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Hatte seine Mannschaft glänzend eingestelt: FFC-Trainer Joschua Moser-Fendel.

 

Samy Madihi im Duell mit Mbem-Som Nyamsi...

9.10.19: FFC gewinnt das südbadische Derby beim SV Linx mit 2:1 Toren!
Die zahlreich mitgereisten FFC-Fans staunten nicht schlecht, als kurz vor dem Anpfiff in Linx das FFC-Lied „FFC-Ole“ aus den Lautsprechern tönte - eine nette Geste des Stadionsprechers des SVL. Doch weitere Gastgeschenke wollte der SV Linx natürlich nicht verteilen. Der FFC musste in dieser Partie erneut auf die Leistungsträger Mike Enderle, Marco Senftleber und Ivan Novakovic verzichten. Bei regnerischem Wetter entwickelte sich eine hart umkämpfte Partie. Die Gäste hatten die erste Gelegenheit durch Kapitän Fabian Sutter, der mi einem strammen Schuss SVL-Keeper Norman Riedinger zu einer Parade zwang. Es dauerte bis zur 12. Minute, ehe auch der SVL zu seiner ersten Gelegenheit kam. Die hatte es jedoch in sich: Alexander Merkel zog aus gut 18 Metern einfach mal ab und die Kugel klatschte ans Lattenkreuz des FFC-Tores. Die Gäste sorgten mit ihren überfallartigen Angriffen immer wieder für Gefahr im gegnerischen Strafraum. So hatte Matthis Eggert nach feinem Zuspiel von Felix Dreher die Chance zur Führung, doch erneut war Riedinger im SVL-Tor auf dem Posten. Kurz vor dem Seitenwechsel gab es dann fast Powerplay der Rotjacken, die nun auf den Führungstreffer drängten. Zunächst scheiterte Hendrik Gehring am Torhüter, auch den Nachschuss von Alexander Martinelli konnte Riedinger entschärfen und am Ende setzte Fabian Sutter die Kugel nur haarscharf am Gehäuse vorbei (43.). Zwei Minuten später gab es erneut Alarm im Linxer Strafraum, als Alexander Martinelli mit einer Direktabnahme erneut am Linxer Schlussmann scheiterte. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte versuchte es dann noch mal Kevin Senftleber aus gut 25 Metern, doch die Kugel ging um etwa einen Meter über das Gehäuse. Am Ende ging es mit einem leistungsgerechten Remis in die Pause. Gleich nach dem Wechsel konnten die FFC-Fans erstmals jubeln: Nachdem sich auf der rechten Außenbahn Konstantin Fries durchsetzen konnte, landete das Spielgerät bei Fabian Sutter, der von der Strafraumgrenze abzog und die Kugel in den Winkel zimmerte (47.). Fünf Minuten später konnte FFC-Keeper Niklas Schindler gegen Alexander Merkel klären. In der 65. Minute dann erneut die Rotjacken: Eine Flanke von Fabian Amrhein nahm Alexander Martinelli direkt und verfehlte das Tor nur um Zentimeter. Statt dem 0:2 kurz darauf dann plötzlich das 1:1: Nach einer abgefälschten Flanke von Geoffrey Feist landete die Kugel bei Adrian Vollmer, der per wuchtigem Kopfball den Ausgleich erzielen konnte (68.). Die Partie schien kurz zu kippen und Linx drängte nun auf den Führungstreffer. Die Rotjacken hielten aber dagegen und warfen sich mit großem Einsatz in jeden Ball. Sieben Minuten vor Abpfiff segelte ein Eckball in den Freiburger Strafraum und Valentin Helfer-Lebert setzte zum Kopfball an, verfehlte das FFC-Tor jedoch haarscharf. Da konnten die FFC-Fans gerade noch einmal durchatmen. Kurz darauf ein starker Konter der Gäste: Auf der linken Außenbahn wurde Alexander Martinelli in Szene gesetzt, dessen Flanke drückte Nicolas Garcia Stein per Kopfball zur 1:2-Führung in die Maschen. Damit war die Messe gelesen, denn der SV Linx kam nach dem erneuten Rückstand nicht mehr zurück ins Spiel. Am Ende dann lauter Jubel der mitgereisten Anhänger der Rotjacken, deren Mannschaft nun unter Trainer Joschua Moser-Fendel weiter ungeschlagen bleibt und aus den letzten vier Pflichtspielen drei Siege und ein Remis holte. Nach dem zweiten Auswärtssieg in Folge hat der FFC mit nun 13 Punkten wieder Kontakt zum Mittelfeld gefunden und zeigte mit einer geschlossenen Teamleistung, dass der FFC in dieser Liga durchaus bestehen kann...

 

FFC-Trainer Joschua Moser-Fendel:
"Wir haben uns gut auf Linx eingestellt. In der ersten Halbzeit war es ein ausgeglichenes Spiel mit leicht besseren Chancen für uns. In der zweiten Halbzeit gehen wir mit der ersten Aktion in Führung. Nach dem 1:1 haben wir etwas Glück gehabt, dass wir nicht in Rückstand geraten. Die Mannschaft hat dann einfach weitergespielt und hatte das Glück des Tüchtigen." 

SVL-Trainer Thomas Leberer:
"Der Tüchtige hat das Glück verdient, auch wenn es am Ende glücklich war. Die ersten 20 Minuten gingen eindeutig an uns. Dann hält der Riedinger zweimal überragend. In der zweiten Halbzeit kommen wir mit dem 1:1 zurück. Wir haben dann die Dinger nicht gemacht."

SV Linx - Freiburger FC 1:2 (0:0)
FFC:
Schindler, Amrhein, K. Senftleber, Garcia Stein, Dreher, Mbem-Som Nyamsi (60. Moser), Sutter (87. Fischbach), Gehring, Martinelli, Eggert (80. Spoth), Fries (72. Mourad); Tore: 0:1 (47.) Sutter, 1:1 (68.) A. Vollmer, 1:2 (84.) Garcia Stein; Zuschauer: 270; Schiedsrichter: Justus Zorn (Freiburg)

 

 

 

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