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     Kollektiver Jubel nach dem 1:2-Anschlußtreffer von Vedat Erdogan...

Jubel nach Spielende mit den Fans. 

 

FFC nach 2:2 bei Fortuna Heddesheim weiter im Aufstiegsrennen!

„Gegen eine so starke Mannschaft jetzt einen Kantersieg einzuplanen, wäre vermessen. Aber natürlich wollen wir beweisen, dass wir auch gegen ein solches "Kaliber" gewinnen können“, gab René Gölz, Trainer des FV Fortuna Heddesheim vor dem Spiel zu Protokoll. Zunächst erwartete den Tross des FFC bei der Ankunft in Heddesheim ein heftiges Gewitter, doch zu Spielbeginn hatte sich das Unwetter wieder verzogen. Im Lager der Heddesheimer hoffte man nun auf ein „Donnerwetter“ auf dem Rasen. Rund 400 Fans, darunter auch etliche Fans der Rotjacken, verfolgten die Partie. Die Gastgeber hofften auf ein Fußballwunder, doch die erste gute Gelegenheit hatten die Gäste, als Alexander Martinelli mit einem strammen Schuss Fortuna-Keeper Daniel Tsiflidis zu einer guten Parade zwang (6.). Kurz danach tauchte auf der anderen Seite Nelson Nsowah gefährlich vor dem Kasten von Tim Kodric auf, doch Kevin Senftleber konnte mit einem starken Tackling im letzten Moment zur Ecke abwehren. Der FFC hatte zu dem Zeitpunkt die Partie gut im Griff und der Heimelf gelang es zunächst nicht, den FFC in Bedrängnis zu bringen. Nach knapp einer halben Stunde gab es dann ein starkes Zuspiel von Matze Maier auf Marco Senftleber, der völlig frei vor dem Torhüter zum Abschluss kam, jedoch im gut reagierenden Torhüter seinen Meister fand. Statt dem 0:1 fiel dann plötzlich auf der anderen Seite im Gegenzug das 1:0 für die Gastgeber. Nach einem langen Ball in den Strafraum landete die Kugel bei Nelson Nsowah, der zunächst an Tim Kodric scheiterte, doch den Abpraller dann zum 1:0 einnetzen konnte (32.). Nur acht Minuten danach kam erneut ein langer Ball in Richtung FFC-Tor und Benjamin Schäfer lupfte das Spielgerät im Liegen ins lange Eck zum umjubelten 2:0 der Gastgeber. Kurz vor dem Pausenpfiff setzte Marco Senftleber beim einem Konter den Ball ans Außennetz. In der Halbzeitpause sah man auf Seiten der Gastgeber doch freudige Gesichter, rechnete man nun doch noch mit dem Fußballwunder an Pfingsten, doch noch fehlten der Fortuna ja noch mindestens zwei Treffer. Der FFC kam jedoch deutlich verbessert aus der Kabine und bekam nun immer mehr Zugriff auf die Partie. Die Fortuna tauchte in der 62. Minute noch einmal richtig gefährlich vor dem Kasten von Tim Kodric auf. Nach einem Freistoß von Patrick Marschlich kam Brandon Wiley im Strafraum zum Kopfball, doch er erwischte den Ball nicht richtig mit der Stirn und die Kugel rauschte um einen Meter am Gehäuse vorbei (62.). Ansonsten hatte Tim im zweiten Durchgang keinen einzigen Ball zu halten. Sieben Minuten später dann die Erlösung für die zahlreich mitgereisten FFC-Fans: Der erst vier Minuten zuvor eingewechselte Vedat Erdogan setzte sich im Strafraum durch und zimmerte nach einer wahren Energieleistung den Ball ins Netz. Damit war die Messe gelesen. Auch der nächste Joker, den FFC-Trainer Ralf Eckert einwechselte, stach: Nach feinem Zuspiel gelang Adriano Spoth mit einem trockenen Schuss das 2:2 für die Rotjacken. Danach drängte der FFC gegen eine nun müde werdende Fortuna, die über weite Strecken ein hohes Tempo gegangen war, auf den Siegtreffer. In der 85. Minute konnte Fortuna-Keeper Tsiflidis einen Freistoß von Mike Enderle gerade noch aus dem Winkel fischen. Drei Minuten vor Abpfiff scheiterte Mike Enderle erneut am Torhüter der Heimelf und beim Nachschuss zimmerte Felix Dreher den Ball über den Kasten. Damit blieb es beim leistungsgerechten Remis. Damit hat der FFC sich hochverdient für die beiden „Endspiele“ gegen den Vizemeister aus Württemberg, dieTSG Backnang, qualifiziert. Immerhin hatte man in den beiden Spielen gegen Heddesheim zusammen sechs Treffer (3 pro Spiel) erreicht, während Heddesheim in der ganzen Runde nur 20 Gegentreffer (0,66 pro Spiel) kassierte. Eine starke Leistung! Bereits am kommenden Samstag werden sicher erneut zahlreiche FFC-Fans den Weg ins Schwäbische antreten, um ihre Farben zu unterstützen...         

FFC-Trainer Ralf Eckert: 
„Wir sind erleichtert. Nach dem 2:0 haben wir etwas nervös gewirkt. Aber eigentlich war es nicht so. Wir wussten, dass wir mal einen Konter fahren würden. Über 90 Minuten gesehen haben wir uns heute nicht versteckt und waren auch besser.“ 

FFC: Kodric, Garcia Stein, K. Senftleber, Amrhein, Sutter, Novakovic (65. Erdogan), Dreher, Maier (84. Baumann), Enderle, M. Senftleber (72. Spoth), Martinelli (80. Koberitz); Tore: 1:0 (32.) Nsowah, 2:0 (40.) Schäfer, 2:1 (69.) Erdogan, 2:2 (77.) Spoth; Zuschauer: 400; Schiedsrichter: Lars Erbst (Gerlingen)