkeit lernten w i r von ihnen Englisch. Zum mindesten Fußball – Englisch; Fußball brauchten wir von ihnen nicht mehr zu lernen. Schon am 15. November 1896 hatte eine kombinierte deutsche Mannschaft sie 4:0 geschlagen, ein Jahr später, am 20. November 1897, brachten sie es auf 2:2, um am 27. Februar 1898 von uns wieder mit 3:0 geschlagen nach Hause geschickt zu werden.

Also am 17. Dezember 1897 wurde der FFC mit vierzehn Mitgliedern gegründet. Ein Jahr danach feierte er sein l. Stiftungsfest mit 60 Mitgliedern, und er konnte auf ein inhaltsreiches Jahr zurückblicken. Dass der Club die Schüler-Elf überlegen schlug (13. März 1898 mit 5:0 und am 15. Mai mit 7:0), war wohl natürlich; dass er in Straßburg am 2. Januar mit 1:3 verlor, war Pech; dass er den Karlsruher Fußballverein am 13. Februar in Freiburg mit 7:2 “abfertigte“, war Glück; dass er sich im Gegenspiel in Karlsruhe drei Wochen später mit 1:3 schlagen ließ, konnte er dem etwas merkwürdigen Spielplatz zuschreiben, der von zwei Straßen durchkreuzt wurde, die ebenso wie eine größere Fläche vor dem Tor unter Wasser standen und eine ganz neue Balltechnik verlangten. Die beiden Hauptereignisse aber waren ein erstes internationales Spiel gegen die Old-Boys Basel am 19. Mai 1898 mit 3:2 (1:2) und das entscheidende Spiel um die erstmalig ausgetragene Süddeutsche Meisterschaft am 6. November mit 4:3 (1:1). Von dem ersteren kann ich noch die Aufstellung angeben: Bergdold; Ad. Wagner, Kohts (Straßburg); Specht, E. Schottelius, Liefmann, Th. Schilling, Hoog, Hunn, Wetzler (Karlsruhe), George. George, Hoog und Wetzler schossen die drei Tore. — Sonst hielten wir uns international zurück, und dasselbe tat der Süddeutsche Verband in bewusstem Gegensatz zu dem vielgeschäftigen Bensemann, der den dafür noch lange nicht reifen deutschen Fußballsport durchaus mit dem Ausland sich messen lassen wohltuend dabei so selbstherrlich vorging, dass der Verband ihm scharf entgegentreten musste. In einer unserer unregelmäßig erscheinenden Bierzeitungen hieß es: “Auf dem ersten Platz in unsrer schwarzen Liste da steht ganz gewiss die Walter – Bense – Kiste, und in England drüben ist er hoch geehrt, 30, und das ein‘ von beiden ist verkehrt.“

Ich weiß nicht, wie die Fußballspieler von heute sich zum Alkohol stellen. Wenn man an die heutigen Stadien und Zuschauerzahlen, an den Fußballtoto und die Vertragsspieler denkt, so scheint der Sport eine verdammt ernsthafte Sache geworden zu sein, die vom Spieler nicht nur sichere Beine, sondern auch einen stets klaren Kopf verlangt. Vor fünfzig Jahren spielten wir zu unserem Vergnügen, und zu unserem Vergnügen durften auch gelegentlich ein unsicherer Kopf und selbst unsichere Beine gehören. Nach dem Spiel gingen wir grundsätzlich nicht nach Hause, sondern je nachdem in den “Heidehof“ oder zu “Küchlin“ oder “Laber“. Und dann wurde getrunken und gesungen: “Im Herbst, wenn’s Wetter kühl, dann geht’s ans Fußballspiel“, und der “Afrika-Chor“, dessen Kernstück “o – ni – ko – te“ uns den Pfiff gab, an dem alle FFC’ler sich über drei Querstraßen hinweg zusammen zu finden wussten. Und wenn etwa ein “alter Herr“ dabei saß und bereit war, “gute Eindrücke zu machen“, so wurde der große gläserne Stiefel herangeholt und machte die Runde unter heftigem “Humpe, humpe, humpe, wölleme, schöpple süfeme keine meh“. Ein kräftiger Umtrunk war nach jedem Wettspiel das einfachste Mittel, um den Sieg zu feiern oder die Niederlage zu verschmerzen. Und wir spielten nicht nur Fußball. Wir hatten zwar keine besonderen Abteilungen für Tennis, Leichtathletik oder Radfahren, aber wir trieben sie nebenher. Über das “Dreibeinlaufen“ habe ich schon zum 30. Stiftungsfest berichtet. Im April 1898 machten wir ein Radrennen im Mooswald, bei dem als Letzter ein Mann mit steifem Hut, Regenschirm und Botanisiertrommel durchs Ziel ging. Am 30. Mai folgte eine Pfingsttour auf den Feldberg von Posthalde aus mit einem Wettspiel auf dem “höchst gelegenen Platze Europas“, der freilich wegen seiner Abschüssigkeit jede Ballberechnung unmöglich machte. Einige Schwächlinge gingen hiernach ins Höllental zurück, während die “besseren Elemente“ natürlich über den Schauinsland nach Hause gingen. (Wohlverstanden: zu Fuß!).Ich habe als Schriftführer des Verbandes süddeutscher Fußballvereine 1898 bis 1900 und als l. Schriftführer des Deutschen Fußballbundes 1903/05 die Anfänge der Organisation unseres Sports miterleben und mit beeinflussen können. Ich war sehr stolz darauf, dass ich auf dem Kasseler Bundestag, Pfingsten 1904, berichten konnte, dassdie Mitgliederzahl des Bundes im letzten Jahre von 133 auf 214 Vereine gestiegen war. Keiner von uns hätte sich träumen lassen, dass es einmal Fußballstadien für 60—100 000 Zuschauer geben werde. In Freiburg waren wir froh, wenn hinter den Seitenlinien 60 bis 100 Menschen standen. Aber kein Fußballer von heute kann im Spiel und im Zusammenleben der Vereinsmitglieder glücklicher sein als wir im ersten Jahre unseres FFC…”
Dr. E. Karding

1907 - Deutscher Meister

Pfingsten 1907 – Der FFC schreibt Fußballgeschichte!
,,Die erste Deutsche Meisterschaft für Süddeutschland“
Pfingsten 1907. Voll banger Erwartung und doch mit Siegeszuversicht waren die Herzen der süddeutschen Fußballanhänger in Mannheim beim Treffen FFC – Viktoria Berlin. War es doch damals dem spieltüchtigen Freiburger Fußball-Club nach heißen Kämpfen gelungen, jeweils, selbst mit den gefürchtetsten Gegnern Sieger zu bleiben. Ein beispielloser Siegeswille durchglühte die Freiburger, und keine Mannschaft konnte sie in ihrem Siegeslauf aufhalten; auch der alte Deutschmeister, VfB Leipzig, mußte sich in einem denkwürdigen Spiel der Zwischenrunde in Nürnberg eine Niederlage gefallen lassen. Die Berliner Viktoria gewann gleichzeitig in Hamburg außergewöhnlich hoch: 7:1. Daher das Bangen, das man im Süden für seinen Vertreter, den FFC, empfand, und daher die Zweifel, die man an seinem Sieg hegte. Doch der FFC stellte seinen Mann voll und ganz. Durch eine glänzende Spielweise zerstreute er bald die Befürchtungen der Pessimisten und rechtfertigte die Hoffnungen der Optimisten. Das Spiel währte noch keine Viertelstunde, und die Fachleute wußten, welcher der stärkere und daher der aussichtsreichere Gegner war. Und als nach 30 Minuten der jugendliche Freiburger Mittelstürmer, Glaser, einen Elfmeter an dem verblüfften Seranowitz vorbei einsenden konnte, da wollte der Jubel kein Ende nehmen. Und obschon die Berliner durch ihren unverwüstlichen Röpzack kurz vor der Pause ebenfalls durch Elfmeter den Ausgleich herstellen konnten, ließen die Freiburger den Mut keineswegs sinken. Der Elfmeter war übrigens zu Unrecht verhängt. Gilly, der Freiburger Torwart, war mehr als drei Schritte mit dem Ball gelaufen, und für dieses Vergehen diktierte der von bester Absicht geleitete, aber dem Spiele nicht gewachsene Schiedsrichter, ein Herr aus Bremen, Elfmeter. Nach der Pause griffen die Freiburger unverdrossen an. Ihr Halblinker, Philipp Burkart, der gefährliche Durchbrenner, stellte durch zwei Prachtschüsse, unhaltbar selbst für einen Torwart von der Güte eines Seranowitz, das Resultat auf 3:1.
Vielumjubelt, mit einem Riesenlorbeerkranz geschmückt und begleitet Autos zur Stadt zurück als stolzer Sieger, als Deutscher Fußballmeister. Sein Stolz war vollauf berechtigt, war er doch der erste, der die heißumstrittene Siegespalme der deutschen Meisterwürde nach dem Süden bringen konnte. Wem verdankte damals der FFC seinen Sieg? In erster Linie seinem glänzend arbeitenden Sturm, dessen besten Teil unstreitbar der linke Flügel bildete, Hofherr und Burkart, beide äußerst gewandte und flinke Spieler. Während bei Hofherr, der personifizierten Eleganz, die faire Spielweise sofort ins Auge stach, wartete der ungestüme, schußfreudige Burkart mit einer herzerfrischenden und etwas forscheren Note auf, ohne jedoch unfair zu werden. Stürmer von der Qualität eines Burkart sind leider selten geworden; die Klasse scheint ausgestorben. Der rechte Flügel, Sydler – Haase, stand dem linken nicht viel nach. Haases rasende Läufe und präzise Flanken verhalfen seiner Mannschaft oft zu Erfolgen und des Neuchatelers Sydler Schüsse waren für den Gegner nicht minder gefährlich. Als fünften im Bunde finden wir in der Mitte den damaligen Studiosus und heutigen Dr. Glaser. Die bei Dr. Glaser in einer langen Reihe von Jahren immer und immer wieder anerkannte faire, vornehme Spielweise, die begründet ist in einer angeborenen Begabung für den Fußballsport und in einer nicht alltäglichen klugen Berechnung des Leders, war damals schon eine hervorstechende Eigenschaft des jungen Mittelstürmers. Hinter dieser Sturmreihe stand ein schier unüberwindliches und sein Letztes hergebendes Läufertrio. Wer denkt da nicht mit Wehmut an den im Weltkrieg gefallenen, unermüdlichen Bodenweberfritzle? Wem fällt da nicht der damalige Spielführer der Mannschaft ein, Professor Felix Hunn, mit seinem prächtigen Ballabnehmen, seinem sicheren Kopfspiel und seinen klug berechneten Einwürfen? Am wenigsten bekannt dürfte der Mittelläufer Mayer sein, der für den kurz vorher nach Hamburg verzogenen Hermann Bodenweber dessen wichtigen Posten einnahm. Auch seiner sei gerne und mit Anerkennung gedacht, der immer mit Leib und Seele dabei war und stets sein Bestes hergab. Die Beiden Verteidiger waren Falsch- lunger und de Villiers, beide damals Studenten. Falschlunger bekannt durch großen Eifer und gleich Hunn durch schöne Kopfbälle, de Villiers durch mächtigen und befreienden Schlag. Im Tor der Freiburger stand damals von Goldberger, genannt Gilly. Diese war ein hervorragender Hüter.

Bewunderswert war die klassische Ruhe, mit der Gilly in seinem Kasten stand. Mit Gilly im Tor konnte die Mannschaft ruhig in die schwersten Treffen gehen. Man wußte, daß die haltbaren Bälle in den Händen des Torwarts landen würden. Seit jenem, für den FFC so vielbedeutenden Pfingsttag sind nun dreizehn Jahre verflossen. Nur Dr. Glaser steht heute noch in alter Treue und alter Frische als Mittelläufer in der ersten Mannschaft. Als Kuriosum sei bemerkt, daß auch in der Berliner Viktoria nur noch ein einziger für seine alten Farben kämpft. Es ist die Röpnack. So haben also nur die beiden Elfmeterschützen ausgehalten. Die anderen alle sind in alle Winde zerstreut. Daß diese beiden alten Fußballkämpfer gelegentlich des diesjährigen Osterbesuches der Berliner Viktoria beim FFC sich nach dreizehn Jahren wieder im friedlichen Wettstreit messen konnten, war für beide eine frohe Genugtuung. Schreiber dieser Zeilen war stummer Zeuge dieses herzlichen Wiedersehens, das gefeiert wurde bei einem guten Tropfen Weines und bei regem Gedankenaustausch bis in die frühen Morgenstunden, bei Plaudern über die niemals wiederkehrende gute alte Zeit…

Der Torwart Gilly, der nach 1907 noch einige Jahre in Frankfurt sportlich tätig war, ist bereits seit einigen Jahren wieder in seine Heimat, Österreich, zurück- gekehrt. Dr. de Villiers ist nach Abschluß seiner Studien bereits 1907 ebenfalls in seine Heimat übergesiedelt, nach den Diamantenfeldern Südafrikas. Sein Partner, Professor Falschlunger, ist heute noch ein begeisterter Anhänger unserer Sache und deren eifriger Förderer. Als Verteidger füllt er in der AH-Mann schaft des KFV mit viel Geschick seinen Platz aus. Auch Professor Felix Hunn, der Ehrenspielführer und Mitbegründer des FFC und lange Jahre das Rückrat der Elf, hat den Freiburgern seine Liebe und Anhänglichkeit bewahrt. Der Mittelläufer Mayer ist seit 1910 in Argentinien; leider gibt er nur selten Nachricht; aber erfreulicherweise lauten diese seltenen Nachrichten stets günstig. Fritz Bodenweber ist im August 1915 im Osten für das Vaterland gefallen. Mit Bodenweber veror der FFC einen der wenigen, die mit jeder Faser an ihrem Club und ihrer Mannschaft hängen. Haase, der als Lehramtspraktikant in Freiburg tätig ist, vertrat bis 1910 und stets mit Erfolg die Stelle des Rechts- außen. Zurzeit widmet er dem FFC wieder seine Kraft als Spielführer der AH. Der Halbrechte Sydler ist bald nach dem Meisterschaftsspiel aus den Reihen des FFC geschieden und hat Freiburg vertauscht mit seiner schönen Heimatstadt Neuchatel. Burkart spielte noch 1908 für den FFC und siedelte dann beruflich nach Marseille über, wo er dem Stade helvetique, der Schweizer Mannschaft beitrat und Ihr durch sein glänzendes Stürmerspiel die französische Meisterschaft verschaffte. Wieder nach Freiburg heimgekehrt, vertrat er seine alten FFC-Farben, jedoch leider nur eine kurze Zeit. Ein widriges Knieleiden, das sich Burkart bei einem Wettspiel zuzog und später einen chirurgischen Eingriff nötig machte, zwang diesen sympathischen Sportsmann, dem grünen Rasen auf immer Valet zu sagen. Außer Bodenweber hat der FFC noch einen Toten zu beklagen. Der wegen seines vornehmen Spieles und seines bescheidenen Charakters in weiten Kreisen beliebte Dr. Hofherr ist dieses Frühjahr das Opfer einer heimtückischen Erkrankung geworden.

Pfingsten 1907! Dreizehn Jahre sind darüber hinweggegangen. Ein wechselvolles Geschick hat die braven Kämpen von damals auseinandergetrieben. Aber eines steht fest, daß sie auch fern vom FFC im Herzen für ihn und die alte Meisterelf denken und fühlen, und daß der Tag, an dem jeweils um die deutsche Meisterehren gekämpft wird, stolze, vielleicht auch wehmütige Erinnerungen wachrufen wird.”
Ed Löffler

Der Weg des FFC zum Meistertitel 1906/07:
Verbandsspiele:
Freiburger FC – Sportverein Straßburg 2:0 und 4:2
Freiburger FC – FC Mühlhausen 12:0 und 6:2
damit war der FFC “Gaumeister” mit 4 Siegen (8 Punkte und 24:4 Tore)
Freiburger FC – Karlsruher Fußball-Verein 2:1 und 0:2
Freiburger FC – Kickers Stuttgart 3:1 und 0:0
damit war der FFC “Kreismeister” mit 2 Siegen (5 Punkte und 5:4 Tore)
Freiburger FC – FC Hanau 93 1:0 und 1:0
Freiburger FC – 1.FC Nürnberg 1:1 und 3:1
damit war der FFC “Süddeutscher Meister” mit 3 Siegen
(7Punkte und 6:2 Tore)
Halfinale um die “Deutsche Meisterschaft”
Freiburger FC – VfB Leipzig (in Nürnberg) 3:2
Finale um die “Deutsche Meisterschaft”
Freiburger FC – Viktoria Berlin (in Mannheim) 3:1
damit wurde der FFC als erster Süddeutscher Verein Deutscher Meister!!!!

1924 - FFC besiegt West Ham United

West Ham United London – eine historische Erinnerung an den englischen Pokalmeister von 1924
Sechs Jahre nach Ende des 1. Weltkrieges gab es in Freiburg ein Fußball-Freundschaftsspiel der besonderen Art zu bewundern. Der FFC bezwang die damalige europäische Spitzenmannschaft West Ham United sensationell mit 5:2 Toren. Max Rieger schrieb 1966 in den Club-Nachrichten des FFC über dieses unvergessene Ereignis, über das man später in ganz Deutschland berichtete. Auch sehr lesenswert ist der Bericht von Otto Stunz (damals Spielausschuss des FFC), der ausführlich die bewegte Vorgeschichte des „Engländerspiels“ darlegte. Hier nun die jeweils ungekürzten Fassungen.Erinnerungen bleiben das Vorrecht und das Hobby der Alten — auch im Sport; — es schadet aber auch der jüngeren Generation nicht, hin und wieder dieses oder jenes Ruhmesblatt aus der Geschichte des FFC aufgezeigt zu bekommen. Dies umso mehr, da wohl alle Fußballer jeden Alters vor wenigen Wochen diese berühmten englischen Profis bei den Europapokal-Begegnungen gegen die Dortmunder Borussen an den Fernsehapparaten spielen sahen. Und so entsprach ich dann gerne einer Bitte meines lieben „fis“, aus meiner Erinnerung über das denkwürdige Engländerspiel vor genau zweiundvierzig Jahren zu berichten. Das Spiel mit dem damaligen wie heutigen englischen Pokalmeister, zu seiner Zeit der Exponent des unbestrittenen Weltklassefußballs, war eines der nicht seltenen Privatspiele unseres Clubs mit ausländischen Klassemannschaften in den Aufbaujahren nach dem ersten Weltkrieg. Man konnte solche Spiele damals wagen, weil die Forderungen vertretbar und das Interesse des Publikums an Privatspielen mit führenden Mannschaften noch recht groß waren. Man hatte auch die Chance, von der eigenen Elf ebenfalls hervorragenden Fußball zu sehen. Selten wurde man enttäuscht. Der FFC spielte in jenen Jahren in der obersten deutschen Fußballklasse, deren Spitze in erster Linie die süddeutschen Vereine einschließlich des kampfstarken HSV’s repräsentierten.

Nun zum Spiel selbst. Die Engländer spielten, bevor sie an jenem Maisonntag 1924 nach Freiburg kamen, gegen die stärksten Vertretungen in Köln und Frankfurt und gewannen zweistellig. Prominente Freiburger FFC’ler waren den Engländern nach Köln und Frankfurt entgegengefahren; was sie am Vorabend des Spieles in einer vorbereitenden Mannschaftsbesprechung berichteten, waren Wunderdinge an Kombination, Technik und vor allem an Flügelspiel. Man machte sich auch bei uns auf eine empfindliche Torserie gefasst und hielt es besonders wichtig, wenigstens ein Ehrentor zu schießen. Es kamen zum Einsatz: Rieger; Röhler, Klay; Spöri, Mayer, Krämer; Hotze, Ernst Bantle, Würz, Nikelsen, Neipp (für den ursprünglich der schnelle Sigmund vorgesehen war). Die Engländer stellten ihre Meisterelf bis auf einen Ersatzverteidiger. Was niemand für möglich hielt, erfüllte sich in den ersten 45 Minuten: unser Sturm, allen voran Ernst Bantle, riss das Spiel an sich, mit Kombinationen, Eleganz und herrlichen Torschüssen fanden die West Ham – Spieler im FFC ihren Bezwinger auf dem im Fußball für sie zweitklassigen Kontinent. 4:0 hieß es bei Halbzeit für den FFC. Nicht mit hartem Kampf, sondern mit gleichwertigen spielerischen Mitteln wurde dieses Ergebnis erzielt. Nach der Pause sah das Bild allerdings anders aus; die Engländer erkannten die Gefahr einer Katastrophe, spielten und kämpften wie die Löwen, wobei ihr Flügelspiel eine Offenbarung war. Den Sieg allerdings konnten sie uns nicht mehr entreißen. Mit 5:2- Bantle (3) und Würz (2) schössen unsere Tore – war der FFC-Sieg und die Sensation des Tages im damaligen deutschen Fußball noch deutlich genug. Der dann folgende Festabend mit den englischen Gästen — zweifellos einer der Höhepunkte im gesellschaftlichen Leben des FFC in den zwanziger Jahren, wenn nicht überhaupt, wird allen Teilnehmenden noch heute in Erinnerung geblieben sein. Die Engländer waren voll des Lobes über die hervorragenden Leistungen unserer Mannschaft. Nach den Lehrspielen in Köln und Frankfurt mussten sie ihr Urteil über den deutschen Fußball völlig revidieren. Mancher wird fragen, was soll eine solche Reminiszenz einer längst vergangenen Epoche? — Nun, die Geschichte eines Vereins, vielfach auch als Tradition bezeichnet, bliebe totes Kapital, würde man nicht von Zeit zu Zeit an sie erinnern. Für die Alten ist sie wie ein Spiegelbild ihres eigenen Lebens, wenn wir an die Generation aus der Gründerzeit unseres Clubs denken und wie wenige der einstigen Repräsentanten sind noch am Leben! Schon jetzt muss man sich vielfach auf die mündliche Überlieferung, auf alte Bilder oder Dokumente stützen, will man aus jener Zeit berichten. Die Jahre vergehen, mit ihnen eine Generation um die andere. Und so kann es nicht falsch sein, noch zu Lebzeit der Zeugen aus längst vergangenen Tagen hin und wieder das Bild des FFC aufleben zu lassen. Zwar täuschen wir uns nicht; in einer Epoche, in der das Kommerzielle auch im Sport das Ideelle um vieles überwiegt, mag unsere junge Generation kaum daran interessiert sein, an den Erinnerungen der Alten teilzuhaben. Doch vergesse man nie, wo unsere Fußballclubs stünden ohne jene Träger einer Tradition, die trotz der völlig veränderten Zeitverhältnisse ihren Clubs die Treue bewahrt haben, ihnen durch ihre Tat und ideellen Einsatz in selbstloser Weise Halt und Profil geben. Möge die heutige Epoche des Vertragsspielertums uns wenigstens eines erhalten: dass sich aus der Spielergeneration von heute und morgen immer wieder Männer finden, die eine Generation der Alten als Halt und Profil unseres FFC zu formieren bereit sind, — selbstlos und von Herzen ihrem Traditionsverein verbunden —, damit von Generation zu Generation das Bild unserer Gemeinschaft aus dem Dunkel des Vergangenen wie das Licht einer unserer Geschichte würdigen Zukunft erhalten bleiben kann. Dies möge nicht nur ein frommer Wunsch sein.
Max Rieger

Zur Vorgeschichte des Engländerspiels. – hinter den Kulissen –
Die damalige Tournee war abgeschlossen worden mit Köln. Eintracht Frankfurt, VfR Mannheim und dem FFC. Für ein Sonntagsspiel sollten wir 5000 Mark zahlen; so kurz nach, der Inflation eine ganz erkleckliche Summe. Auf der anderen. Seite war es doch eine Wucht, eine englische Vollprofi-EIf — immer noch Lehrmeister für den Deutschen Fußball — im Mösle zu sehen! Doch im letzten Augenblick, schaltete sich ein Verein aus Mülheim a. d. Ruhr ein, der persönliche Beziehungen zu den Londonern hatte. Die Mülheimer fuhren auf die Insel und boten mehr Geld, so dass die bereits getroffenen Abmachungen mit uns zu platzen drohten. Dass die Westham-Leute den Mülheimern daraufhin ein Spiel zusagten, war uns unverständlich. Auf unseren Einspruch hin berief der bekannte Funktionär der Frankfurter Eintracht, Karl Zimmer , eine Besprechung aller Beteiligten nach Mannheim ein, wobei wir den Mülheimer Vertretern berechtigte Vorwürfe wegen ihres unsportlichen Verhaltens machten. Wir drohten, von unserem Vertrag zurückzutreten und gleichzeitig den Vorfall dem DFB zu melden. Nach stundenlangen Verhandlungen kam dann doch eine Vereinbarung zustande. Alle Beteiligten mussten 1000 Mark mehr bezahlen, wobei wir zur Bedingung machten, dass für uns aus begreiflichen Gründen nur ein Sonntagsspiel in Frage kommen könne, was dann auch akzeptiert wurde. Die Zeitfolge stand so also fest: Mannheim am 14., Frankfurt am 17. und Freiburg am 18. Mai. Zum Mittwochspiel in Mannheim wurden vom Vorstand als Spione, die es dort schon gab, delegiert: „Manager“ Paul Staiger, Karl Kaiser und meine Wenigkeit für den Spielausschuss. 0:4 verloren die Rasenspieler dank der „freundlichen Unterstützung“ des Schiedsrichters Dr. Pecco B a u w e n s . Ich muss das erläutern; Damals gab’s noch kein Mauer- oder Betonspiel wie heute; es wurde offen gespielt. Die Engländer spielten im Bewusstsein ihrer Überlegenheit sehr phlegmatisch, stellten meisterhaft die Abseitsfalle und griffen so die Flügel kaum an. Der ausgezeichnete Flügel des VfR mit H ö g e r hatte mehrmals gute Chancen, aber jedes Mal blieben die englischen Verteidiger stehen, hoben die rechte Hand und reklamierten lautstark, „Abseits“ … — und der gutgläubige Schiedsrichter Bauwens fiel jedes Mal darauf herein. Es gab von den Rängen Proteste und viel Pfiffe. Für uns Freiburger war die Sache nicht einfach, war doch der gleiche Pfeifenmann für Freiburg vorgesehen. In der Pause fiel der Manager Staiger-Paule erregt über mich her: „Der Bauwens ist für uns unmöglich, der kann unser Spiel nicht leiten, sonst verlieren wir mit Glanz und Gloria“, schimpfte wie ein Rohrspatz und konnte sich nicht beruhigen. Wer den Paule noch kannte, kann sich das im Geiste ungefähr vorstellen. — Da war guter Rat teuer. Was tun? Da sagte der Paule ganz glatt zu mir: „Du bist der Spielausschuss und verantwortlich; Du gehst nach dem Spiel zu ihm in die Kabine, bootest ihn aus, irgend eine Ausrede wird Dir schon einfallen!“ — Mein Gott, ausgerechnet ich als kleiner Pimpf soll gegen eine solche Kanone am Deutschen Fußballhimmel, vor dem alles in Ehrfurcht erstarrt, auftreten. Zunächst bestellte ich einmal zur Einleitung von Prof. Glaser , seinem alten Sportkameraden, Grüße, -während mir der Angstschweiß auf der Stirne stand und ich nicht -wusste, was ich weiter stottern sollte. Jedoch, das Schicksal hatte es gut gemeint mit mir. Dr. Bauwens schüttelte mir die Hand und sagte: „Glänzend, dass ich Sie treffe, ich wollte heute Abend sowieso meinen Freund Glaser anrufen und ihm mitteilen, dass ich das Spiel in Freiburg nicht pfeifen kann. Ich muss ein Länderspiel in Budapest leiten“, „ich bedauerte das Missgeschick außerordentlich, verabschiedete mich und sagte — zurückgekehrt — zum Paule mit geschwellter Brust; „Alles in Ordnung!“ Darnach suchte ich meinen alten Freund Oskar B o h n vom VfR Mannheim auf (ein s. Zt. sehr geschätzter Pfeifenmann) und bat ihn, das Freiburger Spiel zu übernehmen, aber ohne Abseitsfalle, was er mit Freuden zusagte. In Frankfurt gewannen, die Engländer 6:1 und waren am Samstag Abend vor unserem Spiel zu einer Feier mit Münchner Spatenbräu eingeladen, was die „Westham-Spieler sichtlich mitgenommen hat; denn als sie am Sonntag gegen 11 Uhr hier ankamen, schienen sie einigermaßen abgekämpft zu sein. Dazu kam noch ein heißer, schwüler Maientag. Beim Mittagessen im „Zähringer Hof“ sagte ich noch zu unserem damaligen Präsidenten, Prof. Emil Schmidt : „Wenn die heute Mittag so spielen, wie sie hier herumhängen, dann erben sie bei uns keinen Blumentopf!“ Und so kam es auch, dank der tatkräftigen Mithilfe unserer glänzend aufgelegten Mannschaft. Das 5:2 war immerhin eine Sensation. Nach der Niederlage gegen uns absolvierten die Londoner noch einige Spiele in der Schweiz und in Osterreich, wobei sie kein einziges Spiel mehr verloren. Alles andere, was sich anlässlich unseres Freiburger Spieles noch abgespielt hat, ist durch manche Berichte in den letzten Jahren den Freiburger Anhängern ja zur Genüge bekannt; vielleicht war es interessant, etwas zu lesen, was sich, damals — wie hier berichtet — „hinter den Kulissen“ abgespielt hat.
Otto Stunz

1929 - Badischer Meister

29.12.1929: Der FFC ist Badischer Fußballmeister!
Am Dezember 1929 wurde der Freiburger FC Badischer Meister, nachdem er in einem Entscheidungsspiel (wegen Punktgleichheit) in Offenburg den Karlsruher FV mit 4:2 geschlagen hatte. Aus einer von damals stammenden Nummer der Vereinsnachrichten wollen wir in einer farbigen Schilderung von Karl Ellwanger dieses Ereignis noch einmal auferstehen lassen. Er schrieb über die damalige Partie folgendes: ,,Es denkt dem Chronisten nicht, wann einmal Badens Meistertitel so sehr auf des Messers Schneide stand, wie am 29. Dezember 1929. Im Spiel der Zahlen und der Punkte blieben schließlich nach vierzehn Spielen FFC und KFV punkt- gleich als führend übrig. Zweimal musste unsere erste Elf in Karlsruhe gegen KFV und Phönix im Rückspiel auf fremdem Boden vor annähernd 10.000 Zuschauern knapp mit 3:2 bzw. 2:1 unterliegen. Beide Male war unsere Ligaelf insofern vom Glück verlassen, als einmal Würz und hernach Mandler nicht mitwirken konnten; Umstände, die für den einen oder anderen Punkt ausschlaggebend waren. Umso bedeutungsvoller wurde daher der viel umstrittene Kampfplatz in Offenburg. – Dem Gerechtigkeitssinn die Ehre geben, hat sich die Verbandsleitung nicht beirren lassen, dass als örtlich gelegener Platz nur Offenburg in Fragen kommen konnte, und sich für das Spielfeld des FV Offenburg entschied. Karlsruhe und Freiburg waren 14 Tage in fieberhafter Spannung um den ent- scheidenden Sieg! Das KFV-Lager und sein großer Anhang zuversichtlich, Freiburg und der FFC zurückhaltender und abwartend (im Stillen jedoch erwartungsfreudig). Rein zahlenmäßig betrachtend, eine gewisse Konstante vor Augen, war man mehr zur Residenz geneigt, denn die Erfahrung hatte gelehrt, dass dem FFC im entscheidenden Moment die Nerven fehlen! Doch in der Vorwoche zum großen Meisterentscheidungskampfe wurde der FFC zum Allgemeingedanken der Sportinteressenten Freiburgs und dessen Hinterland. Der Klub wurde zum sekundären Moment, die begeisterte örtliche Bevölkerung hatte primären Charakter. Sonderzug, Autos, Omnibusse und andere Fahrzeuge gaben den Beweis, dass eine Masse Volk aus allen Lagern der Kampfstätte ,,Offenburg“ zusteuerten.

Wer Zeuge war bei der Ankunft der beiden Extrazüge aus Karlsruhe und Freiburg, der konnte schon beim Massenauslauf an den Bahnhofsausgängen erkennen, wie die Stimmung verankert war. Karlsruhe erschien mit etwa 1500 Anhängern mit grün-weißen Fähnchen, fünf Minuten später traf Freiburg ein mit rund 2500 Teilnehmern mit rot-weißem Fahnenschmuck, frisch und Siegesgewillt! Im Bahnhofhotel war die FFC-Mannschaft kampfbewußt, im Hotel Ries der KFV ebenso seiner schweren Aufgabe gewappnet. In den Straßen Offenburgs, die im Fahnenschmuck prangten, traf man Schritt für Schritt gute und alte Bekannte aus allen Gegenden des badischen Ober- und Unterlandes. Allerwärts die einzige Frage – wie ist der Tipp?! – Der Bessere soll gewinnen! Diese ehrliche Meinung war durchweg grundlegend. Menschenmassen wälzten sich buchstäblich nach der Stegermatt, Auto hinter Auto wurden auf Umfahrten zum Parken und zum Spielfeld geleitet. Musterhaft haben die Offenburger Verkehrsorgane den übersteigernden Fremdenverkehr geregelt. Reibungslos kamen 10 000 Menschen zum gigantischen Kampfe. Schreiber dieser Zeilen hatte persönliches Pech, denn dreimal musste der Tribünenplatz gewechselt werden infolge eines Regiefehlers, doch dies spielt keine Rolle, denn auf der vorgesehenen KFV- Tribüne waren sehr interessante psychologische Studien zu machen, Opernsänger Neumeyer und Frau Gemahlin werden dies bestätigen können; überdies war unser stimm gewandter Zahnkünstler ,,Eugen“ auch mit von der Partie! Lautsprechermusik vertrieb die Langeweile! Der Ansager gab Verhaltensmaß- regeln für die Zuschauer – ein Geldbeutel mit ansehnlichem Inhalt wurde vom ,,ehrlichen“ Finder abgegeben, Fahrkarte Freiburg – Offenburg zurück – Schnellzug -, ein kleiner Junge hat die Eltern verloren, abzuholen nach dem Spiel auf der Prominententribüne – usw. 2.13 Uhr erschien die FFC – Elf, begeistert begrüßt von etwa 6000 rot-weißenFähnchenträgern, gleich darauf KFV, bejubelt von den grün-weißen Fähnchenanhängern. Fritz von Oggersheim, der allgewaltige und stets gerechte Schiri, war der Betreuer der 22 Mann. Fridolin Stadlers Töchterlein hat dem Papa Ökonomierat und 1. Vorsitzenden des FV Offenburg alle Ehre gemacht, denn das Gedichtlein und die Blumengebinde an beide Mannschaften waren entzückend.

2.17 Uhr nachmittags begann das entscheidungsvolle Ringen. KFV hat Platzwahl, starker Rückenwind und Rückensonne. Die Charakteristik des Kampfes ist so vielseitig In der Fach- und Tagespresse wiedergegeben worden, dass der Spielverlauf in Kürze wiedergegeben werden kann. Die beiderseitige Nervosität findet bereits nach 5-6 Minuten beim FFC eine gewisse Ruhe und Sicherheit, trotz Gegenwind und Sonne. Fehrle am rechten Flügel hatte bald erkannt, dass des KFV verwundbarste Stelle der linke Verteidiger Trauth war. Hier besiegte Schnelligkeit und Überlegung – Kraft und falsche Abwehrtaktik. Durch den scharfen Frontalwind von rechts lag meist das Angriffsmoment auf der rechten Sturmseite des FFC, zumal der KFV keine produktive Flügelbedienung zeigte; Quasten vergab sechs bis sieben wertvolle Vorlagen von Bekir, Kastner und Link durch klare Abseitsstellungen. Nach wechselvollem Kampf dominiert FFC in der 20. und 21. Minute. Rascher Flügelwechsel von rechts nach links bringt Radatt durch Kopfball zum ersten und kurz darauf auf Vorlage von Bantle Ernst zum zweiten Erfolg. – Fabelhaft war der spontane Beifall der sechstausend fähnchenbewappneten Rotweißanhänger.

Karlsruhe kämpft einen Verzweiflungskampf. Rückenwind und Sonne be- günstigen ihre Aktionen. Bekir und Kastner arbeiten jeder für zwei. Winkler im Tor ist der wahrhaftige Zerberus. Würz und Kassel nicht minder abwehrfertig. Nach 40 Minuten bietet sich ein selten schönes Kampfbild vor dem FFC – Tor bei einer KFV – Ecke. Quasten flankt wundervoll zur Mitte. Mit einem Kopfballtrio holt KFV ein Tor auf; Kastner-Beklr-Link köpfen nacheinander, Link kann unhaltbar verwandeln. Bis zum Wechsel bleibt KFV im Angriff. Die etwas ausgedehnte Pause gibt Anlass zu ausgedehnten Besprechungen. Im Gespräch mit einigen Unterländern kommen wir zu dem Ergebnis: wer das nächste Tor schießt, gewinnt. Ein Pforzheimer Sportbeflissener‘ meint, das größere Stehvermögen wird dem KFV den Sieg bringen, ein Karlsruher Kenner der Materie sagt, das Spiel bringt eine Verlängerung, die dem KFV den Sieg bringt; da flüstert mir die Gattin des Opernsängers Neumeyer vom Stadttheater in Freiburg ins Ohr, verlassen Sie sich darauf, ein Kollege meines Mannes träumte sonderbar, aber zutreffend, die Verdoppelung des Halbzeitergebnisses wird das Endergebnis bringen und 4 : 2 für FFC heißen! – Heißen Dank für diese Offenbarung! Denn zum persönlichen Dank war ich zu nervös; ich hab’s auch nach dem eindrucksvollen Sieg vor lauter Begeisterung vergessen! – Doch wir anderen FFC’ler (Neumayer, Hauser, Ellwanger mit Frauen, Pfister Karle und Eugen Danz) waren auf der KFV – Tribüne heißer und übervoll von Begeisterung.

Nach dieser Abschweifung wieder zum zweiten Teil des Meisterkampfes. Mit den Witterungsvorteilen – Wind und Sonne im Rücken – legte sich die FFC-Mannschaft sogleich mächtig ins Zeug, trotz alledem glückte dem KFV durch einen überraschenden Vorstoß durch Bekir der Ausgleich. Nun waren die Karlsruher Anhänger in lebhafter Fahrt Ihre Mannschaft setzte einige Minuten festen Dampf auf, so dass die Freiburger Hintermannschaft bange Augenblicke zu überstehen hatte. Vier ganz gefährliche Strafstöße verfehlen nur knapp ihr Ziel. FFC hat die schwere Nervenprobe gut und rasch überstanden, dann gewinnt der FFC – Angriff wieder Schritt für Schritt Feld. Radatt bringt die Freiburger Farben wieder durch Kopfball auf eine Doppelecke in Führung, und nunmehr lässt sich der FFC den Sieg nicht mehr entreißen. Mandler verstärkt geschickt die Hintermannschaft, so dass der FFC-Sturm mehr Angriffsfläche erhält. Neun Minuten vor Schluss spielt sich Bantle Ernst mit erstaunlichem Dribbling an Lange, Finneisen vorbei, täuscht den angreifenden Trauth glänzend, und an dem herauslaufenden Torwächter vorbeiflitzt ein überlegter Flachschuss ins rechte Toreck. Rasender Beifall fegt über das Spielfeld.

Freiburgs Sieg steht sicher. Die restlichen Minuten bringen keine Änderung mehr. Mit dem Schluss wälzt sich unter dem begeisterten Jubel von 6000 rotweißen Fähnchenträgern eine Menschenmenge über das Spielfeld. Bantle, als stellvertretender Spielführer, wirft man aus Offenburger Kreisen den Siegerlorbeer um den Hals, die Freiburger Spieler werden von ihren freudestrahlenden Anhängern auf den Schultern vom Platz getragen, ein Augenblick, wie wir Freiburger es nicht gewohnt waren, denn Meistersiege zu feiern, blieb den Bobbele bislang vorbehalten. Offenburg hatte seine erlebnisreichen Stunden hinter sich, aber in den Straßen kannte der Jubel kein Ende, denn vor dem Hotel Ries, dem Treffpunkt der beiden Mannschaften zum Siegesfeste, hallte es immer und immer wieder:
Ha – ho – h e – Sieger FFC! Beim Festbankett waren die Prominenten aus beiden Lagern, die örtlichen Vertreter und die Verbandsbehörde sowie die Presse sehr stark vertreten. Reden des Dankes und der Anerkennung wurdenvon allen Seiten gezollt, ein köstlicher Ortenauer Trunk nebst Imbiß hob die Stimmung und festigte die beiderseitigen guten sportlichen Beziehungen. Bald musste die Masse der Gäste wieder mit Auto und Bahn der Heimat zusteuern. Wir Freiburger natürlich wesentlich stimmungsfreudiger als die Residenzler. Aber warum sollte uns nicht auch einmal eine solche Freude zuteil werden, der Provinz tut dies doch doppelt so gut! Der Empfang am Freiburger Bahnhof war ebenso überraschend und überwältigend wie der ungeahnte spielerische Erfolg in Offenburg. Tausende und aber tausende waren. erschienen, um dem Sieger beim Verlassen des Bahnhofes zuzujubeln. Ehrliche Freude und Begeisterung hatte über Sonntag die sonst temperamentlosen Freiburger aufgerappelt und zur lebhaften Anteilnahme angefacht. Im Stadtklubheim fanden natürlich die vielen Anhänger nicht alle Platz man musste sich bis zur offiziellen Siegesfeier vertrösten lassen.

Bescheiden und doch so tief bewegt fand unser lieber Dr. Hobert Worte des Dankes und der Anerkennung für unsere wackere Elf. Fröhlich ob des Ereignisses warnte er vor Selbstüberhebung und mahnte jetzt erst recht, sportliche Arbeit zu treiben, um nach außen hin auch zu zeigen, dass sittlicher Ernst durch überschäumende Freude nicht untergraben werden darf. Eine Unmenge von Glückwünschen aus befreundeten Kreisen, den Behörden und vom Auslande bezeugten, dass man sich allerorts über den schönen Sieg des FFC ehrlich gefreut hat. Allzu rasch entschwanden die schönen Stunden. Nachhaltig blieb das Erlebnis in der Erinnerung zurück. Offenburg ist für uns Freiburger ein denkwürdiger Kampfplatz geworden. Dem neuen Badischen Meister aber rufen wir zu: ,,Glückauf zu neuen Taten!“

1949 - Meister der Zonenliga

Mai 1949
Der FFC spielt als “Fortuna” um die Deutsche Meisterschaft:
Vor über 50 Jahren sorgte “Fortuna” Freiburg für den ersten sportlichen Höhepunkt nach dem Krieg. Am 09. Mai 1949 kam es in Villingen zu einem Entscheidungsspiel zwischen “Fortuna” Freiburg und Tübingen um den Titel der Zonenliga Süd. Die Freiburger “Fortuna” war dem Gegner in jeder Beziehung klar überlegen und siegte deutlich mit 5:0 Toren. Mit diesem Ergebnis waren die Schwaben sogar noch gut bedient. Die Tore für die starken Freiburger erzielten: Rudi Bantle (2), Albert Liechty (2) und Heinz Flöhl. Der Meister “Fortuna” mußte nun gegen den Meister der Zonenliga Nord, den damals überragenden 1.FC Kaiserslautern, antreten. Am 16. Mai verfolgten 10.000 Zuschauer das Spiel der “Fortuna” auf dem Betzenberg.
Für “Fortuna” trat damals an: Stöcklin, Dehner, Röselmeier, Fösel, Scherer, Reich, Bantle, Ketterer, Carli, Liechty und Kopp.
Der 1.FCK spielte mit Hölz, Hupperts, Kohlmeyer, Liebrich I, Liebrich II, Klee, Grewnig, F. Walter, O. Walter, Basler, Abel.
Gegen die Mannschaft der Walter-Brüder mußte sich die “Fortuna” mit 0:4 (Tore: 3 x Fritz und einmal Ottmar Walter) geschlagen geben. Im Rückspiel in Freiburg erlebten 12.000 Zuschauer eine verdiente 3:6-Niederlage der Fortuna gegen den übermächtigen Gegner vom Betzenberg. Alle drei Freiburger Tore erzielte damals Albert Liechty.
Nach dieser Niederlage mußte “Fortuna” am 30. Mai 1949 in einem Qualifikationsspiel gegen Wormatia Worms in Rastatt spielen. Der Sieger dieser Partie stand im Achtelfinale um die Deutsche Meisterschaft! Die “Fortuna” erspielte sich durch Flöhl, Scherer und Reich zwar etliche Torchancen, konnte sie jedoch leider nicht verwerten. Letztendlich gewann die Wormser Wormatia glücklich mit 3:0 Toren und spielte weiter um die Deutsche Meisterschaft: “Alle Aufopferung der Abwehr war umsonst, weil es der Sturm nicht fertigbrachte, Tore zu schießen”, klagte damals Prof. Dr. Glaser nach der ernüchternden Niederlage.

1956 - Meister der 2. Liga Süd

Das glückhafte Spieljahr 1955/56 – Der Aufstieg- in die Oberliga
Man kann keinesfalls sagen, dass die Vorbereitungen auf die jeweilige neue Spielzeit in den vorausgegangenen Jahren etwa weniger ernst genommen worden wären. Es wurde alles getan, um frisch und – soweit es möglich war – verstärkt in die Runden zu gehen. In diesem Spieljahr tat man noch ein übrigens: Die Mannschaft fuhr mit Trainer und Betreuer für zehn Tage in ein Trainingslager in das Verbandsheim des Südwestdeutschen Fußballverbandes in Edenkoben (Pfalz). Inzwischen waren als Neu Verpflichtungen die Spieler Wächter (Sodingen), Karch und Sokoll (1. FC Kaiserslautern) zu uns gekommen. Das Trainingslager sollte neben der praktischen Tätigkeit auch die Kameradschaft fördern und den neuen Spielern das Hineinwachsen in die Mannschaft erleichtern. Es war daher wohl verständlich, dass man mit einigem Interesse der ersten Begegnung im neuen Spieljahr entgegensah. Wieder war Radnicki Belgrad zu einem Gastspiel nach Freiburg gekommen. Die Jugoslawen schienen in ihrem spielerischen Können noch reifer geworden zu sein und so ging unsere Elf mit 2:6 sang- und klanglos ein. Auch das nächste Spiel gegen den SSV Reutlingen brachte einen weiteren Dämpfer, denn die Schwaben, alte Bekannte aus der Zonenliga und 2. Süddeutschen Liga und derzeit in der Oberliga spielend, erteilten uns mit 5:1 eine weitere Lektion. Man hatte sich insgeheim über das Trainingslager lustig gemacht, nachdem derart negative Auswirkungen zu verzeichnen waren. Es wurde dabei aber ganz übersehen, dass es sich um zwei sehr schwere Sparringspartner gehandelt hafte, die unserer Mannschaft als erste vorgesetzt wurden. Der Karlsruher SC, inzwischen Deutscher Pokalmeister geworden, machte sein Versprechen wahr und kam zur Wiederholung jenes im „Wasser ertrunkenen“ Spiels noch einmal nach Freiburg. Die Zuschauer waren wohl wegen der Karlsruher Klassenmannschaft gekommen; denn gegen diesen Gegner erhofften sie sich von den Freiburgern ebenso wenig, wie in den vorhergegangenen Spielen gezeigt worden war. Als es am Schluss aber dann 4:1 für den Freiburger FC lautete, da kannten Überraschung und Erstaunen keine Grenzen mehr. Unsere Mannschaft schien sich nun gefunden zu haben und man hätte sich den Abschluss der Freundschaftsspiele doch etwas gehaltvoller gewünscht, als dies dann gegen Schwaben Augsburg geschehen ist. Für ein Freundschaftsspiel brachten die Augsburger eine sinnlose Härte ins Spiel, als sie sahen, dass sie nicht im Vorbeigehen gewinnen konnten. Beim Stande von 2:1 für uns sollte der Augsburger Spieler Schmelzinger auf Weisung des Schiedsrichters den Platz verlassen, da er zu hart „eingestiegen“ war. Dieser Aufforderung kam er nicht nach, so dass der Unparteiische in der zweiten Halbzeit das Spiel abbrechen musste.

Einen Sonntag nach diesem bedauerlichen Vorfall ging es zum sechsten Mal in die schwere Meisterschaftsrunde. Zunächst wird uns über ihren Verlauf das folgende Zahlenbild Aufschluss geben: 

Freiburger FC — SV Darmstadt 2:2, (5:3)
FC Singen — Freiburger FC 2:0, (1:3)
Freiburger FC — Bayern Hof 5:2, (0:1)
FC Penzberg — Freiburger FC 2:2, (2:6)
Freiburger FC — VfB Heinibrechts 6:1, (0:0)
Freiburger FC — FC Hanau 2:0. (3:3)
Karlsruher FV — Freiburger FC 1:2, (2:3)
Freiburger FC – Bayern München 2:0, (2:2)
SV Waldhof — Freiburger FC l :3, (0:8)
Freiburger FC —SV Wiesbaden 2:0, (1:3)
TSG Ulm — Freiburger FC l :0, (l :1)
FC Pforzheim — Freiburger FC 2:0, (0:0)
Freiburger FC — Hessen Kassel 3:1, (1:2)
TSV Straubing — Freiburger FC 1:1, (0:3)
FC Bamberg — Freiburger FC 2:4, (1:2)
Freiburger FC — VfL Neustadt l :0, (1:0)
Freiburger FC — ASV Cham 1:1, (2:1)

Der Beginn auch dieses Spieljahres hatte kein anderes Aussehen als die fünf anderen vorher. Einem Unentschieden auf eigenem Platz folgte die Niederlage in Singen und als wir nach dem Spiel gegen Bayern Hof drei Punkte hatten, da schauten wir vom zehnten Platz in die Höhe nach einer uns unerreichbar scheinenden Spitze. Aber dann begann der anstrengende Marsch, bis am 9. Oktober nach dem 2:1 Erfolg gegen den Karlsruher FV zum ersten Mal die Tabellenführung übernommen werden konnte. Nach vier Wochen stellten sich noch einmal zwei Misserfolge nacheinander ein, in Ulm hieß es 1:0, in Pforzheim 2:0, jeweils zu Gunsten der Gastgeber. Die Folge war ein Abrutsch auf den vierten Platz. Aber die sich wieder einstellenden Erfolge, bezw. Teilerfolge zogen uns wieder nach oben und nach dem 4:2 Sieg in Bamberg standen wir am 4. Dezember erneut auf dem ersten Platz. Nach Abschluß der Vorrunde lautete die Spitzengruppe: Freiburger FC, VfL Neustadt, Bayern München, SV Darmstadt, ASV Cham. S o erhebend diese erstmals in den sechs Jahren, der Zugehörigkeit zur zweiten Liga errungene Stellung auch war, so schwer waren auch die Anforderungen, die im zweiten Teil des Spielprogramms an unsere Mannschaft gestellt wurden. Bisher war sie dem wertvollsten aller Plätze nachgejagt, jetzt aber, da sie ihn erreicht hatte, wurde sie selbst gejagt. Gejagt in 17 schweren Spielen, in denen jeder Gegner gegen den Tabellenführer gewinnen wollte. Schon das Wissen um dieses Gejagtsein bedeutete eine außergewöhnliche Nervenbelastung, um wie viel höher sind daher die Erfolge einzuschätzen gewesen, die auf fremden Plätzen errungen wurden. Von den sieben auswärts erzielten doppelten Punktgewinnen fielen allein vier auf die Rückrunde. Als wir gegen Bayern München in der bayerischen Landeshauptstadt mit 2:1 gewonnen und am Sonntag darauf den SV Waldhof mit 8:0 eingedeckt hatten, betrug unser Punktvorsprung gegenüber dem Zweiten fünf Zähler, so dass man zu jenem Zeitpunkt — neun Wochen vor Beendigung der Spiele — geneigt schien, zu glauben, dass das Rennen gelaufen sei. Aber Niederlagen gegen Wiesbaden, Kassel und das 1:1 auf eigenem Platz gegen Ulm ließen den Vorsprung wie wie Butter an der Sonne zusammenschmelzen, Ein einziger Punkt trennte uns noch von Bayern München, und der war damals nicht mehr ganz echt, da die Bayern ein Spiel weniger hatten. Erst als sie das Nachholspiel an Ostern gegen den FC Pforzheim verloren hatten, waren wir wieder rechtmäßiger Besitzer dieses Ein-Punkt-Vorsprunges. Die letzten Spiele, die wir als die schwersten wähnten, gingen ohne Schaden vorüber. Was uns in fünf Jahren nicht gelungen war, nämlich Cham auf eigenem Platz zu schlagen, hier wurde es zum Ereignis. Es war außerordentlich bedauerlich, dass unser Mannschaftskapitän Paul Lehmann im Neustädter Spiel so erheblich verletzt wurde, daß er in den letzten drei Spielen außer Gefecht gesetzt war. Er durfte aber dennoch für sich in Anspruch nehmen, dass er bis dahin mit seinen Kameraden zusammen den Grundstein für Aufstieg und Meisterschaft gelegt hatte. In den Morgenstunden des 30. April 1956 wurde die Mannschaft nach ihrer Rückkehr aus Cham von einer tausendköpfigen Menge am Freiburger Bahnhof mit Geräuschinstrumenten aller Art und mit Böller jubelnd empfangen, als herzlichen Dank dafür, den Freiburger FC wieder in die oberste Spielklasse geführt zu haben. Nach dem Aufstieg auch die Meisterschaft. Mit dem Aufstieg war allerdings die Meisterschaft noch nicht gleichzeitig entschieden. Bayern München folgte sehr dicht auf dem zweiten Platz, aber in den letzten Spielen wurde dann auch noch aus eigener Kraft die Meisterschaft der 2. Süddeutschen Liga errungen und damit der Erfolg vollkommen. 
Bericht aus den Vereinsnachrichten von 1956 

1963 bis 1974 - Regionalliga Süd

Die fünf Regionalligen bildeten in der Zeit zwischen 1963 und 1974 die zweithöchste Spielklasse in Deutschland.
Der Freiburger FC war neben den Vereinen Bayern Hof, Stuttgarter Kickers, Schweinfurt 05, Spvgg. Fürth und Hessen Kassel in allen elf Jahren des bestehens in dieser Liga vertreten.
Die beste Platzierung erreichte der FFC in der Saison 1968/69 mit dem Gewinn des Vizemeistertitels. Den schlestesten Rang brachte die Saison 1973/74 mit dem vorletzten Tabellenplatz. Der FFC mußte nach dieser Spielzeit in die erste Amateurliga Südbaden absteigen und verpasste somit die Qualifikation für die neu geschaffene zweite Bundesliga, die zur Saison 19974/75 den Spielbetrieb aufnahm. In den elf Jahren der Regionalligazugehörigkeit bestritt der FFC insgesamt 388 Spiele. 141 Spiele konnten gewonnen werden, 98 endeten Unentschieden, 149 Spiele wurden verloren. In der Gesamttabelle der Regionalliga Süd belegt der FFC den 6. Rang.
Der FC Emmendingen war der einzigste Verein, der als Vertreter der ersten Amateurliga Südbaden den Aufstieg in die Regionalliga erreichte. So kam es in der Saison 1964/1965 zu Derbys mit dem FFC. Beide Spiele konnte der FFC für sich entscheiden ( 6:1 im Möslestadion und 2:1 in Emmendingen). Nach nur einer Spielzeit in der Regionalliga mußte der FC Emmendingen als Tabellenletzter wieder den Gang in die Amateurliga antreten.
Der FC Villingen war Vertreter der ersten Amateurliga Schwarzwald/Bodensee und stieg zur Saison 1966/67 in die Regionalliga auf. Immerhin sechs Jahre konnte sich Villingen in der Regionalliga halten. Die Spiele in diesem südbadischen Derby zwischen Villingen und den FFC waren immer heiß umkämpft und gut besucht. Die Bilanz aus FFC-Sicht lautet: 5 Siege, 6 Unentschieden, 1 Niederlage.

Nachfolgend chronologisch festgehalten, der letzte Auftritt des FFC in der Regionalliga Süd:

04.05.1974: Freiburger FC – KSV Hessen Kasel 1:1 (0:1)
Mit einem Remis verabschiedete sich der FFC am letzten Spieltag der Regionalliga Süd von seinem Publikum. Durch dieses Remis fehlte dem KSV Hessen Kassel am Ende ein Punkt zum Klassenerhalt. Sechs Minuten vor dem Schlußpfiff besiegelte Fritz Treuheit mit dem Tor zum 1:1 den Abstieg des KSV….Beim Anhang des FFC kam jedoch nur wenig Freude auf, denn der Mösle-Club beendete die letzte Saison der Regionalliga (1974 wurde die 2.Liga eingeführt) auf dem vorletzten Tabellenplatz. Zusammen mit Jahn Regensburg (17:51) und Hessen Kasel (28:40) mußte der FFC den bitteren Gang in die Amateurliga antreten…

FFC: Armbrust, Steinwarz, Fröhlich, Treuheit, Streich, Derigs, Dospial (30. Bury), Zügel, Gensitz, Volk, Matic.
Kassel: Burose, Kastl, Mensink, Resenberg, Novak, Martin, Hansmann, Sikic, Habedank, Weiland, Baumann.
Schiedsrichter: Quindeau (Ludwigshafen); Tore: 0:1 (41.) Baumann, 1:1 (84.) Treuheit (Foulelfmeter).
Zuschauer: 1000

1964 - Gerd Müller trifft erstmals für den FC Bayern

18.10.1964: Gerd Müller „der Bomber der Nation“ erzielt sein erstes Punktspieltor für Bayern München!
Am 18. Oktober 1964 fand im Freiburger Mösle-Stadion ein denkwürdiges Punktspiel zwischen dem FFC und dem FC Bayern München statt. Rund 6.000 Zuschauer wohnten der Partie bei. Sie waren Zeuge einer herben Heimniederlage des FFC. Der Chronist schrieb damals: „Man muss viele Jahre zurückblättern, bis man ein Ereignis solcher Art in den Analen des Clubs findet. Es liegt weit zurück… Bis zum Seitenwechsel war die Widerstandskraft in der heimischen Reihen noch spürbar, obschon man herausfühlte, dass unsere Leute in einem Trancezustand kämpften, Rotweiß im Anspielen mit Weißrot verwechselten, und so Unsicherheit und Verwirrung immer mehr um sich griff. Als gleich nach der Pause der sonst sehr gute Schiedsrichter Gusenberger aus Saarbrücken im Mittelfeld statt für den FFC den Gast einen Freistoß ausführen ließ, fiel mit dem Überraschungstor Nr. 3 bereits die endgültige Entscheidung. Ein kleiner Trost ist uns geblieben: wir haben wenigstens gegen eine wirklich erstklassig spielende Elf verloren. Auch ein für sein Examen frei gestellt gewesener Peter Kunter hätte die Katastrophe nicht aufhalten können, wenngleich bei seiner Mitwirkung die Torausbeute für die Bayern nicht so hoch ausgefallen wäre…“ Gleichzeitig war es auch der Beginn einer außergewöhnlichen Laufbahn, denn der spätere „Bomber der Nation“ Gerd Müller trug auf Anraten des damaligen Präsidenten erstmals das Trikot des FC Bayern München und erzielte gleichzeitig sein erstes Punktspieltor für die Bayern. Am Ende wurden die Bayern Meister uns stiegen in die Bundesliga auf. Gerd Müller erzielte in den 26 Spielen, in denen er eingesetzt wurde gleich 33 Tore und war damit maßgeblich am Höhenflug der Bayern beteiligt. Damit begann der Siegeszug der Bayern mit ihrem Ausnahmestürmer Gerd Müller, der mit seinen 365 Bundesligatoren bis heute erfolgreichster Bundesligatorschütze ist.
Das Rückspiel in München endete vor 15.000 Zuschauern übrigens mit einem verdienten 1:1 Unentschieden für den FFC. Werner Anzill glich damals die 1:0-Führung der Bayern durch Gerd Müller aus!
Der FFC beendete die Regionalliga-Spielzeit 1964/65 auf dem 11. Tabellenplatz.

18.10.1964:
Freiburger FC – FC Bayern München 2:11 (0:2)
FFC: Wüst, Spreter, Biermann, Däschner, Romeike, Papec, Wille, Haas, Anzill, Studenroth, Trapp; Trainer: Vladimir Beara
FC Bayern: Maier, Kunstwadl, Olk, Schneider, Beckenbauer, Kupferschmidt, Nafziger, Ohlhauser, Müller, Koulmann, Brenninger
Tore: 0:1 (22.) Nafziger, 0:2 (31.) Koulmann, 0:3 (46.) Müller, 1:3 (49.) Wille, 1:4 (59.) Brenninger, 1:5 (60.) Ohlhauser, 1:6 (61.) Schneider, 1:7 (70.) Koulmann, 1:8 (72.) Nafziger, 1:9 (74.) Koulmann, 1:10 (84.) Brenninger, 1:11 (85.) Schneider, 2:11 (86.) Wille;

14.03.65:
FC Bayern München – Freiburger FC 1:1 (0:0)
FC Bayern: Maier, Kunstwadl, Olk, Wodarzik, Borutta, Kupferschmidt, Nafziger, Müller, Ohlhauser, Beckenbauer, Koulmann
FFC: Kunter, Spreter, Biermann, Breithaupt, Däschner, Wilkening, Wille, Vogel, Papec, Studenroth, Anzill
Tore: 1:0 (49.) Müller, 1.1 (55.) Anzill; Zuschauer: 15.000

1969 - Aufstiegsrunde zur Bundesliga

Spielzeit 1968/69 – Dem FFC fehlt ein Tor zum Bundesligaaufstieg…
11.05.1969: Der FFC qualifiziert sich nach 4:1 über Reutlingen für die Aufstiegsrunde zur Bundesliga!
Vor über 50 Jahren fieberten am letzten Spieltag der Regionalliga Süd 15.000 Fans mit dem FFC. Der FFC musste gegen den SSV Reutlingen gewinnen, um sich für die Aufstiegsrunde zur Bundesliga zu qualifizieren. Vor allem in der 1.Halbzeit war das Spiel der FFC-Elf durch große Nervosität geprägt. Mit einer knappen 2:1-Führung ging der FFC in die Pause. Der FFC-Anhang musste jedoch bis zur 72. Minute warten, ehe das erlösende 3:1 fiel. Die Gäste hatten zuvor erheblichen Widerstand geleistet und wollten die Punkte nicht kampflos im Mösle lassen. In der Schlussphase erhöhte Karl-Heinz Mießmer sogar noch auf 4:1 für den FFC. Der Schlusspfiff ging im Jubel der FFC-Fans unter. Hunderte Zuschauer stürmten mit ihren Fahnen den Platz und feierten ihre Mannschaft und Erfolgstrainer Bernd Oles! FFC: Djuric, Streich, Breithaupt, Biermann, Billmann, Treuheit, Bente, Dospial, Siebert, Fröhlich (72. Mießmer), Anzill; Tore: Anzill (2), Bente und Mießmer.

Nach diesem Erfolg beendete der FFC die Saison 1968/69 mit 43:25 Punkten (punktgleich mit Tabellenführer Karlsruher SC) in der Regionalliga-Süd auf dem 2. Tabellenplatz. Beide Mannschaften waren durch diese Platzierung für die Aufstiegsspiele zur Bundesliga qualifiziert. Mit diesem Erfolg krönte der FFC eine sehr erfolgreiche Spielzeit, in der die Zuschauer in Massen ins Freiburger Möslestadion pilgerten. Während damals Lokalrivale SC Freiburg noch in den Niederungen der Amateurliga vor wenigen Fans um Punkte spielte, fieberte ganz Südbaden den Aufstiegsspielen zur Bundesliga entgegen und hoffte auf den Aufstieg des FFC. In einer dramatischen Qualifikationsrunde (nach dem 3:1 über Oberhausen am 2. Spieltag jubelte am 02.06. die Badische Zeitung: „Die Fußballbegeisterung in Freiburg kennt keine Grenzen mehr..“) fehlte dem FFC letztendlich nur ein Tor, um in die Bundesliga aufzusteigen. Im „Endspiel“ in Oberhausen reichte es – trotz zahlreichen Chancen – leider nur zu einem torlosen Remis, das RWO zum Aufstieg reichte. Trotz des verpassten Aufstieges feierten nach dem letzten Spiel in Oberhausen tausende FFC-Fans ihre Mannschaft bei der Ankunft in Freiburg. Wahrscheinlich wäre die FFC- Geschichte positiver verlaufen, wenn damals der Aufstieg geglückt wäre…

Aufstiegsrunde zur Bundesliga – Saison 1968/69, Gruppe1:

1.Spieltag:
SV Alsenborn – RW Oberhausen 1:4
Hertha Zehlendorf – FFC 2:3
FFC: Djuric, Streich, Breithaupt, Billmann, Fröhlich, Bente, Siebert, Dospial, Mießmer (82. Von de Fenn), Anzill; Tore: 0:1 (21.) Breithaupt, 1:1 (26.) Koppe, 2:1 (51.) Breithaupt (Eigentor), 2:2 (57.) Dospial, 2:3 (84.) Anzill; Zuschauer: 10.000

2.Spieltag:
VfB Lübeck – SV Alsenborn 0:3
RW Oberhausen – Hertha Zehlendorf 1:0

3.Spieltag:
Hertha Zehlendorf – VfB Lübeck 3:1
Freiburger FC – RW Oberhausen 3:1
FFC: Djuric, Streich, Breithaupt, Billmann, Fröhlich, Treuheit, Bente, Dospial, Siebert, Anzill, von de Fenn ; Tore: 1:0 (41.) Treuheit, 2:0 (57.) Siebert, 2:1 (66.) Kobluhn, 3:1 (89.) Anzill; Zuschauer: 22.000

4.Spieltag:
SV Alsenborn – Hertha Zehlendorf 4:0
VfB Lübeck – Freiburger FC 1:2
FFC: Djuric, Gensheimer, Fröhlich, Schneider, Breithaupt, Billmann, Siebert, Dospial, Anzill, Bente (60. Wilkening), von de Fenn; Tore: 1:0 (35.) Wasberski, 1:1 (70.) Wilkening, 1:2 (73.) Siebert; Zuschauer: 11.000

5.Spieltag:
RW Oberhausen – VfB Lübeck 1:0
Freiburger FC – SV Alsenborn 2:3
FFC: Djuric, Streich (65. Wilkening), Fröhlich, Treuheit, Breithaupt, Billmann, Siebert, Dospial, Anzill (46. Mießmer), Bente, von de Fenn; Tore: 0:1 (10.) Feldmüller, 0:2 (23.) Feldmüller, 1:2 (27.) Billmann, 2:2 (74.) Bente, 2:3 (80.) Feldmüller; Zuschauer: 24.000 !!!

6.Spieltag:
SV Alsenborn – VfB Lübeck 6:2
Hertha Zehlendorf – RW Oberhausen 3:2

7.Spieltag:
RW Oberhausen – SV Alsenborn 4:1
Freiburger FC – Hertha Zehlendorf 1:0
FFC: Heß, Gensheimer, Schneider, Treuheit (77. Treuheit), Breithaupt, Billmann, Siebert, Dospial, Fröhlich, Bente, Anzill; Tor: 1:0 (60.) Billmann; Zuschauer: 9.000

8.Spieltag:
VfB Lübeck – RW Oberhausen 1:4
SV Alsenborn – Freiburger FC 2:0
FFC: Heß, Gensheimer, Biermann (55. Schneider), Treuheit, Breithaupt, Billmann, Siebert, Dospial, Fröhlich, Bente, Anzill; Tore: 1:0 (82.) Volk, 2:0 (85.) Röhring; Zuschauer: 15.000

9.Spieltag:
Hertha Zehlendorf – SV Alsenborn 3:0
Freiburger FC – VfB Lübeck 5:1
FFC: Heß, Gensheimer (37. Schneider), Biermann, Treuheit, Breithaupt (69. Von de Fenn), Billmann, Siebert, Dospial, Fröhlich, Bente, Anzill; Tore:Zuschauer: 9.000

10.Spieltag:
VfB Lübeck – Hertha Zehlendorf 4:4
RW Oberhausen – Freiburger FC 0:0
FFC: Heß, Streich, Biermann, Treuheit, Breithaupt, Billmann, Siebert, Dospial, Fröhlich, Bente, Anzill.
Tore: Fehlanzeige; Zuschauer: 35.000 !
Durch dieses torlose Remis verteidigte RWO seinen ersten Tabellenplatz uns stieg in die 1. Bundelsiga auf! Werner Kirchhofer schrieb damals in der Badischen Zeitung: „Es war ein dramatischer, packender und mitreißender Kampf in den letzten Minuten, in denen die Oberhausener aufzugeben schienen, durch einen Sieg in die Bundesliga zu stürmen. Sie waren heilfroh, wenigstens das Unentschieden über die Zeit zu retten. Dann kam der Schlusspfiff von Schiedsrichter Herden. Alles war gelaufen, das Spielfeld von einem rotweißen Fahnenmeer überschwemmt, aber der FFC konnte als eine Mannschaft den Platz verlassen, die in einem großen Kampf ihre Chance gesucht hat, und nicht unterlegen war…“

RWO-Trainer Adi Preißler war nach dem Schlusspfiff natürlich überglücklich: “Der FFC stellte eine starke Mannschaft. Ich hätte nicht erwartet, dass wir noch einmal so stark gefordert würden. Das 0:0 genügte aber meiner Mannschaft…”
FFC-Trainer Bernd Oles trauerte den vergebenen Torchancen seiner Elf nach: “Den Chancen nach hätten wir gewinnen müssen. Nun sind wir am Torverhältnis gescheitert. Unsere Elf hat sich prächtig geschlagen…“

1972 - DFB-Pokal gegen Bor. Mönchengladbach

DFB-Vereinspokal – 09.12.1972
Spielbericht aus der Vereinszeitung vom Dezember 1972:
FFC – Borussia Mönchengladbach 3:1
Durch Tore von Schnitzer, Treuheit und von de Fenn besiegt der FFC seinen berühmten Gegner in einem begeisternden Spiel mit 3:1. Hennes Weisweiler: „Der Freiburger Sieg ist verdient, die Mannschaft hat ausgezeichnet gekämpft und gut gespielt… Mit einem 1:2 hätte ich keine Sorgen gehabt (für das Rückspiel), aber das dritte Freiburger Tor schafft doch andere Voraussetzungen. Da muss erst einmal gespielt werden – auch wenn wir komplett sind.“ Hans Wendlandt: „Ich glaube, wir haben verdient gewonnen. Von der 20. Minute an lief unser Spiel, und da deutete sich unser Sieg schon an. Im Mittelfeld waren wir von da an überlegen. Ich muss der ganzen Mannschaft ein Lob aussprechen … Niemand hätte uns wohl gegen unseren berühmten Pokalgegner — auch nach dem bemerkenswerten Sieg in Fürth nicht – einen so strahlend erkämpften Sieg zugetraut. Wir haben ihn auch nicht zu erträumen gewagt, wollten nur gut abschneiden.“ Die Mannschaften stellten sich dem Unparteiischen, Herrn Meuser aus Ingelheim, wie folgt:

Freiburger FC: Klaus, Streich, Schneider, Krivokuca, Linsenmaier, Dospial, Bente, von de Fenn, Gensitz (von der 57. Minute an Treuheit), Schnitzer, Matic.
Borussia Mönchengladbach: Schräge, Bonhof, Surau, Wittkamp, Bleidick, Vogts, Kulik, Danner, Rupp, Heynckes, Jensen.
Tore: 22. Minute: Wittkamp mit platziertem Hinterhaltschuss 0:1; 37. Minute: Schnitzer mit Bogenschuss aus 30 Metern 1:1; 77. Minute: Treuheit, als Mönchengladbachs Abwehr den Ball nicht wegbringt, mit entschlossenem Schuss 2:1; 86. Minute: von de Fenn nach kurzer Ecke mit sattem Schuss in die lange Ecke 3:1.

Unser Team begann vor 20.000 Zuschauern vorsichtig und für mancher Leute Begriff zu zaghaft. Die Borussen gewannen dadurch erst einmal das Mittelfeld, wo Danner sofort begann, die Fäden zu ziehen und Berti Vogts kraftvollen Drang nach vorn entwickelte. Es schien auch alles für Borussia zu laufen, und manche Befürchtungen wurden bereits als präsent angesehen, als Wittkamp das 0:1 erzielt hatte, der aus dem Hinterhalt so präzis angesetzt war, dass für Klaus keine Chance bestand. Da sich jedoch bis dahin auch unsere Mannschaft besser als erwartet schlug (3:0 Ecken), konnte man damit rechnen, dass sich das Endresultat in engen Grenzen halten würde. Dieses 0:1 brachte jedoch — so unglaublich es klingen mag — eine Wende, die die vollbesetzten Ränge zunächst in freudiges Erstaunen, dann jedoch in taumelnde Begeisterung versetzte. Schon im Gegenzug setzte nämlich Linsenmaier das runde Leder mit dem Kopf in Schräges Gehäuse. Schiedsrichter Meuser erkannte dieses Tor jedoch (wegen abseits?) nicht an. Es war aber nun ein nicht zu übersehendes Zeichen gesetzt. Kurz darauf wurde Schräge mit einem herrlichen Schuss von Dospial geprüft, den er gerade noch mit den äussersten Fingerspitzen zur Ecke leiten konnte. Dann kam das Verhängnis in Form eines tollen Bogenschusses aus gut 30 m Entfernung, den Schnitzer in das lange Eck abgefeuert hatte. Schräge kam hier einfach nicht mehr heran. Den Rest des Spieles bestimmte nun der FFC im Mittelfeld, im Sturm und in der Abwehr. Auch ein Pfostenschuss von Rupp konnte hier keine Erschütterung mehr bringen. Über jeder notwendigen Einzelkritik, die selbstverständlich Hans Wendlandt überlassen bleibt muss das Gesamtlob für die Mannschaft stehen, die mit einer hervorragenden Moral in dieses Spiel ging. Auch in der Einzelwertung gibt es keinen Punkt, der als schwach zu bezeichnen wäre. Die kraftvoll-spielerische Seele des Spiels war unser Mittelfeld, in dem sich Bente durch seinen agilen Gegenspieler Danner nicht an die Kette legen ließ, in dem er aber auch die vorzügliche Hilfe von Dospial und von de Fenn hatte. Harmonie, Intelligenz und Kraft brillierten hier in hervorragender Weise.

Unsere Abwehr war kämpferisch und spielerisch an diesem Tag nicht zu schlagen, an einem Tag an dem Krivo souveräner Herr der Lage war, an dem unsere Aussenverteidiger ihre“ Aussenstürmer an die Kette legten, und an dem Vorstopper Schneider den gefährlichen Heynckes schlecht aussehen liess. Klaus dürfte nach diesem Spiel wohl seinen Stammplatz im Tor gefunden haben. Ihm gebührt ein besonderes Kompliment, Unsere Sturmspitzen Matic, Schnitzer und Gensitz haben angenehm überrascht, sorgten sie doch bei dauernder Bewegung und durch Schnelligkeit für weitgehende Verwirrung beim Gegner. Während Matic seinen Gegenspieler Bonhof durch einige Tricks und vor allem seine Schnelligkeit immer wieder aussteigen liess, brachte Schnitzer seinen Bewacher Surau durch dauernde Wechsel, durch Schnelligkeit und Bewegung fast völlig aus dem Konzept. Eine Mannschaft, wie man sie in dieser Harmonie, in dieser hervorragenden Spielauffassung, in dieser begeisternden Spiellaune öfter sehen möchte.

Rückspiel: Am 20. Dezember 1972
Borussia Mönchengladbach – FFC 7:1
Im Rückspiel um den Pokal erntete unsere Mannschaft vor über 10.000 Zuschauern trotz der hohen Niederlage auch Anerkennung für ihr Spiel. Sie konnte allerdings auf die Dauer dem starken Druck des in bester Besetzung spielenden zweifachen Deutschen Meisters nicht standhalten, konnte aber aus tief gestaffelter Abwehr heraus kontern und die Abwehr der Borussen in Gefahr bringen. Die Mannschaften spielten unter Schiedsrichter Engel aus Reimsbach wie folgt:

Borussia Mönchengladbach: Kleff, Bonhof, Surau, Vogts, Danner, Wittkamp, Rupp,Wimmer (86. Minute Jensen), Heynckes, Netzer, Kulik (24. Minute Bleidick).
Freiburger FC: Klaus, Steinwarz, Streich, Dospial, Krivokuca, Schneider, Gensitz (46. Treuheit), von de Fenn, Schnitzer, Bente, Matic (62. Fröhlich).
Tore: 5. Netzer 1:0; 8. Matic 1:1; 20. Heynckes 2:1; 38. Netzer 3:1;55. Heynckes 4:1; 64. Heynckes 5:1; 71. Netzer (Foulelfmeter) 6:1; 85. Rupp 7:1. ??Aus einem Konterangriff fiel in der 8. Minute unser Ehrentor, das Matic eindrückte, als das Leder nach einem Bente-Schuss von der Strafraumgrenze von Innenpfosten zu Innenpfosten tanzte. Klaus war wieder in einer hervorragenden Form, und es darf hier gesagt werden, dass er eine mögliche höhere Niederlage verhütet hat. Seine glänzende Form hat einen tiefen Eindruck hinterlassen. Die Gladbacher spielten unerhört einsatzfreudig, vor allem Netzer, den man lange nicht mehr so spielen sah. Dieser Weltklassespieler war einfach nicht zu halten. In dieser Spiellaune riss er seine Mannschaftskameraden mit und spornte sie zu unerhörten Leistungen an. Dass unsere Mannschaft kräftig mitmischte, trotz der Bedrängnis ein eigenes Spiel aufzuziehen versuchte und zumindest in der ersten Hälfte bei schnellen Konterstößen ihre Gefährlichkeit aufblitzen ließ, trug ihr den freundlichen Beifall der 10.000 auf den Rängen nach dem Spiel ein, wo man ahnte, wie die 3:1-Vorspielniederlage für die Borussen zustande kam.

Reisebericht Mönchengladbach
Damit auch einmal alle unsere Mitglieder von einer solch grossen Reise der I.Mannschaft etwas mitbekommen, wollen wir den seinerzeit hierfür aufgestellten „Generalstabs-Reiseplan“ nachstehend veröffentlichen. Es klappte alles wie am Schnürchen und wir danken für das disziplinierte Verhalten aller Teilnehmer.
Abfahrt 19. Dezember 1972 mit Intercity 172
10.30 Treffpunkt am Bahnhof
10.56 ab Hauptbahnhof Freiburg, reserviert
12.29 an Mannheim umsteigen, gleicher Bahnsteig mit Intercity 112
12.34 ab Mannheim, reserviert
13.00 Mittagessen im Speisewagen, reserviert Königin-Suppe, Kalbskeule in Rahmsoße mit Nudeln und grünem Salat, Obstsalat, Orangensaft.
15.39 an Duisburg aussteigen
16.00 Abfahrt mit Bahnbus nach Wedau
16.15 Ankunft Sportschule Wedau Zimmer beziehen. Kaffee mit Kuchen
16.45 Training der l. Mannschaft in der Sporthalle
18.30 Nachtessen in der Sportschule Brühe mit Ei, Kalbsschnitzel, Kartoffelbrei, Blumenkohl, grüner Salat, Eis, Orangensaft – Unterhaltung
21.00 Bettruhe
(Mittwoch, 20. Dezember 1972)
8.30 Aufstehen, Massage aller Spieler
9.30 Frühstück mit 2 Eier im Glas und Wurstplatte
11.00 Rundfahrt mit Bahnbus oder Schifffahrt
13.00 Mittagessen in der Sportschule Spargelcremsuppe, Kalbssteak mit Kroketten und nur grünem Salat, Obstsalat, Orangensaft
13.30 Bettruhe bis 16.00 Uhr
16.30 Mannschaftsbesprechung
17.00 Abfahrt mit Bahnbus nach Mönchengladbach – Bökelbergstadion
19.30 Spielbeginn
21.15 Spielende
22.00 Abfahrt mit Bahnbus vom Sportplatz bis nach Köln. Vesper und Getränke mitnehmen
23.30 Ankunft Köln Nachtessen im Kölner Hauptbahnhof Brühe mit Ei, Rumsteak mit Bratkartoffeln und Bohnen, Eis-Pudding, Getränke wieder mit Alkohol.
Heimfahrt mit Entlastungszug D 11 201, 0.15 ab Köln mit Sonderschlafwagen, Plätze reserviert
5.10 an Freiburg, Schlafwagen wird in Freiburg abgehängt und bleibt am Hauptbahnhof stehen
5.30 Wecken aller Reiseteilnehmer 
6.00 einfaches Frühstück in der Hauptbahnhofsgaststätte Freiburg bei Inhaber Reich
6.30 Heimfahrt zu den Familien
7.30 Alle Teilnehmer gehen wieder ins Geschäft. Infolge des starken Weihnachtsverkehrs ist dies die beste Lösung.
Ich bitte höflich die Anordnungen der Reiseleitung einzuhalten.
Änderungen vorbehalten.
Max Eberhardt

Teilnehmer: 15 Spieler, 1 Trainer, 1 Masseur, 1 Platzwart, 1 Reiseleiter
Reisekosten: 1. Fahrgeld 2160,-, 2. Speiesewagen 280,-, 3. Schlafwagen 1.000,-, 4. Bahnbus 50,-, 5. Abendessen 230,-, 6. Übernachten 500,-, 7. Bahnbus Rückfahrt 80,-, 8. Mittagessen 230,-, 9. Bahnbus ins Stadion 100,-, 10. Vesper mit Getränken 90,-, 11. Bahnbus nach Köln 120,- 12. Nachtesssen in Köln 280,-, 13. Frühstück in Freiburg 100,-,
Gesamtkosten 5.220,- DM

1977 - Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga

Der FFC setzt sich in der Aufstiegsrunde durch und kehrt in die 2. Liga-Süd zurück!
Der FFC qualifizierte sich als Meister aus der 1. Amateurliga Südbaden für die Relegationsspiele zur 2. Bundesliga. In einer beeindruckenden Form absolvierte das Team von Trainer Georg Gawliczek diese Aufstiegsspiele und setzte sich gegen die Team des SSV Ulm 1846, SSV Reutlingen und den SV Neckargerach ohne Punktverlust durch!
Der Mannschaftskader der damals in überlegener Manier die Rückkehr in den bezahlten Fußball schaffte:
Karl Heinz Armbrust (Torhüter), Jürgen Braun (Torhüter), Alfred Metzler, Bernd Vogtmann, Dieter Steinwarz, Fritz Treuheit, Uli Bruder, Karl-Heinz Schulz, Dragan Matic, Heiner Schnitzer, Hans-Peter Widmann, Karl-Heinz Bente, Dieter Hug, Dieter Derigs, Hans Linsenmaier, Bernd Stobeck, Peter Karvouniaris, Rudolf Fus.

1. Spieltag:
SV Neckargerach – SSV Ulm 1846 1:1
SSV Reutlingen – Freiburger FC 0:2
Tore: 0:1 (49) Hug, 0:2 (70.) Schulz; Zuschauer: 5.500

2. Spieltag:
SSV Ulm 1846 – SSV Reutlingen 1:2
Freiburger FC – SV Neckargerach 6:3
Tore: 0:1 (17.) Griesbeck, 1:1 (18.) Schulz, 2:1 (23.) Matic, 2:2 (36.) Gross, 3:2 (51.) Derigs, 4:2 (56.) Matic, 5:2 (67.) Derigs, 5:3 (72.) Tautz, 6:3 (90.) Widmann
Zuschauer:11.000

3. Spieltag:
SSV Reutlingen – SV Neckargerach 0:1
SSV Ulm 1846 – Freiburger FC 1:2
Tore: 1:0 (46.) Schrade, 1:1 (54.) Bente (Foulelfmeter), 1:2 (61.) Derigs; Zuschauer: 4.000

4. Spieltag:
SV Neckargerach – SSV Reutlingen 1:2
Freiburger FC – SSV Ulm 1846 5:0
Tore: 1:0 (23.) Bente, 2:0 (31.) Derigs, 3:0 (74.) Derigs, 4:0 (82.) Bente (Foulelfmeter), 5:0 (86.) Hug;
Zuschauer: 9.000

5. Spieltag:
SSV Reutlingen – SSV Ulm 1846 3:1
SV Neckargerach – Freiburger FC 0:2
Tore: 0:1 (32.) Derigs, 0:2 (41.) Hug; Zuschauer: 1.500

6. Spieltag:
SSV Ulm 1846 – SV Neckargerach 3:1
Freiburger FC – SSV Reutlingen 5:1
Tore: 1:0 (4.) Derigs, 2:0 (17.) Bruder, 3:0 (53.) Hug, 4:0 (61.) Derigs, 5:0 (80.) Hug, 5:1 (83.) Röhm, Zuschauer: 6.500

1984 - Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga

1984 – FFC wird Meister der Oberliga Baden-Württemberg!
1984 klopfte der FFC letztmals mit Macht an die Tür zur 2. Liga . Als Meister der Oberliga Baden-Württemberg qualifizierte sich der FFC für die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga. Das Team von Trainer Lutz Hangartner traf in der Relegationsrunde auf den FC Homburg, VfR Bürstadt und den TSV 1860 München. In einer spannenden Aufstiegsrunde setzten sich am Ende der FC Homburg und VfR Bürstadt durch. Pech hatte der FFC in den beiden Auswärtsspielen in Bürstadt und München, denn in diesen Spielen trafen die Schiedsrichter doch einige unglückliche Entscheidungen gegen den den FFC. In München z.B. führte der FFC schon mit 2:0 Toren, ehe ein unberechtigten Foulelfmeter die “Löwen” auf die Siegesstrasse brachte…

1. Spieltag:
TSV 1860 München – VfR Bürstadt 0:0
Freiburger FC – FC Homburg 1:1
Tore: 0:1 (5.) Tilk, 1:1 (36.) Turunen; Zuschauer: 4.000
2. Spieltag:
FC Homburg – TSV 1860 München 3:2
VFR Bürstadt – Freiburger FC 3:2
Tore: 1:0 (10.) Hupp, 1:1 (25.) Wuchrer, 1:2 (38.) Wuchrer, 2:2 (48.) Ludwig, 3:2 (75.) Rohatsch; Zuschauer: 2.000
3. Spieltag:
VfR Bürstadt – FC Homburg 0:2
TSV 1860 München – FFC 4:2
Tore: 0:1 (12.) Schneider, 0:2 (18.) Derigs, 1:2 (48.) Schönwetter (Foulelfmeter), 2:2 (56.) Schönwetter, 3:2 (70.) Korus, 4:2 (91.) Sobek; Zuschauer: 15.000
4. Spieltag:
FC Homburg – VfR Bürstadt 3:2
Freiburger FC – TSV 1860 München 4:1
Tore: 1:0 (48.) Schüler, 2:0 (67.) Respondek, 2:1 (84.) Goldstein, 3:1 (83.) Derigs (Foulelfmeter), 4:1 (86.) Respondek; Zuschauer: 8.000
5. Spieltag:
TSV 1860 München – FC Homburg 0:2
Freiburger FC – VfR Bürstadt 1:2
Tore: 0:1 (21.) Nathmann, 1:1 (46.) Schneider, 1:2 (62.) Kaminke; Zuschauer: 3.500
6. Spieltag:
VfR Bürstadt – TSV 1860 München 4:0
FC Homburg – Freiburger FC 4:1
Tore: 1:0 (25.) Dooley, 2:0 (60.) Dubois, 3:0 (70.) Dooley, 4:0 (71.) Lenz, 4:1 (87.) Derigs (Foulelfmeter); Zuschauer: 3.000

Karl-Heinz-Bente Gedächtnisturnier

Seit 1985 wurde in Bahlingen am Kaiserstuhl dieses Fußballturnier ausgerichtet. Dieses Turnier wurde damals von Eugen Rösch (ehemals Spielerobmann des Freiburger FC) ins Leben gerufen und sollte an Karl-Heinz Bente erinnern, der am 25. Januar 1984 bei einem tragischen Verkehrsunfall, in der Nähe von Bahlingen, ums Leben kam.Der 1941 in Gelsenkirchen geborene „Kalla“ Bente spielte erstmals 1962 beim Freiburger Fußball-Club, den er bereits 1963 in Richtung Bundesliga (Preußen Münster) verließ. Nach zwei weiteren Jahren beim KSV Hessen Kassel, bot sich ihm die Möglichkeit wieder nach Freiburg zurückzukehren. Nun blieb es sieben Jahre lang seinem FFC treu, mit dem er in der denkwürdigen Spielzeit 1968/69 den Aufstieg in die erste Bundesliga nur um ein einziges Tor verfehlte…

Nach einem zweijährigen „Abstecher“ beim Offenburger FV (1. Amateurliga Südbaden), zog es „Kalla“ wieder ins Mösle nach Freiburg zurück. In der Saison 1976/77 gelang dem Freiburger Fußball-Club – mit Hilfe des überragenden Spielmachers Bente – der Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga, Gruppe Süd. 1979 schnürte „Kalla“ seine Fußballstiefel nochmals für den Amateur- ligisten Offenburger FV. Die Überraschung in Freiburg war groß, als „Kalla“ 1980 zum Zweitligisten Sport-Club Freiburg ging, bei dem er zuerst als Spieler und später als Manager tätig war. Seine letzte Station führte Karl-Heinz Bente als Trainer zurück nach Offenburg, wo er den Offenburger FV bis zu seinem tragischen Tod betreute.

Karl-Heinz Bente war auch außerhalb des Spielfeldes eine angesehene Persönlichkeit, die viel von sich selbst, aber auch viel von seinen Mitspielern verlangte. Der Spielmacher mit der „Nummer 10“ hinterließ nicht nur in der südbadischen Fußballszene eine große Lücke. Mit dem Bahlinger SC fand der FFC einen idealen Partner für das Karl-Heinz-Bente-Gedächtnisturnier. Dieses interessante Turnier und der besondere Reiz der Ponderosa lockten Jahr für Jahr rund 5.000 Fußballfreunde aus der ganzen Region zu den beiden Turniertagen an den Kaiserstuhl. Da in den letzten Jahren der SC Freiburg als “Zugnummer” nicht mehr zur Verfügung stand, gingen auch die Zuschauerzahlen zurück. Seit 2000 findet daher kein Bente-Turnier mehr in Bahlingen statt.

Turniersieger:
SC Freiburg (9 x)
Freiburger FC (2 x)
VfB Stuttgart
Roter Stern Belgrad
1. FC Köln
1.FC Nürnberg

Die Ergebnisse und Torschützen aus 15 Veranstaltungen

1985:
Bahlinger SC – FFC 2:1
Tore: 1:0 (40) Strübich, 2:0 (64) Kienzler, 2:1 (74.) Derigs; Zuschauer 1.000
SC Freiburg – Offenburger FV 1:0
Spiel um Platz 3:
FFC – Offenburger FV 1:0
Tor: 1:0 (64.) Heinke; Zuschauer 1.500
Endspiel:
SC Freiburg – Bahlinger SC 5 :2
Torschützen: Weber, Stickroth, Lay, Sane, Löw – A. Zügel, Breisacher

1986:
FFC – Bahlinger SC 2:1
Tore: 0:1 (4.) Gutjahr, 1:1 (47.) Perrone, 2:1 (90.) Löffler; Zuschauer: 1.000
SC Freiburg – Offenburger FV 3:1
Spiel um Platz 3:
Offenburger FV – Bahlinger SC (n. E.) 7:6
Endspiel:
SC Freiburg – FFC 1:0
Tor: 1:0 (45.) Weber; Zuschauer 2.500

1987:
Freiburger FC – SC Freiburg 3:1
Tore: 1:0 (2.) Janz, 2:0 (32.) Janz, 3:0 (36.) Maricic, 3:1 (63.) Sane; Zuschauer 2.500
Offenburger FV – Bahlinger SC 5:3
Spiel um Platz 3:
SC Freiburg – Bahlinger SC 10:0
Endspiel:
Offenburger FV – FFC 0:3

1988:
Offenburger FV – SC Freiburg 2:1
FFC- Bahlinger SC 5:4 n. E.
Tore: 1:0 (26.) Janz, 1:1 (80.) Bender; Zuschauer 1.700
Spiel um Platz 3:
SC Freiburg – Bahlinger SC 3:0
Endspiel:
Offenburger FV – FFC 3:5
Tore: 0:1 (3.) Janz, 0:2 (17.) Killenberger, 0:3 (29.) Perrone, 0:4 (44.) Janz, 0:5 (66.) Perrone, 1:5 (71.) Kmecik, 2:5 (79.) Cakalic, 3:5 (85.) Franke; Zuschauer 1.800

1989:
Offenburger FV – Bahlinger SC 4:0
SC Freiburg – FFC 3:1
Tore: 1:0 (7.) Janz, 1:1 (45.) Perrone, 2:1 (69.) Janz, 3:1 (88.) Janz; Zuschauer: 2.000
Spiel um Platz 3:
Bahlinger SC – FFC 2:1
Tore: 0:1 (28.) Fritz, 1:1 (66.) Spöri, 2:1 (77.) Spöri; Zuschauer: 2.000
Endspiel:
Offenburger FV – SC Freiburg 2:4

1990:
Bahlinger SC – FFC 0:3
Tore: 0:1 (14.) Jäger, 0:2 (15.) Jäger, 0:3 (58.) Staib; Zuschauer: 1.700
SC Freiburg – Offenburger FV 2:0
Spiel um Platz 3:
Offenburger FV – Bahlinger SC 3:1
Endspiel:
SC Freiburg – FFC 2:1
Tore: 1:0 (6.) Braun, 2:0 (32.) M. Zeyer, 2:1 (41.) Jäger; Zuschauer: 2.000

1991:
SC Freiburg – SV Endingen 1:0
Bahlinger SC – FFC 0:4
Tore: 0:1 (4.) Streich, 0:2 (6.) Wernet, 0:3 (43.) Winkler, 0:4 (55.) Klemenz; Zuschauer: 2.000
Spiel um Platz 3:
Bahlinger SC – SV Endingen 4:2 n.E.
Endspiel:
SC Freiburg – FFC 3:1
Tore: 0:1 (9.) Staib, 1:1 (19.) Renner, 2:1 (40.) Renner, 3:1 (60.) Renner; Zuschauer 3.000

1992:
Bahlinger SC – SC Freiburg 2:5
SV Endingen – FFC 0:4
Tore: 0:1 (20.) Mornad (Foulelfmeter), 0:2 (25.) Klemenz, 0:3 (78.) Ketterer, 0:4 (80.) Majewski; Zuschauer: 1.500
Spiel um Platz 3:
Bahlinger SC – SV Endingen 5:3
Endspiel:
SC Freiburg – FFC 4:1
Tore: 1:0 (23.) Braun (Foulelfmeter), 2:0 (64.) Fincke, 3:0 (67.) Braun, 3:1 (71.) Wernet, 4:1 (88.) Spiess; Zuschauer: 2.000

1993:
SC Freiburg – FFC 6:0
Tore: 1:0 (3.) Freund, 2:0 (33.) Todt, 3:0 (40.) Heidenreich, 4:0 (59.) Cardoso, 5:0 (73.) Zeyer, 6:0 (89) Seeliger; Zuschauer: 3.500
Bahlinger SC – VfB Stuttgart 0:6
Tore: 0:1 (40.) Walter, 0:2 (41.) Frotzek, 0:3 (42.) Kögl, 0:4 (58.) Knup, 0:5 (67) Sverrisson, 0:6 (77.) Kögl; Zuschauer 2.800
Spiel um Platz 3:
Bahlinger SC – FFC 1:4
Tore: 1:0 (3.) Hirzler, 1:1 (34.) Ketterer, 1:2 (83.) Ljubuncic (Eigentor), 1:3 (86.) Azevedo, 1:4 (88) Azevedo; Zuschauer: 4.000
Endspiel:
SC Freiburg – VfB Stuttgart 6:7 n.E:
Tore: 0:1 (9.) Walter, 1:1 (17.) Freund, 1:2 (36.) Buchwald, 2:2 (42.) Seeliger; Zuschauer: 6.000

1994:
Bahlinger SC – SC Freiburg 0:5
Tore: 0:1 (16.) Cardoso, 0:2 (34.) Sundermann, 0:3 (41.) Freund, 0:4 (54.) Bornemann, 0:5 (63.) Rrakllli; Zuschauer: 3.500
FFC – Borussia Dortmund 0:1
Tor: 0:1 (56.) Chapuisat; Zuschauer: 4.000
Spiel um Platz 3:
Bahlinger SC – FFC 6:5 n.E.
Tore: 1:0 (13.) Reinbold, 1:1 (27.) Pfahler, 2:1 (59.) Koppa, 2:2 (77.) Pfahler; Zuschauer: 3.000
Endspiel:
SC Freiburg – Bor. Dortmund 7:6 n.E.
Tore: 0:1 (17) Tretschok, 1:1 (70.) Seretis; Zuschuer: 6.000

1995:
SC Freiburg – FFC 1:0
Tor: 1:0 (75.) Heidenreich; Zuschauer: 4.000
Bahlinger SC – 1.FC Kaiserslautern 2:6
Tore: 1:0 (9.) Winkler, 1:1 (21.) Kuka, 1:2 (26.) Kuka, 2:2 (31.) Burg, 2:3 (43.) Kadlec, 2:4 (45.) Eigentor, 2:5 (69.) Hollerbach, 2:6 (89.) Anders; Zuschauer: 4.000
Spiel um Platz 3:
Bahlinger SC – FFC 3:1
Tore: 1:0 (2.) Koppa, 1:1 (52.) Hillen (Foulelfmeter), 2:1 (57.) Baier (Eigentor), 3:1 (90.) Ernst; Zuschauer: 4.500
Endspiel:
1.FC Kaiserslautern – SC Freiburg 1:2
Tore: 0:1 (50.) Spiess, 0:2 (62.) Heidenreich, 1:2 (63.) Flock; Zuschauer: 6.000

1996:
Leeds United – FFC 4:2
Tore: 0:1 (6.) Nana, 1:1 (25.) Deane, 1:2 (31.) Hausen (Foulelfmeter), 2:2 (52.) Deane, 3:2 (78.) Rush, 4:2 (80.) Rush; Zuschauer: 3.000
Bahlinger SC – SC Freiburg 1:4
Tore: 0:1 (37.) Spiess, 0:2 (57) Zeyer, 1:2 (76.) Müller, 1:3 (83) Marasek, 1:4 (89.) Jucevic; Zuschauer: 3.000
Spiel um Platz 3:
Bahlinger SC – FFC 3:1
Tore: 1:0 (16.) Siggelkow, 1:1 (23.) Silva, 2:1 (47.) Traber, 3:1 (88.) Müller; Zuschauer: 3.000
Endspiel:
SC Freiburg – Leeds United 2:1
Tore: 1:0 (3.) Sutter, 1:1 (37.) Rush, 2:1 (89.) Müller; Zuschauer: 5.000

1997:
Bahlinger SC – Roter Stern Belgrad 0:7
Tore: 0:1 (2.) Pantelic, 0:2 (6.) Pantelic, 0:3 (14.) Georgioski, 0:4 (36.) Georgioski, 0:5 (48.) Zircovic, 0:6 (69 Micic, 0:7 (77.) Micic; Zuschauer: 1.200
SC Freiburg – FFC 7:0
Tore: 1:0 (8.) Herz, 2:0 (19.) Ben Slimane, 3:0 (28.) Pavlin, 4:0 (43.) Baya, 5:0 (56.) Müller, 6:0 (67.) Weißhaupt, 7:0 (85.) Pavlin; Zuschauer: 1.800
Spiel um Platz 3:
Bahlinger SC – FFC 1:2
Tore: 0:1 (18.) Seibert, 1:1 (44.) Bach, 1:2 (55.) Haberstroh; Zuschauer: 1.500
Endspiel:
SC Freiburg – Roter Stern Berlgrad 1:2
Tore: 1:0 (22.) Schwinkendorf, 1:1 (39.) Micic, 1:2 (56) Kusteski; Zuschauer: 3.000

1998:
Bahlinger SC – 1.FC Köln 0:3
Tore: 0:1 (9.) Chichon, 0:2 (60.) Bähr, 0:3 (70.) Gaismayer; Zuschauer: 1.200
FFC – Bor. Mönchengladbach 1:6
Tore: 0:1 (4.) Petersson, 0:2 (6.) Klinkert, 0:3 (42) Wynhoff, 0:4 (47) Polster, 0:5 (61.) Polster, 0:6 (70.) Voronin, 1:6 (79.) Hausen; Zuschauer: 1.500
Spiel um Platz 3:
Bahlinger SC – FFC 4:2
Tore: 1:0 (10.) Rambo, 1:1 (12.) Sammy, 2:1 (44.) Thiel, 3: (54.) Rambo, 3:2 (63.) Nana, 4:2 (75) Rambo; Zuschauer: 1.200
Endspiel:
1.FC Köln – Bor. Mönchengladbach 3:2
Tore: 0:1 (25.) Petersson, 0:2 (33.) Petersson, 1:2 (67.) Emilio, 2:2 (72.) Emilio, 3:2 (80.) Emilio; Zuschauer: 2.500

1999:
Bahlinger SC – 1.FC Nürnberg 1:3 (1:2)
Tore: 1:0 (9.) Rambo, 1:1 (14.) Hobsch, 1:2 (30.) Beliakov, 1:2 (75.) Beliakov; Zuschauer: 800
Freiburger FC – Karlsruher SC 1:9 (0:5)
Tore: 0:1 (27.) Schüterle (Foulelfmeter), 0:2 (34.) Paeslack, 0:3 (37.) Schütterle, 0:4 (40.) Paeslack, 0:5 (45.) Auer, 0:6 (53.) Diaz, 1:6 (58.) Subasic, 1:7 (64.) Maißner, 1:8 (84.) Auer, 1:9 (89.) Diaz; Zuschauer: 1.200
Spiel um Platz 3:
Bahlinger SC – Freiburger FC 5:0 (3:0)
Tore: 1:0 (11.) Rambo, 2:0 (21.) Bach (Foulelfmeter), 3:0 (35.) Rambo (Foulelfmeter), 4:0 (55.) Blanco-Carvalho, 5:0 (75.) Kocur; Zuschauer: 1.000
Endspiel:
1.FC Nürnberg – Karlsruher SC 1:0 (0:0)
Tor: 1:0 (87.) Täuber; Zuschauer: 1.500

2007 - 110 Jahre Freiburger FC

Der FFC-Vorsitzende Nino Lombardo konnte rund 250 eingeladene Gäste (darunter Gerhard Mayer-Vorfelder und Rudi Krämer vom DFB) begrüßen. Die Jubiläumsfeier des FFC (100 Jahre Deutscher Meister, 110 Jahre FFC) fand im Veranstaltungsraum der STUCKERT WOHNBAU AG (dem Hauptsponsor des FFC) in Gundelfingen statt. Auch zahlreiche Spieler und Trainer Maxi Heidenreich und ehemalige Spieler (u. a. Karl-Heinz Bührer, Dieter Derigs, Udo Lay und etliche Akteure der Elf von 1968) des FFC waren der Einladung gefolgt. Auch Ex-Trainer Bernd Hoss, der 1981 den FFC in die eingleisige 2. Liga geführt hatte, war anwesend. FFC-Vorsitzende Nino Lombardo begrüßte die zahlreichen Gäste und freute sich, dass so viele der Einladung gefolgt waren. „Besonderen Dank gilt unserem Bundestrainer Joachim Löw, der als erster sich bereit erklärt hatte, dem Club 100 beizutreten. Inzwischen konnten 45 Mitglieder gewonnen werden. Darauf kann der Verein sehr stolz sein. Dass wir die Jubiläumsfeier in diesen wunderschönen Räumlichkeiten stattfinden, haben wir unserem Hauptsponsor, der Stuckert Wohnbau AG zu verdanken. Die Stuckert Wohnbau AG hat den Sponsorenvertrag um weitere drei Jahre verlängert und damit einen maßgeblichen Beitrag geleistet, um Planungssicherheit für die Zukunft zu haben. Unser Dank geht auch an die Stadt Freiburg und den SC Freiburg, der uns die Infrastruktur kostenlos für die Veranstaltungen zur Verfügung stellt. Auch gilt unser Dank den vielen ehrenamtlichen Helfern, die uns bei den Veranstaltungen helfen.“

Stadtrat Herman Aichele überbrachte Grußworte im Namen der Stadt Freiburg. Er erinnerte sich noch gerne an „seinen Nachbar“ Prof. Dr. Joseph Glaser, den ehemaligen Nationalspieler des FFC. „Er war mir als ein großer Sportsmann in Erinnerung. Nach ihm wurde ja im Rieselfeld eine Sporthalle benannt. Eins ist jetzt schon sicher: dass der FFC 2008 nicht Deutscher Meister werden kann, doch er ist auf einem guten Weg nach oben…“

Hort Betz, Vorsitzende des Ältestenrates, begrüßte ebenfalls die versammelten Gäste. „Mein besonderer Dank gilt an Frau Hennenmann“, die im Vorfeld viel geleistet hat, um die Adressen der ehemaligen Spieler aufzutreiben. „Herr Dold hat mit seiner Erfahrung als Steuerberater den Verein auf eine gute Ebene gebracht“. „Nino Lombardo ist ein wenig ein „Besessener“. Er bringt sich für den Verein ein.“ Anschließend konnte Horst Betz zwei wichtige Ehrungen vornehmen. Frau Hannelore Usländer erhielt wegen ihrer Verdienste für den FFC die Goldene Ehrenbrosche. Frau Usländer ist sicher eine würdige Nachfolgerin für die verstorbenen Erna Kind, die zuletzt Trägerin der Goldenen Ehrenbrosche des FFC war. Frau Usländer freute sich sichtlich über die höchste Auszeichnung des FFC: „Es ist eine große Ehre. Ich weiß dies zu würdigen. Ich wünsche dem FFC in Zukunft viel Erfolg. Besonders in der Nachwuchsförderung.“ Gleichzeitig gab sie bekannt, dass sie kurz zuvor ihren Lebensgefährten überreden konnte, ebenfalls dem FFC beizutreten. Horst Betz nahm dann die zweite wichtige Ehrung an diesem Abend vor. „100 Jahre Familie Bantle im FFC“, begann „HB“ seine Laudatio auf das FFC-Urgestein Rudi Bantle. „Rudi Bantle ist am 01.08. 1934 mit 10 Jahren dem FFC beigetreten. In diesen 73 Jahren war er immer Mitglied im FFC. Bis 2005 war er Vorsitzende des Ältestenrates und ist nun dessen Ehrenvorsitzende. Ich kann mich noch gut erinnern , wie Rudi Bantle einmal im Mösle einen Eckball direkt ins Tor getroffen hat. Diesen Schnitt habe ich immer noch vor Augen…“ Rudi Bantle, einst auch erfolgreiche Spieler des FFC, war lange Jahre in vielen Funktionen ehrenamtlich für den FFC (u. a. als Geschäftsführer) tätig. Für seine großen Verdienste um den Verein erhielt Rudi Bantle den Ehrenring des FFC.

Selbst Gerhard Mayer-Vorfelder ließ es sich trotz vollem Terminkalender nicht nehmen, bei der Jubiläumsfeier bei seinem alten Verein anwesend zu sein. „Ich möchte dem FFC zu seinen 110 Jahren und 100 Jahre Deutscher Meister herzlich gratulieren. Ich bin 1951 mit meinen Eltern nach Freiburg gekommen und habe dann zwei Jahre beim FFC gespielt. Für die erste Mannschaft hat es aber leider nicht gereicht. Ich bin mit meinem Vater oft ins Mösle gegangen. Von damals sind mir noch etliche Namen (u.a. Fangmann, Faber) im Gedächtnis. Ich wünsche allen, dass es mit dem FFC wieder aufwärts geht. Es war ein großer Verein und es muss wieder ein großer Verein werden!“

Auch Rudi Krämer überbrachte im Namen des DFB Grüße an den FFC. „es ist eine Freude, wenn man zum FFC kommt. Es ist immer schön, wie dieser Verein seine Tradition pflegt. Es ist ganz außergewöhnlich, dass Herr Mayer-Vorfelder bei seinem vollen Terminkalender Zeit für den FFC gefunden hat. Welcher Verein kann schon sagen: 100 Jahre Deutscher Meister. Der FFC ist der älteste Verein in Südbaden. Es ist angebracht, diesen Anlass würdig zu feiern. Vom DFB bekommt der FFC einen kompletter Trikotsatz für eine Jugendmannschaft. Vom Südbadischen Fußballverband erhält der FFC einen Gutschein über 10 Fußbälle für die Jugend. Möge der FFC eine gute Zukunft haben. Alles Gute für den FFC!“
Anschließend feierte der Verein bei Musik von der Tuexedo Dance Band. Die FFC-Familie feierte den ganzen Abend in einem würdigen Rahmen dieses historische Ereignis. Auch besichtigten die Gäste die Jubiläumsausstellung des FFC, welche in den Räumen der Stuckert Wohnbau AG ausgestellt wird. Hier wurde eine sehr interessante Ausstellung über die bewegte Geschichte des Freiburger Traditionsvereines zusammengestellt. Sie können diese Ausstellung ebenfalls vom 27.06. – 29.07. im Veranstaltungsraum der STUCKERT WOHNBAU AG in Gundelfingen, Gewerbestrasse 97, besichtigen! An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an alle, die diese Veranstaltung ermöglich haben. Besonderer Dank gilt natürlich Herrn Carlos Stuckert von unserem Hauptsponsor.

Freiburger Fußball–Fest zum Saisonstart 2007/2008:

14:00 Uhr Stadionöffnung und Beginn des Programms unter anderem mit Torwandschießen, Elfmeterschießen, Speedkick, Action Quiz und Führungen durch die Freiburger Fußballschule
16:15 Uhr Mannschaftsvorstellung FFC
16:45 Uhr Mannschaftsvorstellung SCF
17:45 Uhr Spiel Freiburger FC : FC Denzlingen 1:1 (4:1 n.E.)
18:35 Uhr Spiel Sport-Club Freiburg : FC Saarbrücken 1:0
19:25 Uhr Spiel um Platz 3: 1.FC Saarbrücken – FC Denzlingen 0:0 (2:4 n.E.)
20:15 Uhr Endspiel: SC Freiburg – Freiburger FC 2:0

Rund 3.000 Fußballfans pilgerten bei nasskaltem Wetter ins Freiburger Möslestadion um die erste gemeinsame Mannschaftsvorstellung der beiden Freiburger Fußballvereine SC Freiburg und Freiburger FC mit anschließendem Blitzturnier zu erleben. Die Pforten des Mösle wurden bereits um 14.00 Uhr geöffnet und die Besucher mit einem buntem Rahmenprogramm (Torwandschießen, Elfmeterschießen, Speedkick, Action Quiz und Führungen durch die Freiburger Fußballschule) unterhalten.
Gegen 16.15 Uhr stellte der Freiburger FC seine Mannschaft für die Spielzeit 2007/2008 vor. Nicht weniger als 36 (!) Akteure präsentierte der FFC seinen Fans. Dieser Kader steht dem Trainerstab um „Cheftrainer“ Maxi Heidenreich gemeinsam für die Verbandsligamannschaft und die Bezirksligamannschaft zur Verfügung. Es gibt nicht mehr wie früher eine strickte Trennung zwischen diesen beiden Teams. Nach dem FFC präsentierte der Zweitligist SC Freiburg seine Mannschaft für die kommende Runde, in der der SC mit seinem neuen Trainer Robin Dutt wieder ganz oben mitspielen möchte. Anschließend erfüllten Sc Trainer Robin Dutt und seine Spieler zahlreiche Autogrammwünsche der vielen jungen Fans beim ersten öffentlichen Auftritt in Freiburg. Vor allem Rückkehrer Ali Günes stand im Mittelpunkt der Fans.
Gegen 17.40 Uhr begann das die erste Partie zwischen den beiden Verbandsligisten FC Denzlingen, welcher sich in den Qualifikationsrunden durchgesetzt hatte, und dem FFC statt. Wie gewohnt präsentierte sich der FCD als sehr unbequemer Gegner für den FFC. Der FFC machte zwar das Spiel, doch der FCD lauerte ständig auf Konter. Als in der 24. Minute Stefan Schütte das 0:1 für Denzlingen erzielen konnte, war das Finale für den FFC in weite Ferne gerückt. Doch  die Heidenreich-Elf stemmte sich noch einmal mit Macht gegen die drohende Niederlage und in der 33. Minute konnte nach einem tollen Freistosstrick von Daniel Blanco Carvalho sein Teamkollege Thomas Müller den verdienten Ausgleich erzielen. Bei diesem Ergebnis blieb es auch nach 45 Spielminuten. Nun ging es also zum Elfmeterschießen. Dabei behielt der FFC die Nerven. Florian Kneuker, Felix Margenfeld und FFC-Keeper Henning Brüstle, der selbst zwei Elfmeter abwehren konnte,  verwandelten die „Elfer“ sicher, während der FCD gleich bei drei Versuchen keinen einzigen Elfmeter verwandeln konnte. Damit hatte sich der FFC für das Finale qualifiziert.
Im zweiten Spiel traf der ehemalige Regionalligist 1.FC Saarbrücken auf den SC Freiburg.  Die sehr defensiv eingestellten Gäste hatten gegen den SCF einen schweren Stand. Zwar gab es die eine oder andere Konterchance für den FCS, doch am Ende gewann der SC durch ein Tor von Neuzugang Jonathan Jäger (11. Minute) verdient mit 1:0 Toren. Im Spiel um Platz 3 standen sich nun der FC Denzlingen und der 1.FC Saarbrücken gegenüber. In einer ausgeglichenen Partie stand es am Ende torlos 0:0, wobei der 1.FCS zwar ganz dicke Torchancen nicht verwerten konnte. Im anschließenden Elfmeterschießen hatte der FC Denzlingen diesmal mehr Glück und setzte sich mit 4:2 Toren durch. Damit sicherte sich der FCD den dritten Platz.
Im Endspiel trafen dann die beiden Freiburger Vereine FFC und SC Freiburg aufeinander. Der FFC zeigte dabei eine sehr engagierte Leistung und hatte sogar in der 9. Minute die ganz große Chance, um in Führung zu gehen. Christan Casar setzte sich auf der linke Seite schön durch und sein Torschuss ging nur ganz knapp am SC-Tor vorbei. In der 16. Minute gab es auf der anderen Seite einen Foulelfmeter für den SCF, den Dennis Aogo sicher verwandelte. Im Laufe der Partie wurde es zusehends dunkler und am Ende hatten die Akteure und Zuschauer doch etwas Probleme das Geschehen auf dem Feld zu verfolgen. Den Schlusspunkt setzte in der 34. Minute Karim Matmour mit einem tollen Distanzschuss zum 2:0. Damit gewann der SC Freiburg erwartungsgemäß das Turnier.
FFC-Präsident Elmar Schmidt verteilte anschließend bei der Siegerehrung noch die Pokale für die Mannschaften. Doch auch der FFC konnte sich über einen positiven Auftritt in seiner alten Wirkungsstätte freuen. SC-Trainer Robin Dutt sprach anschließend von einer gelungenen Veranstaltung. Er könne sich durchaus vorstellen, dies „zu einer festen Einrichtung zu machen“: „Es war schön hier zu spielen und das Endspiel gegen den Lokalrivalen zu spielen. Gegen Saarbrücken haben wir den Ball gut laufen lassen. Der FFC hat gegen uns sehr gut gespielt. Wir sollen 2:0 gewonnen haben. Ich habe wegen der Dunkelheit am Ende nicht mehr alles gesehen. Ich denke aber, dass es heute ein gelungener Tag war…“ FCD-Trainer Lehmann freute sich, dass sein Team sich für dieses Turnier qualifizieren konnte: „Ich möchte mich hier bedanken, dass wir hier spielen durften. Wir haben 10 A-Jugendspieler dazubekommen, die wir noch integrieren müssen. Meine Mannschaft hat ordentlich gespielt und die Leistung war über 70 Minuten in Ordnung…“  Der 1.FC Saarbrücken musste bereits kurz nach Spielende abreisen, da die Saarländer direkt nach Hause fuhren.
Der FFC möchte sich an dieser Stelle für die Teilnahme des 1.FC Saarbrücken beim Turnier ganz herzlich bedanken und hoffte, dass der 1.FCS bald wieder die Rückkehr in den bezahlten Fußball gelingt. FFC-Trainer Maxi Heidenreich konnte mit seiner Elf sicher auch zufrieden sein, hatte sie doch gerade gegen den SC Freiburg durchaus ihre Möglichkeiten. „Gegen Denzlingen waren wir offensiver ausgerichtet. Gegen den SC hatten wir die Chance zum 1:0 gehabt. Schade, das wir zwei gute Chancen nicht genutzt haben…“ Mit dem letztlich verdienten Turniersieg des SC Freiburg ging das „Grand Finale 2007“ zu Ende.
Der FFC möchte sich an dieser Stelle noch einmal bei allen Beteiligten bedanken, die das Event überhaupt ermöglicht hatten. Besonderen Dank geht natürlich an den SC Freiburg, der großzügig die Spielstätte zur Verfügung stellte und selbst mit der Zweitligamannschaft am Turnier teilnahm. Ein weitern Dank an all die ehrenamtlichen kleinen und großen Helfer die teilweise stundenlang für den FFC im „Arbeitseinsatz“ waren. Ein herzliches Dankeschön auch an all die Gönner und Sponsoren, die den Verein finanziell unterstützt haben.

Noch mehr Infos, Abbildungen und Spielberichte finden Sie im Onlinearchiv des Freiburger FC auf der Website:

www.ffc-history.de >>