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FFC-Trainer Ralf Eckert brachte nach dem Rückstand vier neue Spieler, darunter auch Adriano Spoth. 

14.04.18: Der SV Linx und der FFC trennen sich im Spitzenspiel der Verbandsliga wie schon in der Vorrunde 1:1. 
Beide Mannschaften hatten während der 90 Minuten Phasen, in denen sie überlegen waren. Beide Mannschaften gingen in ihren Druckphasen aber auch mit der gebotenen Vorsicht zu Werke, wussten sie doch um die Stärke des Gegners. So verhinderten zwei sehr stabile Abwehrreihen, dass es zu vielen Torchancen kam. Die Gastgeber, denen ihr Präsident Hans Weber in der Stadionzeitung mitgab, am Anfang nicht wieder "unkonzentriertes Gekicke" wie bei der 2:1-Niederlage in Kehl letzte Woche an den Tag zu legen, sahen sich zunächst einem nach vorne spielenden FFC gegenüber, der aber nicht zu gefährlichen Torszenen kam. Nach einer Viertelstunde trat Linx offensiver auf. In der 21. Minute schoss Stürmer Manuel Vollmer aus 15 Metern frei über das FFC-Tor. Eine Minute später wurde es aber auch auf der Gegenseite gefährlich. Der Linxer Rico Schmider schoss unter Druck stehend FFC-Stürmer Aslan Ulubiev fünf Meter vor dem Tor an, der Abpraller verfehlte das Tor aber knapp. In der Folge hatte der FFC mehr vom Spiel, zur Halbzeit hin wendete sich das Blatt und die Gastgeber übernahmen das Kommando. Gute Torchancen gab es allerdings auf beiden Seiten nicht. Dies sollte sich nach der Pause aber schnell ändern. Bereits nach 20 Sekunden lag der Ball im FFC-Tor. Piakai Henkel hatte geflankt und Marc Rubio aus zehn Metern mit einer Direktabnahme ins rechte untere Eck getroffen. Der FFC fing sich nach ein paar Minuten wieder. FFC-Stürmer Marco Senftleber schoss in der 52. Minute auf Zuspiel von Mike Enderle über das Linxer Tor. Der FFC verstärkte jetzt seine Offensivbemühungen, war dadurch aber auch anfällig für Konter. In der 63. Minute klärte FFC-Verteidiger Felix Dreher gerade noch vor Adrian Vollmer, der nach einer Flanke von Dennis Klemm sonst aus kurzer Distanz hätte abziehen können. Linx befreite sich in der Folge und setzte den FFC wieder unter Druck. In der 72. Minute landete ein Schuss von Alexander Merkel am Innenpfosten des FFC-Tores. Obwohl fast kein Durchkommen war, startete der FFC eine Schlussoffensive und wurde belohnt. Nachdem der eingewechselte Karl-Luis Dees abgelegt hatte, traf Mike Enderle eine Minute vor Schluss von der Strafraumgrenze zum umjubelten 1:1. Dabei blieb es. FFC-Trainer Ralf Eckert bemerkte in der Pressekonferenz, dass der FFC beim 1:1 im Hinspiel einen Tick besser gewesen ist und heute eben Linx. (Bericht: Andreas Wirth) 

FFC-Trainer Ralf Eckert: 
"Wenn man sich die 90 Minuten anschaut, haben beide Mannschaften einen sehr guten Fußball auf den Platz gebracht. Wir haben in der ersten Halbzeit 30 Minuten sehr gut gespielt, hatten aber keine zwingenden Torchancen. Nach den letzten 15 Minuten waren wir froh, dass es mit 0:0 in die Halbzeit geht. In der zweiten Halbzeit haben wir nach dem 1:0 acht bis zehn Minuten gebraucht, um wieder reinzukommen. In den letzten 15, 20 Minuten haben wir umgestellt und den Treffer erzwungen. Heute war Linx etwas besser als wir, aber trotzdem haben wir einen Punkt mitgenommen." 

SVL-Trainer Sascha Reiß: 
"Wir wollten aktiver sein und früher in Ballbesitz kommen. Nach 15, 20 Minuten sind wir besser ins Spiel gekommen und hatten unsere ersten Möglichkeiten. In der zweiten Halbzeit waren wir die bessere Mannschaft und hatten Torchancen. Beide können mit dem Punkt leben." 

SV Linx - FFC 1:1 (0:0)
FFC: Kodric, Dreher, K. Senftleber, Garcia Stein, Faber, Eggert (77. Mourad), E. Reinhardt, Martinelli (83. Koberitz), Enderle, M. Senftleber (77. Dees), Ulubiev (57. Spoth); Tore: 1:0 Rubio (46.), 1:1 Enderle (89.); Zuschauer: 650; Schiedsrichter: Felix Ehing (Engen)